Kann mir einer das 'Margin' beim traden erklären?

2 Antworten

Wenn man mit Margin tradet (was vor allem bei CFDs vorkommt), dann bezahlt man nicht das ganze Geld ein, das man für die Anlage braucht. 

Man kauft z.B. CFDs im Wert von EUR 100.000. Aber so viel Geld hat man gar nicht. Man zahlt nur einen kleinen Teil davon ein, z.B. EUR 10.000. Das ist die Margin. 

Wenn jetzt die CFDs, die man gekauft hat, um 5% steigen, sind um EUR 5.000 gestiegen, also hinterher EUR 105.000 wert. ... Aber das eigene CDF-Depot ist auch um diese EUR 5.000 gestiegen, denn man hat ja in Wirklichkeit nicht für EUR 10.000 ein Wertpapier gekauft, sondern für EUR 100.000. Das eigene Depot ist also EUR 15.000 wert, d.h. es ist um 50% gestiegen.

Das kann natürlich auch umgekehrt passieren! Wenn das Wertpapier, das man gekauft hat, um 10% fällt, ist es nur noch EUR 90.000 wert. Wenn das eigene Depot um den gleichen Betrag fällt, ist das Geld weg. Game Over. Entsprechend vorsichtig sollte man beim Traden mit Margin sein.

Danke!

Eine Frage noch: Wenn das komplette Geld weg ist, wird man dann mit dem Margin Call gezwungen, den fehlenden Betrag nachzuzahlen, oder werden bei 0 Euro einfach alle Positionen geschlossen?

0
@oggini

Ich gebe den gut gemeinten Rat: Lass die Finger von CFD und ähnlichen Derivaten.

Hier wettet der Emittent mit Computerfarmen gegen Dich.

Der Emittent ist nur deshalb nicht in Insolvenz gegangen, weil die Mehrzahl der Wetten zu dessen Gunsten ausgehen.

Günter

1
@oggini

Kommt auf den Broker an. Manche werben damit, dass kein Margin Call erfolgen kann, dass man also nicht mehr verlieren kann, als man einsetzt. Manche werben mit garantieren Stopps. Aber wie viele diese Garantien im Fall der Fälle wert sind, bleibt abzuwarten. 

Als im Frühjahr 2015 diese Höchstgrenze für den Schweizer Franken aufgehoben wurde, haben viele derjenigen, die mit hohen Summen darauf gewettet haben, dass diese Grenze hält, sechsstellige Beträge verloren. 

Es hat seinen Grund, dass ich nicht mit CFDs handle ...

0
@GuenterLeipzig

Stimme voll zu. Außerdem hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 8. Juni 2017 eine Allgemeinverfügung nach § 4b WpHG erlassen. Sie beschränkt damit die Vermarktung, den Vertrieb und den Verkauf von finanziellen Differenzkontrakten (Contracts for Difference, CFDs). Kontrakte mit einer Nachschusspflicht dürfen Privatkunden nicht mehr angeboten werden.
https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Pressemitteilung/2017/pm_170508_cfd.html

1

Es gibt Geschäfte (in Derivaten), bei denen Nachschusspflichten für den Anleger entstehen können. Um diese Nachschüsse auf jeden Fall erfüllen zu können, fordern die Börsen die Hinterlegung von Sicherheiten (Margin). Bei anderen Geschäften kann am Ende die Pflicht bestehen, dem Partner Wertpapiere liefern zu müssen. Hier werden die Bestände als Sicherheit gesperrt.

Beim Handel mit Derivaten und Nachschusspflichten muss man sehr aufpassen. Durch die Nachschusspflichten kann man sich sehr schnell in den finanziellen Ruin manövrieren.

0

CFD Traden ohne Nachschusspflicht möglich?

Hallo, ich würde gerne mit CFD´s traden. Was mich allerdings stört ist die Nachschusspflicht dabei. Reicht der Margin nicht mehr aus, gibt es ja diesen MArgin Call. Was ist denn, wenn ich der Aufforderung dann nicht nachkommen sollte? Dann wird doch mein Trade zwangsweise glattgestellt und ich habe eig. doch nicht mehr als meinen MArgin verloren oder? Daher gibt es doch eig. keine NAchschusspflicht, wenn mir der Trade glattgestellt wird. Oder sehe ich das falsch?

Falls es eine solche doch gibt, kanni ch denn nicht von vornherein sagen, dass der Trade automatisch bei dem und dem Wert (der genau meinem Margin entspricht) verkauft werden soll, sodass ich niemals nachschießen muss? Und falls es sowas gibt, muss man für diese Absicherung extra Gebühren zahlen bei den Brokern?

...zur Frage

Aktien über Hausbank kaufen sinnvoll?

Hiii liebe Aktionäre :)

Ich bin noch totaler Anfänge was das Thema Aktien angeht, aus diesem Grund auch die etwas "blöde" Frage...

Seit sehr langer Zeit bin ich, zufriedener, Kunde bei der TargoBank, nun habe ich gesehen dass ich mir auch dort ein AktienDepot eröffnen kann...

Das habe ich dann auch gemacht

  • Ist es eig. sinnvoll da Aktien zu kaufen? Oder ist es aufgrund der Gebühren eher "dumm" ?

Ich sage es mal so, das "Sparen" fällt mir sehr schwer und finde ich total langweilig, tue ich das Geld in eine Spardose, dann gebe ich es ständig irgendwie / irgendwo doch wieder aus.

--> Also könnte ich ja auch wenn die Gebühren mMn. zu hoch sind, doch lieber Aktien über die TargoBank kaufen, oder ?

Ich sage es mal so, es ist ja besser Aktien zu kaufen, als das Geld aus dem "Fenster" zu werfen... "Oder vergleiche ich da gerade Äpfel mit Birnen" ?

  • Zudem macht es sich ja auch als Kunde sicher besser,  noch das AktienDepot bei seiner Hausbank zu haben, oder? (Auch wenn ich später mal einen Kredit für eine Immobilie (Immobilienkauf als Investment / keine Eigennutzung! ) benötige fällt die Entscheidung der TargoBank wohl eher deutlich positiver aus, aber das ist ein anderes Thema...

Ich hätte dann jedenfalls bei der Targo folgende Konten: - Mein Konto - AktienDepot - Targesgeldkonto

Wie sieht ihr das? Sinnvoll über die Targo Aktien zu kaufen? Oder völliger Schwachsinn? Ich möchte auch keine grossen Summen investieren, sondern eher kleine Beträge und mir ein kleines Aktien-Portfolio aufbauen...

"Wer nur dann investieren will sobald er grosse Summen hat, wird wohl niemals inevstieren" :D ....( Aus diesem Grund fange ich mal klein an ;-) )

DANKE FÜR EURE HILFE

INVESTMENT GRÜSSE

SELCUK

...zur Frage

Wie kann man einen Hund züchten?

Kann mir das jemand unkompliziert und schnelle erklären?

...zur Frage

Wie kann man einfach und unkompliziert erklären, warum Benzol reaktionsträge ist?

...zur Frage

Börse: Worin investieren?

Hey Leute,

ich habe mich bei Finanzen.net angemeldet und moechte in naher Zukunft auch mit Geld an der Boerse investieren. Diese hat mich schon mehrere Jahre gefesselt, jedoch habe ich an sich keine praktische Erfahrung und auch kaum theoretische.

Deshalb hier ein paar Fragen, auf die ein Paar vielleicht antworten koennen:

  1. Wo sind die Unterschiede zwischen Fonds, Aktien, Wertpapieren und Anleihen?
  2. Wie finde ich die passende Investitionsmoeglichkeit fuer mich? (alle Aktien die auf den grossen Portalen angezeigt werden sind ja bereits bekannt und lohnen sich nur selten zu investieren) Ich bevorzuge z.B. Aktien mit konstantem Gewinn evtl auch ueber einen laengeren Zeitraum, welche NOCH NICHT SONDERLICH BEKANNT SIND!
  3. Worin lohnt es sich zur Zeit zu investieren? (Rohstoffe, Aktien...)

Ueber etwas Rueckmeldung und Rat jeglicher Art wuerde ich mich freuen :)

Ich weiss dass ich sehr unbeholfen wirke, aber irgendwann muss man ja mal anfangen!

Danke im Voraus

...zur Frage

Sollte man jetzt aus dem Aktienmarkt aussteigen und warten?

Diese Frage stellt eich mir schon ein paar Male in den letzten 24 Monaten. Ich war 2015 als es richtig aufwärts ging mit gut 18.000€ im Plus. Bin jedoch dabei geblieben und habe alles wieder verloren. Warum? Dann schau Dir mal den Chart an, dann weißt Du warum. Zudem hatte ich dummerweise auch den falschen Titel im Bestand: Kali und Salz. Es war meine größte Position und die Aktie verlor an einem Tag bis zu 30%. Dieses Jahr hat auch nicht gut angefangen. China machte uns Aktienspekulanten ein Strich durch die Rechnung und die Börse fiel in den ersten 2 Monaten erheblich. Somit stand ich dann bei 16.000€ Verlust. Nun hat sich die Börse wieder erholt und als ich kurz vor der null stand brach meine Novo Nordisk um 15% ein was mich 6.000€ kostete. War wieder zufällig die größte Position. Bis heute habe ich alle Verluste wieder wett gemacht und stehe momentan bei 600€ Plus. Immer dann wen ich im Plus stand drehte die Börse wieder, so daß ich dann immer wieder beschäftigt war Börsenverluste wieder gut zu machen. Das macht auf Dauer keinen Spaß. Daher meine Frage. Ist es nicht besser jetzt das Jahr jetzt positiv abzuschließen und auf die nächste Korrektur zu warten?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?