Kann mir jemand bei meinem peinlichen Problem helfen?

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7 Antworten

Hallo Zitronenlimo5,

mir fallen 2 Möglichkeiten ein was bei dir sein könnte.

  1. Du hast eine Zoophiele Veranlagung, ob komplett oder nicht, mal dahingestellt. Die Abneigung ist dann im Grunde nur die Gesellschaftlich bäh Erziehung.
  2. Dein ekel ist echt, unabhängig der Erziehung. In dem Fall wäre es wahrscheinlich ein Zoo Fetisch. In dem Fall sorgt der Anblick eines Tieren für die von dir genannte Erregung.

Immer wenn er sein ''Ding'' draußen hat werde ich total feucht und bekomme dann gleichzeitig auch eine totale Wut auf den Hund und würde ihn am liebsten wegsperren, damit ich es nicht mehr sehen muss, obwohl er ja nix dafür kann.

Das ist wahr, er kann nichts dafür. Wenn du das ändern willst gäbe es mindestens eine Möglichkeit, bedarf aber viel Training und deinen Hund oder ein Bild seines Penis. Zudem brauchst du einen Platz an dem du ungestört bist, also allein. Es gibt nur für mich ein Problem und das ist dein Geschlecht. Ich bin ein Mann und daher kann ich das nur aus der Männlichen Anatomie erklären. Das was ich vorschlage ist im Grunde so etwas wie Konditionierung und geht auch bei anderen dingen.

Sobald du mit dem was dich erregt bei deinem Training konfrontiert wirst, ich nehme einfach mal ein Bild, musst du die Augen Schließen und dich darauf Konzentrieren die Erregung abzubauen. Ich als Mann habe mir einfach vorgestellt das mehr But aus dem Penis fließt als hinein und somit eine Erektion verschwinden muss.

Am Anfang sollte man den Reiz möglichst kurz halten, damit auch der Erregungslevel niedrig ist. Ist die Erregung weg, Augen auf und wieder dem Reiz aussetzen, dann wieder zu und Erregung abbauen. Das ganze geht dann immer so weiter.

Irgendwann solltest du feststellen das sich die Menge des Reizes den du brauchst immer größer wird um erregt zu werden. Ich fürchte man könnte es sogar so weit treiben das du nicht mal erregt werden würdest würdest du sehen wie ein Hund und eine Frau es wirklich machen, nur als Beispiel da ich deine erotische Maximale nicht kenne. Du kannst dann auch entscheiden wie weit du das machst, also ab wann es für dich kein Problem mehr ist. Ich würde aber eine gewisse erregungsschwelle durch den Hund belassen, denn Feucht werden kann für den Normalen Menschen Sex auch hilfreich sein.

Allerding muss dazu der Wille da sein. Im ideal fall merkt man nach einer Woche schon eine Besserung, wobei es bei einem Mann einfacher ist das zu merken, denn die körperliche Reaktion ist dann nicht mehr so stark vorhanden. Ich denke mal das es an der Kopf Sache nicht viel ändert, etwas schon.

Ansonsten rate ich dir auch zu Arxos Beitrag, den finde ich ganz gut, auch die Tipps.

Gruß Plüsch Tiger

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Kommentar von PinkiePieFan
08.11.2016, 18:50

Ich bin sehr erstaunt wie viel Zeit du in diese Antwort investierst.. du bist ein sehr hilfreiches Teil unserer Community..

Vielen Dank das du existierst!

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Hey,

Also erstmal, für deine Gefühle und deine sexuelle Neigung/Vorliebe selbst kannst du nichts, und damit tust du auch niemanden weh. Es ist auch verständlich dass man nicht darüber reden möchte, weil das kaum einer versteht, und man dafür sofort dumme Kommentare und Vorurteile ernten würde.
Du bist jedenfalls nicht allein damit, es gibt einige denen es so ähnlich geht wie dir.

Zoophilie (das sexuelle Hinzugezogensein zu Tieren) ist ein ziemlich großes Tabuthema, und leider auch so wenig erforscht. Darum ist's auch schwer hilfreiche Infos im Internet zu finden, weil 90% der Dinge die man darüber liest nur Müll ist der aus Unwissen verbreitet wird, und man gleich als Krimineller oder Triebtäter abgestempelt wird. Als ob man es nicht ohnehin schon schwer genug hat... naja zurück zur Frage:

Du sagst du leidest darunter und würdest alles dafür geben dass es weg geht. Ich weiß nicht ob das möglich ist. Ich kann auch nicht einschätzen wie sehr es bei dir ausgeprägt ist, für die meisten Zoophilen ist es nämlich wie eine sexuelle Orientierung die jemanden für sein Leben begleitet, und sich nicht "wegtherapieren" lässt.

Ich kann dir jedenfalls sagen dass es der falsche Weg ist sich selbst dafür zu hassen und es versuchen zu verdrängen, und sich einzureden dass man krank ist, weil sowas macht einen nur unglücklich bzw. depressiv.
Für die meisten hilft es sich selbst zu akzeptieren, dass man so ist und diese "Andersheit" jemanden nicht gleich zu einen schlechteren Menschen macht.

Aber da es dich belastet und deine Beziehung zu deinem Freund sehr beeinträchtigt, wirst du wohl an einer Therapie nicht vorbeikommen (oder wahrscheinlich besser: einer Sexualtherapie), wo du lernst damit umzugehen. Du müsstest halt einen Therapeut finden der sich gut damit auskennt. Hab aber leider keine Erfahrung damit wie so eine Therapie abläuft. Ich denke aber sowas wäre die sinnvollste Idee für deinen Fall.

Von Medikamenten solltest du meiner Meinung nach jedenfalls die Finger lassen, hab nämlich schon Geschichten gehört wie man diese Neigung damit "heilen" wollte, was ziemlich nach hinten losgegangen ist.

Du darfst dir keine Vorwürfe machen, weil weder du, dein Freund noch dein

Hund können was dafür. Ich hoffe nur nicht dass du auf die Idee kommst

den Hund nur deswegen wegzugeben oder so. Vielleicht kannst du sogar mit deinem Freund darüber reden, wenn er verständnisvoll ist, und es dir nicht zu peinlich ist es anzusprechen.

Hoffe meine Antwort war wenigstens ein bisschen hilfreich. Wenn du noch etwas wissen möchtest kannst du mich gern fragen.

LG.

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Kommentar von PlueschTiger
12.08.2016, 21:50

Es kann sein das es sich in dem Fall nicht mal um Zoophilie direkt handelt? Wohlmöglich ist es eher eine der neben Neigungen, also eher ein Optisches verlangen. Ich weiß nicht genau wie die Bezeichnung heißt. Denn da sie sich durchaus ekelt und auch auf Menschen Interesse zeigt, halte ich es für möglich. Ich müsste mal nachsehen wie das hieß. Werde vielleicht auch noch schreiben, doch da sie eine Frau zu sein scheint ist es etwas schwieriger das was ich vorschlagen würde umzuändern.

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Versuchs mit einer Therapie. Du musst jemanden dieses Problem anvertrauen. Und keine Panik. Ich les hier viel schlimmeres als das und das sollte dir auch nicht peinlich sein, da du ja nichts dafür kannst. Am besten du redest auch mit deinem Freund darüber. Er kann dir auch helfen die Therapie durchzustehen. 

SG Kenneth

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Wenn dein Privates Leben sich für dich event. peinlich anfühlt, dann mach doch mal eine Gesprächstherapie. Diese Menschen sind für so etwas ausgebildet und können dir helfen. Es ist in einer (so wie du schreibst) erfüllten Partnerschaft jedoch ungewöhnlich das es dich zu einem animalischen Wesen hinzieht, es wäre gut sich mit deinem Partner darüber zu unterhalten und das er dir zuhört.

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Bei unserem mittlerweile verstorbenen Hund hab ich mich unten lecken lassen als er immer ankam wenn ich nackt war und mich auch decken lassen wenn meine Mam nicht da war. Bei einem Bekannten von meinem Vater einmal das gleiche mit seinem Hund und ich muss immer noch oft daran denken.

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Hallo... Ich bin 19 jahre alt und männlich... Ich habe ein ähnliches Problem... Ich fühle mich zu Hündinnen hingezogen... Ich habe auch des öfteres mal mit einer Hündin gezüngelt (Zungenkuss)... Ich habe es meinem Onkel anvertraut - er kann es schlecht nachvollziehen ABER (!!!) er hat Verständnis... Wir sind dabei einen psychologen für mich zu finden... Ich geb Dir den Rat: Rede mit jemandem darüber der am besten das gleiche Geschlecht hat die du und du denkst, der "es" verstehen kann... MFG ~ JzE

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Du kannst in einer Therapie lernen wie du mit Zoophilie fertig wirst. Aber einer deiner Triebe wird es wohl immer bleiben.

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