Kann mir einer das Wahlsystem in Deutschland und der Schweiz erklären?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Unterschied liegt nicht so sehr im Wahlsystem als in den ganzen Strukturen. Die Einflussname des Bürgers ist in der Schweiz viel ausgeprägter durch das Referendun (teils automatisch, teils durch Unterschriften erzwungen) ermöglicht es eine direkte Einflussnahme auf die Gesetzgebung. Mittels Initiative kann eine Verfassungsänderung verlangt werden. Beide Vorlagen werden mittels einer Volksabstimmung beschlossen. So müssen die Parlamente darauf achten, Vorlagen zu erarbeiten, die Mehrheitsfähig sind - das dauert dann halt manchmal. Das Wahlsystem ist dem deutschen vergleichbar, auch wir haben 2 Kammern, den Nationalrat (jeder Kanton hat Vertreter entspr. der Bevülkerungszahl) und den Ständerat (jeder Vollkanton hat 2 Vertreter, die Halkantone je 1). Diese beiden Kammern wählen als vereinigte Bundesversammlung die Bundesräte (7) die zusammen die Regierung bilden. Es gibt keinen Miniterpräsidenten oder Kanzler, die Regierung ist eine Kollegialbehörde. Ein Bundesrat ist abwechselnd jeweils für ein Jahr Bundespräsident, was aber lediglich mit Repräsentation zu tun hat.

Das Wahlsystem in Deutschland eher weniger, aber das Stimmrecht in der Schweiz schon. :-)))

würdest du das dann auch machen?

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Schweizer Wahlsystem auf Bundesebene:

Das Volk wählt die Mitglieder des National- und Ständerates direkt, welche ihrerseits den Bundesrat und Bundesrichter in der vereinigten Bundesversammlung ernennen - Wahlberechtigt sind alle Staatsbürger ab 18 Jahren

In Deutschland wählt das Volk den Bundestag, welches ihrerseits die Bundesregierung wählt. Auch hier sind alle Staatsbürger ab 18 Jahren wahlberechtigt.

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