Kann mir einer eine Kamera für Anfänger empfehlen?

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10 Antworten

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter ist die Canon Powershot G15. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT
und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder
Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein
Schaubild gibt es hier:

  https://r.srvtrck.com/v1/redirect?url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBildsensor%23mediaviewer%2FDatei&type=url&yk_tag=www.gutefrage.net&abtag=abp:false&ykuid=e8vs3fbsi4lvvqjulvrkpnaa&api_key=c393eb17d82377ceb11666ea2dd5f54c&site_id=502a425ee4b0d27372461d56&tid=1e5fa058-c11c-4b0f-bb95-7fab2b058feb&dch=gaia&tna=gaia&tv=0.95&title=Deine%20Antworten&refr=https%3A%2F%2Fwww.gutefrage.net%2Fnutzer%2FAirbus380&page=https%3A%2F%2Fwww.gutefrage.net%2Fnutzer%2FAirbus380%2Fantworten%2Fneue%2F1&afsrc=1&cache=QHIQH612EL6TLOBU7HF0LV17GK12NMJF&vid=3&ad_k=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBildsensor%23mediaviewer%2FDatei&ad_t=advertiser&ad_zi=YieldLink&ad_dt=link

 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta)
koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett,
Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten
ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen,
welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten
klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann
nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue
Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit
auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem
Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

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Ich würde Dir für den Anfang eine handliche Bridgekamera empfehlen. Die wirst Du bald durchschaut haben, brauchst Dich nicht mit diversen Objektiven abschleppen und hast trotzdem einen großen Spielraum für Deine Versuche. 

Ich war gestern im Media-Markt, um mich mal wieder umzusehen. Nach wie vor bin ich Panasonic-Fan. Am besten lass Dich beraten, bzw. stöbere ein bissl im Net. Schau Dir die diversen Bewertungen an, bevor Du ins Geschäft gehst.

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Die Frage ist genau so als wenn du jetzt sagen würdest ich brauche einen PC oder auto , aber für was ??  Für nur ein paar schnappschüsse von Kinder / Familie braucht man defintiv keine Kamera für 500 euro.. 

Hier ist eine Leichte kamera z.b. Canon Ixus oder Nikon Coolpix 7000 besser die habe ich immer dabei.

Eine teuere Kamera z.b. Nikon 700 ist dann schon ein "bomber" dagegen , hier muss man gezieht fotographieren und auf Fotosafari gehen..

Ich würde sagen probiere es mal erst mit einer einfachen Kamera .. bis max 200 euro , diese kann du z.b. bei amazon bestellen (prime) dann hast du 30 Tage rückgaberecht...  und siehst ob es dir überhaupt spass macht.

Auch braucht man noch einen pc dazu um die Bilder "nachzubearbeiten" und verwalten... Das Hobby kann wie du siehst ganz schön in die Breite gehen und auch geld kosten...

Ist wie beim Kochen es muss einen spass machen, nur ein paar töpfe für 500 euro bringen da nicht viel.. hier einfach mal klein einsteigen..

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Kommentar von lcp1998
25.06.2016, 09:10

Ich fahre öfters in Urlaub und bin allgemein viel unterwegs... und ich hab schon viele schöne Momente nicht aufgenommen was mich geärgert hat und deshalb möchte ich eine Kamera für einfache Fotos aber auch für Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge

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Zum Anfang habe ich mir auch eine handliche Bridgekamera gekauft. Nämlich die Panasonic Lumix DMC-FZ 2000 (ich hoffe, dass das die richtige Bezeichnung ist). Diese macht gestochen scharfe Bilder und hat alle wichtigen Funktionen enthalten, von denen ich noch nicht einmal alle verwende. Zudem hat die Kamera einen tollen Zoom, der auch Kleinigkeiten scharf erscheinen lässt. Ich fotografiere wirklich sehr gerne damit und kann die Kamera mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Preis lag irgendwo bei 400 und noch was.

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Ich finde die für Anfänger von Lumix (Panasonic) gut. Sie sind nicht sehr teuer, trotzdem sehr gut. Möchtest du denn eine zum "mitnehmen" also klein oder eine große Kamera (System Kamera??)

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Ich werde dir Canon EOS M 10 empfehlen.Die Kamera ist günstig und hilft für Anfänger

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Ich würde Dir eine kleine Immerdabeikamera empfehlen, die gerne Profis als Zweitkamera nutzen. Eine Spiegelreflexkamera muss es für den Anfang nicht sein. Daher schau Dir mal die hier an: Fuji X30 für 450€. Sie ist klein und leicht und läßt sich super einfach bedienen: 

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Lumix G70 - Günstig, 4K bei 25fps, FullHD bei bis zu 50fps, schneller AF, viele Einstellungen, ...

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Canon eos 700D , Finde sie sehr gut für den anfang, Weiß aber leider nicut genau wieviel sie kostet musst du mal nachschauen

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1300D mit 50 mm festbrennweite f.1.8

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