Kann mir jemand die Kurzgeschichte 'die Tochter' von p.bichsel erklären?

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2 Antworten

Stell Dir die Situation doch mal vor, als würdest Du im Türrahmen zur Küche stehen. Die Eltern sitzen eine Stunde (!!!) am gedeckten Tisch, weil sie schon immer um halb sieben gegessen haben, aber nun erst um halb acht gegessen wird, da die Tochter erst spät aus der Stadt von der Arbeit heimkommt. Während dieser Stunde wissen sie nicht viel zu sagen, sie stellen sich mehrfach vor, wie sie nach Hause kommt. Sie tauschen ein paar Worte über die Tochter aus, von der sie nichts wissen und nichts erfahren; ebenso spärlich dürfte also ihr Austausch sein.

Die Tochter beginnt ein neues Leben, wird in nicht allzu ferner Zukunft ihr eigenes Leben leben, während die Eltern ihr Leben weiterleben werden - ohne sie. Sie kann nicht mehr viel mit ihren Eltern anfangen, und die Eltern können nicht mehr viel mit ihr anfangen. Sie bewundern ihre Tochter, sind stolz auf sie, obwohl sie eigentlich gar nichts von ihr wissen. Das Leben ihrer Tochter findet in ihrer Vorstellung statt, von ihrem Leben verstehen sie nichts, und ihre Tochter bringt es ihnen nicht nahe. Sie sind sich fremd geworden, und auch die Eltern sind hauptsächlich Eltern, die Tochter ist das Band, das sie verbindet.

Es geht um die Loslösung der Tochter von ihren Eltern, um gegenseitige Entfremdung, um Sprachlosigkeit zwischen allen Beteiligten.

es geht um ein gestörtes verhältnis zw. der tochter und den eltern, da sie ihnen z.b. nichts von ihrem alltag erzählt und sich die eltern ihren Alltag selbst vorstellen müssen.

hatte das in der schule mind.5 mal gehabt

Kommentar von jankli00
09.11.2015, 19:11

Oh Dankeschön:)

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Kommentar von evelynm
09.11.2015, 19:12

+ Belege aus dem Text dazu usw., ein bisschen mehr rein interpretieren

Bitte ^^

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