Kann mir irgendjemand diesen Text von Wikipedia genauer erläutern/erklären?

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3 Antworten

Erster Absatz: Ein Hammer hat keine Schuld, wenn man sich damit auf die Finger haut. Das Internet ist ein Werkzeug und hat keine Schuld, wenn jemand damit nicht umgehen kann. Ob die Kunden, die das Internet favorisieren, sich damit langfristig einen Gefallen tun, ist eine andere Frage. Aber als Verkäufer muss ich meine Ware dort anbieten, wo die Käufer sind.

Der zweite Absatz ist noch kritischer. Selbst Internetanbieter suchen nach Wegen, die teuere Retourenquote zu senken und prüfen entweder auf Messen die Waren oder bestellen sich die Vertreter ins Haus. Kein Internetanbieter bestellt seine Ware im Internet, wenn nicht vorher zum Hersteller ein gewisses Vertrauen besteht. Da quasseln die Herren Professoren dummes Zeug. Wer wie ich selbst schon Werbefotos geschönt hat, Kleider hinten geklammert, dass sie von vorn gut aussehen, der lässt sich auf solche Risiken nicht ein. Da wird auch von Großhandel gesprochen: Kein Händler, der für die Qualität der Ware haftet, lässt sich auf reine Internetbestellung ein - beim Nachbestellen ist das etwas anderes. Hier wird eigentlich davon gesprochen, dass Großhändler selbst zum Händler werden. Dann wechseln sie aber auch ihre Profession. Dass im Großhandel nicht geforscht würde, halte ich auch für Zweckpessimismus. Ich kenne da die Realität anders.

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Vielleicht würde es helfen wenn du uns sagen würdest welcher Artikel das ist damit wir wissen worum es geht.

Den ersten Absatz habe ich so interpretiert wobei andere das wahrscheinlich besser können.. :

Durch das Internet ensteht eine neue Möglichkeit neue Kunden zu bekommen und auf neuer Art und Weise mit seinen Kunden zu kommunizieren. Das Internet selbst ist nicht der Grund für Chancen auf Kundenverlust sondern eher wenn Firmen drauf verzichten sich selbst im Internet zu präsentieren.

Weiter habe ich grad irgendwie keine Lust :D

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Der erste Absatz sagt aus, dass das Internet nicht zwangsläufig als Gefahr für den Großhandel gesehen werden muss, sondern auch eine Chance auf höhere Absätze sein kann, z.B. durch Online-Vermarktung, Prozessabwicklung, Web-Präsenz, etc. 

Der zweite Absatz zählt mögliche Probleme auf, die beim Versuch, diese Chancen zu nutzen, im Weg stehen könnten. Zum einen sind das festgefahrene Dreistufenprozesse (Prozess- und Vermarktungsebenen) und die fehlende Innovations- und Forschungsbereitschaft des Großhandels. Ich denke der vorgeschlagene Lösungsansatz erklärt sich von selbst. 

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Kommentar von elha98
10.11.2016, 22:25

Klassische dreistufige Vermarktungshierarchien sind übrigens Großhandel - Einzelhandel (oder in deinem Fall Handwerk) - Endverbraucher. Problematisch für die Einbindung ins Web ist hierbei, dass man zweistufig Kunden ansprechen muss: Einmal den direkten Käufer, den Zwischenhändler und den Endkäufer, der ja auch wichtig für die Kaufbereitschaft des Zwischenhändlers ist. Vermarktung von Industrie- und Werksprodukten funktioniert aber gänzlich anders als am Verbrauchermarkt. Es ist nicht ganz einfach, ein einheitliches Bild im Web-Auftritt zu präsentieren, wenn man zwei gänzlich unterschiedliche Kunden ansprechen möchte. 

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