Kann mir bitte jemand in Politik helfen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn er das Hare-Niemeier-Verfahren erwähnt und Ihr noch in der Sekundarstufe I seid, müsste er Euch das Hare-Niemeier-Verfahren im Unterricht erklärt haben, sonst musst Du es googlen. Absolute Mehrheit heißt, die Parteien müssen zusammen auf mindestens 50 % kommen. Google "Überhangmandate", wenn in Deinen Aufzeichnungen aus dem Unterricht nichts steht.

Das Verfahren ist ein Quotenverfahren, die Sitze werden in zwei Schritten zugeteilt:

  1. Schritt: Grundverteilung

Die Stimmen der Parteien werden durch die Gesamtstimmenzahl aller Parteien (ohne ungültige Stimmen und Enthaltungen) dividiert und mit der Gesamtsitzzahl multipliziert (= Quote). Der abgerundete Teil der Quote wird als Sitzzahl direkt zugeteilt.

  1. Schritt: Restsitzverteilung

Die Restsitze werden in der Reihenfolge der größten Nachkommateile der Quoten den Parteien zugeteilt. Haben mehr Parteien einen gleichen Nachkommateil, als noch Sitze zu vergeben sind, wird in der Praxis beispielsweise gelost (§ 6 Abs. 2 Satz 5 Bundeswahlgesetz [BWahlG]: vom Bundeswahlleiter zu ziehendes Los) oder in Reihenfolge der Stärke der Parteien zugeteilt.

Dabei kann die Restsitzverteilung so angepasst werden, dass eine Partei mit (mehr als) der Hälfte aller Stimmen einen Restsitz immer dann erhält, wenn sie ohne diesen Sitz nicht die Mehrheit im Parlament hätte (z. B. Mehrheitsklausel § 6 Abs. 6 BWahlG).

Alles klar? Es geht dabei um Mathematik und nicht um Politik!

ich kann es kaum glauben: der hat WIRKLICH erlEUtere geschrieben???? und ist LEHRER?

Wie genau laufen die Wahlen ab? Von der Schließung der Wahllokale bis zur Sitzverteilung

Guten Abend bzw schon gute Nacht, Ich schreibe morgen einen Sozialkundetest und es wird um die deutsche Politik gehen.Meine Frage ist,ist dieser Ablauf richtig von der Schließung der Wahllokale bis zu Sitzverteilung,also die Auswertung der Erst- und Zweitstimmen,denn ich bin mir unsicher und bräuchte echt eure Hilfe.Dankeschön!!!!

1.Erststimmen werden durchgezählt,um heraus zu finden,welcher Wahlkreis von wem gewonnen wurde und diese ziehen auf jeden Fall in den Bundestag ein. 2.Die Zweitstimmen werden ausgewertet (prozentual) und dieser Wert wird dann in eine tatsächliche Sitzanzahl pro Partei umgerechnet. 3.Von den Sitzen,die einer Partei zustehen, müssen jetzt die schon gewählten Abgeordneten abgezogen werden. 4.Die restlichen Sitze werden mit den Landeslisten der einzelnen Parteien gefüllt und man hat als Wähler keinen Einfluss darauf,wer von der Partei auf der Liste steht und auf welchem Platz (man wählt also 'blind' die Abgeordneten,aber 'sehend' die Partei?)

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Bundestagswahl: Problem Überhangmandate => Lösung?

Es gibt ja immer noch das "Problem" mit den Überhangmandaten bei der Bundestagswahl. Warum regelt man es nicht einfach so, dass 299 Direktmandate in den Bundestag einziehen und 299 Listenplätze? D.h. Wenn Partei A zum Beispiel 50% Zweitstimme bekommt und 160 Direktmandate, ziehen halt 150 aus der Parteienliste und die 120 und die 160 Direktmandate ein (= 280 von 598). So würde es doch zu keinen Überhangmandaten mehr kommen? Nach der Momentanen Regelung können die idR. großen Parteien (CDU) ja NUR über Direktmandate einziehen..??

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Es sind in den nächsten Jahren wieder Landtagswahlen. Besonders erschreckend/erfreuend sind nach Umfragen zufolge die Ergebnisse der AfD. Womöglich wäre irgendwann eine Regierung ohne AfD rechnerisch nicht mehr möglich.

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Sonstige Parteien die nicht in den Landtag ziehen: 15%

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