Kann mir bitte jemand die tugendethik erklären anhand von beispielen?

3 Antworten

Da ist eine gute und knappe Erklärung:

http://www.pflanzen-forschung-ethik.de/lexikon/1479.tugendethik.html

Tugend hat laut Wikipedia "die ursprüngliche Grundbedeutung ... die Tauglichkeit (Tüchtigkeit, Vorzüglichkeit) einer Person. Allgemein versteht man unter Tugend eine hervorragende Eigenschaft oder vorbildliche Haltung."

Die Tugend der Mäßigung bedeutet, dass sich jemand im Griff hat, nicht bei jeder Gelegenheit ausrastet, nicht käuflich ist und korrupt oder jähzornig und zerstörerisch. Die Tugenden werden also als sehr umfassende Verhaltenseinstellungen gesehen.

So ist Taperkeit nicht nur auf den Krieg bezogen. Es bedeutet auch Tapferkeit, seine Meinung zu vertreten, wenn andere dagegen sind. Es bedeutet Tapferkeit, Menschen in Not zu helfen, auch wenn man dabei selbst in Gefahr gerät.

Die Tugendethik geht von den richtigen Prinzipien für ein gutes Leben aus.  

Ein Beispiel habe ich im Internet gefunden:

„Der Arzt sagt dem Patienten, dass es
für seine Gesundheit gut ist, wenn er die nächsten drei Tage zu
Hause bleibt. Doch der Patient hat übermorgen ein wichtiges
Vorstellungsgespräch – und auf das müsste er, dem Rat des Arztes
folgend, verzichten. Ob es nun besser für ihn ist, seine Gesundheit
zu schonen oder eine wichtige Chance auf einen neuen Job zu nützen,
das kann ihm der Arzt nicht sagen. Der Patient muss selbst
entscheiden, und das kann er nur mit Rücksicht auf eine andere, noch
grundlegendere Dimension. Mit diesen Überlegungen nähern wir uns
jener Dimension, um die es in der Ethik tatsächlich geht.
Entscheidend ist hier nämlich nicht mehr das, was für die
Gesundheit oder den Beruf gut ist, sondern was für den Menschen als
ganzen gut ist. Eben das ist die Dimension des Sittlichen.“

https://www.missio.at/fileadmin/media_data/xx/themen/Tugenden/Serie_Tugenden_Teil_1.pdf

Was denkt ihr über Nahtoderfahrungen und das Leben nach dem Tod ?

Ich beschäftige mich derzeit mit diesem Thema , da ich das Buch von Dr. Eben Alexander lese : Ein Neurochirurg der nach seiner Zeit im "Himmel", als sein Gehirn nach einer bakteriellen Meningitis klinisch "funktionsunfähig" war, über seine Erfahrungen spricht.

Ich dem ganzen allerdings noch nicht viel anfangen, auch wenn er versucht seine Erfahrung "wissenschaftlich" zu begründen, dies aber nicht wirklich funktioniert. Sicher, ein Leben nach dem Tod wäre etwäs wunderschönes aber kann das überhaupt der "Wahrheit" entsprechen ?

Eines meiner Probleme mit Nahtod Erfahrung und Leben nach dem Tod Allgemein (v.a die Auffassung von "Abrahamischen Religionen") ist die Sonderstellung des Menschen. Es rückt den Menschen in ein "besonderes Licht" , obwohl wir doch nur ein Produkt der Evolution sind . Wann haben wir aufgehört Tier zu sein ? Gar nicht ! Weil wir immer noch eines sind und deshalb müsste der Himmel, das Jenseits und alles andere spirituelle ja für JEDES Lebewesen gelten und doch werden Himmel und Das Leben nach dem Tod immer als etwas menschliches dargestellt. Wie funktioniert das Jenseits für andere Lebewesen ? Für Bakterien ? Pflanzen ? Reptilien?

Auch die zwei anderen "Kränkungen der Menscheit"(die kosmologische von Kopernikus und die psychologische von Freud) entziehen dem Menschen ja seine Sonderstellung!

Wie ist eure Meinung zu dem Thema ?

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