kann mich die krankenkasse nach einer reha,aber weiter arbeitsunfähig,in frührente schicken?

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5 Antworten

Die Krankenkasse handelt nach dem fünften Sozialgesetzbuch.

Was sie kann und darf steht in diesem Fall im § 51 SGB V

http://dejure.org/gesetze/SGB_V/51.html

§ 51 Wegfall des Krankengeldes, Antrag auf Leistungen zur Teilhabe

(1) Versicherten, deren Erwerbsfähigkeit nach ärztlichem Gutachten erheblich gefährdet oder gemindert ist, kann die Krankenkasse eine Frist von zehn Wochen setzen, innerhalb der sie einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen haben. Haben diese Versicherten ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland, kann ihnen die Krankenkasse eine Frist von zehn Wochen setzen, innerhalb der sie entweder einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben bei einem Leistungsträger mit Sitz im Inland oder einen Antrag auf Rente wegen voller Erwerbsminderung bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung mit Sitz im Inland zu stellen haben.

(2) Erfüllen Versicherte die Voraussetzungen für den Bezug der Regelaltersrente oder Altersrente aus der Alterssicherung der Landwirte bei Vollendung des 65. Lebensjahres, kann ihnen die Krankenkasse eine Frist von zehn Wochen setzen, innerhalb der sie den Antrag auf diese Leistung zu stellen haben.

(3) Stellen Versicherte innerhalb der Frist den Antrag nicht, entfällt der Anspruch auf Krankengeld mit Ablauf der Frist. Wird der Antrag später gestellt, lebt der Anspruch auf Krankengeld mit dem Tag der Antragstellung wieder auf.

Nein, das kann sie nicht. Eine Frührente ist etwas anders als du meinst, Aber auch die EU Rente (Erwerbsunfähigkeitsrente) erfolgt nur auf deinen Antrag hin beim Rententräger.

Lissa 10.03.2014, 11:05

Sie kann es doch.

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Weder kann dich die KK in die Frührente schicken noch kann Sie dich nach "einer Rehamaßnahme" dazu auffordern, auffordern einen Rentenantrag zu stelllen ist auch nicht Sache der KK, die KK kann es dir empfehlen und einen für dich stellen, mehr aber auch nicht, Ein Rentenantrag ohne deine Einwilligung zu stellen, obliegt den Arbeitsagenturen bzw. dem Jobcenter.

Lissa 10.03.2014, 11:00

Sie kann nur nach § 51 Abs. 3 SGB V das Krankengeld wegfallen lassen, wenn dieser Aufforderung nach § 51 Abs. 1 SGB V nicht nachgekommen wird.

http://dejure.org/gesetze/SGB_V/51.html

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BluePapillion 11.03.2014, 10:31
@Lissa

Das wurde weder gefragt noch wurde es von der Krankenkasse angedroht. Und das aus einem bestimmten Grund, den ich oben schon erwähnt habe, § 51 Wegfall des Krankengeldes, Antrag auf Leistungen zur Teilhabe

(1) Versicherten, deren Erwerbsfähigkeit nach ärztlichem Gutachten erheblich gefährdet oder gemindert ist, kann die Krankenkasse eine Frist von zehn Wochen setzen, innerhalb der sie einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen haben.

"Du stellst hier Hypothesen auf was die KK tun kann, ohne zu beachten, welche Dinge sie hierbei zu beachten hat."

"Haben diese Versicherten ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland, kann ihnen die Krankenkasse eine Frist von zehn Wochen setzen, innerhalb der sie entweder einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben bei einem Leistungsträger mit Sitz im Inland oder einen Antrag auf Rente wegen voller Erwerbsminderung bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung mit Sitz im Inland zu stellen haben."

Lissa sorry, aber du musst dringend an deinem Textverständnis arbeiten!

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Die Rentenversicherung hat mit einer REHA nichts zu tun. Die genehmigt die Krankenkasse.

Lissa 10.03.2014, 11:05

Das stimmt so nicht.

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jimpo 10.03.2014, 17:04
@Lissa

Nochmal zum mitschreiben! Die Krankenkasse ist für eine Rehamaßnahme zuständig und nicht die Rentenversicherung.

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