Kann mir jemand beim Leserbrief zum Thema Ausländerfeindlichkeit helfen?

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4 Antworten

Hier wird Dir Näheres zum Aufbau eines Leserbriefs erklärt:

http://wortwuchs.net/leserbrief/

du kannst ja mal auf die Internetseite Deiner Tageszeitung gehen und Dir einen Artikel zum Thema Ausländerfeindlichkeit heraussuchen und dann tust Du so - unter Berücklichtigung der Hinweise aus dem Link -, als ob Du an die Zeitung Einen Leserbrief schreiben wolltest.

Gruß Matti

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Rassismus ist nicht nur, wenn Menschen aufgrund ihrer ethnischen
Herkunft benachteiligt, sondern auch, wenn sie aus den gleichen Gründen
im Vergleich zur Mehrheitsgesellschaft bevorteilt werden. In beiden
Ausprägungen dieses Rassismus begründet die Andersartigkeit eine
Sonderbehandlung, die die Minderheit von der Mehrheit systematisch
normativ unterscheidet.

Zur Normalisiserung in der Wahrnehmung gehört die simple Tatsache, dass Migranten genauso kriminell, bösartig und selbstverständlich auch
rassistisch sein können, wie die Gesellschaft, von der sie aufgenommen
werden möchten. Während ein bösartiger Rassismus dadurch gekennzeichnet ist, dass er unbewusst oder mit Vorsatz alle negativen Merkmale, Verhaltensmuster, Normabweichungen oder Missachtungen der Gesetze und Gepflogenheiten durch Migranten in den Fokus der gesellschaftlichen Wahrnehmung drücken will, verschließt der naive “linke” Rassismus die Augen selbst dann, wenn die anti-sozialsten Subjekte unter den Migranten sich schwerster Straftaten schuldig machen.

In beiden Fällen ist eine oftmals ideologisch motivierte, mangelnde
Bereitschaft zur Differenzierung die Ursache. Der politisch motivierte
Ausländerfeind will Migranten als Kriminelle sehen und will,
dass ihm andere in dieser Sichtweise folgen, um politische
Entscheidungen in seine Richtung zu beeinflussen und die Zuwanderung auf
ein für ihn erträgliches Maß zu begrenzen.

Auf der anderen Seite positioniert sich der politisch-ideologisch
motivierte Migrantenumarmer dezidiert als Gegenpol zu dieser
Ausländerfeindlichkeit, verschweigt, verharmlost oder verleugnet nicht
hinnehmbare Regelbrüche und verfestigt damit genau die Fronten, die
durch die ausländerfeindliche Ablehnung errichtet wurden.

Im ideologischen Kampf um die Mehrheitsmeinung spielt der naive
Immigrationsbefürworter denjenigen, die Zuwanderung aus rassistischen
Gründen ablehnen, auf diese Weise in mehrfacher Hinsicht in die Hände:
er manifestiert die Andersartigkeit durch Vorzugsbehandlung, verhindert
gesellschaftlich notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität
(zu der die Ausweisung als legitime Sonderbehandlung von Personen
gehört, die noch nicht als Staatsbürger rechtlich gleichgestellt sind)
und macht sich und seine Position aus Sicht einer politisch in dieser
Frage noch unentschiedenen Mitte vollkommen unglaubwürdig.

Es gibt aktuell viele schlechte Beispiele für diese Form eines
“positiven” Rassismus. Er beginnt, wenn Polizeiführungen und Medien aus
bekannten politischen Gründen kriminelle Taten unter den Teppich kehren
wollen, wenn die “Gefahr” besteht, dass es sich bei den Tätern
vermeintlich um (schutzbedürftige) Flüchtlinge handelt, die aber in
Wahrheit nur Migranten sind, vor deren Kriminalität Einheimische
und echte Flüchtlinge geschützt werden müssen. Er steigert sich, wenn
diese Kriminalität – wenn sie denn nicht mehr geleugnet werden kann –
dadurch relativiert werden soll, dass man die banale Tatsache, dass auch
Einheimische Sexualdelikte begehen, in einem vergleichenden Diskurs in
den Vordergrund rückt.

https://linkezeitung.de/2016/01/10/ideologische-irrwege-linker-und-rechter-rassismus-im-fall-der-uebergriffe-auf-frauen-in-der-silvesternacht/

Linker rassismus ist also der Dünger für rechten Rassimus

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Ausländer

Ausländer, der (Plural: Ausländer). Gegenteil von Nichtausländer bzw. Inländer.

Ein Ausländer ist jeder, der die Grenzen seines Landesverlässt. Ist sein Aufenthalt von absehbar kurzer Dauer, fotografiert er gerne Sachen, die ihm neu vorkommen, und wirkt durch sein unangepasstes Verhalten fremd. Das ist er ja auch, aber jeder kann sich anpassen und die Welt zu einem schönen Ort machen.

Der natürliche Feind des Ausländers ist derAusländerfeind. Da aber jeder mal in Urlaub fährt und damit zum Ausländer wird, hassen sich solcheMenschen selbst und verlieren dabei den Verstand.

Für Die Grünen existieren gar keine Ausländer, da sie – aus dem einen Land, dem Ausland, heraus – hier angekommen im Inland drin, also Inländer, sind. Auf diese Weise verhindern Die Grünen jedeDiskriminierung von Minderheiten oder Mehrheiten, daher sind Begriffe wie Volk, Türken, Deutsche oder Araber bei den Grünen tabu. Allenfalls darf man von Menschen mit (z.B. türkischem) Migrationsintergrund reden. Wer diese edle Gesinnung der Grünen nicht teilt, wird unverzüglich mit schlagkräftigen Argumentenvom Gegenteil überzeugt. Diese Art der unkomplizierten Problemlösung nennt man Politische Korrektheit.

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Hausaufgaben mußt du selbst machen. Ist das eine Strafarbeit?

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