Kann mir ALG II wegen nicht selbst bewohntem Eigenheim gestrichen werden?

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2 Antworten

Bei AlgII gilt Zuflussprinzip. Solange du vom Verkauf/Versteigerung kein Erlos bekommen hast, kann die Arge Zahlungen nicht einstellen. Ich vermute, das Haus gehört dir zur Hälfte. In diesem Fall kann die Arge bestenfalls nur dein Teil, also Teilensversteigerung verlangen. Das Haus ist praktisch unverkäuflich. Die Frau und die Kinder müssen aus dem Haus nicht raus. Die haben mit der Arge nichts zu tun. Man kann auch die Frau nicht zwingen dich auszuzahlen, weil nicht geschieden. Nach der Scheidung praktisch auch nicht. Warum soll sie dir Geld geben, obwohl du ihr Kindesunterhalt zahlen sollst? Ich würde mich mit ALG II nur noch als Darlehen nicht begnügen. Wenn von deinem Vermögen, Verkehrswert/Verkaufswert minus Schulden minus Arge Darlehen minus Schonvermögen nicht viel übrig bleibt, hast du kein Vermögen. Schonvermögen (Grundfreibetrag) ist150€ x Lebensjahr. Dazu noch Freibetrag der Renten-Lebensversicherung – Auszahlung ab 60J. Die eleganteste Variante wäre natürlich, wenn du im Haus wohnen würdest. Im Scheidungsfall kann man getrennt Wohnen sogar in einer Wohnung. Bei selbstgewohntem Eigenheim, ist das Eigenheim, ein Schonvermögen. Es ist dann kein Vermögen. Du bekommst dann für deinen Teil auch die Zinsen und Nebenkosten bezahlt. Grundsicherung sowieso. Ich werde die raten zum Rechtsanwalt zu gehen. Es ist vielleicht noch möglich auch AlgII als Darlehen anfechten. Den Rechtsanwalt-Beratungsschein bekommst bei Arge.

Das interessiert das Amt nicht.

Du hast eine Immobilie also musst du diese erstmal verkaufen bevor du wieder ALG2 kriegst.

Ist leider so.

Also dürfen meine Ex-Frau (arbeitet sozialversicherungspflichtig) und meine Kinder gezwungen werden auszuziehen ?! Wegen Zwangsversteigerung passiert das ohnehin - aber erst nach der Versteigerung. Und die ARGE darf das jetzt schon tun ??? Wo von soll ich leben ???

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