Kann mich das Jugendamt zwingen zum Mutter Kind heim zu gehen?

4 Antworten

Das Jugendamt kann DICH zu nichts zwingen, aber sie können, wenn sie das Kindeswohl gefährdet sehen, durchaus entscheiden, dass dein Kind nicht bei dir auswächst, wenn du dich nicht kooperativ zeigst! Das würde bedeuten, das dein Baby in eine Pflegefamilie kommt. Du wirst nicht die Vormundschaft für dein Baby bekommen, sondern ein Amtsvormund des Jugendamts (da deine Eltern ja wohl hier nicht helfen wollen) . Und zwei Minderjährige mit Säugling in der eigenen Wohnung, das wird kein Jugendamt mitmachen. Also ist für dich ein Mutter-Kind-Heim keine Strafe, sondern eine reelle Chance auf ein Leben MIT Kind.

Ganz miese Geschichte seitens deiner Eltern! Ich gebe dir einen guten Tipp: Nicht abtreiben, gehe zu einer Schwangerschaftsberatungsstelle! Such über Google welche in deiner Nähe. Die Leute dort können dir alle Fragen beantworten und haben Schweigepflicht.

Da war ich schon :( da kam auch nur in Frage, mutterkindheim.. und mit mein Freund zusammen ziehen.. Aber dazu müsste ich das Jugendamt erstmal dazukriegen.. und ich habe dort nicht so eine tolle vorgeschichte und vor allem sind wir noch so jung..

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@southy

Hm. Schwierig. Solange du unter 18 bist, hast du keinen Anspruch auf das alleinige Sorgerecht. Bis zu deinem 18. Geburtstag wird vom Jugendamt ein Vormund für das Kind bestellt. Das können auch deine Eltern sein, aber ihr scheint ja Probleme zu haben. Ist der Vater des Kindes schon volljährig, erhält er anfangs alleine die elterliche Sorge, ist aber bei euch leider auch nicht so. Wie siehts mit deinen Großeltern aus?

Du hast Recht, minderjährige Mütter können einen Platz in einer Mutter-Kind-Einrichtung bekommen. Dort können sie mit anderen jungen Müttern oder in Einzelappartements leben und werden entsprechend unterstützt und betreut. Die Kosten trägt in der Regel das Jugendamt. Wenn du als Jugendliche unter 18 Jahren mit deinem Freund zusammenziehen möchtest, bedarf auch das der Zustimmung der Eltern. Denn solange sie sorgeberechtigt sind, haben sie dabei ein Mitspracherecht. Wenn du ein niedriges Einkommen hast, kannst du Wohngeld beantragen. Das Wohngeld ist ein Zuschuss zu den Mietkosten und richtet sich nach deren Höhe und nach deinem Einkommen.

Du kannst auch einen Wohnberechtigungsschein beantragen. Damit kannst du dann eine Sozialwohnung mieten. Die Mietpreise sind günstig. Allerdings kann es eine Weile dauern, bis man eine geeignete Wohnung findet. Die Wohnungsämter führen in der Regel entsprechende Wartelisten. Es ist also sinnvoll, sich dort frühzeitig zu melden.

Wenn du noch minderjährig bist, müssen Anträge auf einen Wohnberechtigungsschein oder Wohngeld von deiner Mutter oder deinem Vater unterschrieben werden. Übrigens haben minderjährige Mütter haben für sich selbst und für ihr Kind Anspruch auf Kindergeld in Höhe von je 184 Euro im Monat.

Würden denn deine Eltern da zustimmen? Ansonsten bleibt dir nur, Hilfe beim Jugendamt zu suchen. Auf jeden Fall wird dort erstmal alles dafür getan werden, dass das Kind bei dir bleiben kann. Was du als "Vorgeschichte" ansprichst, hat ja sicher auch viel mit deinen Eltern zu tun und weniger mit dir? Meistens gibt es auf dem Jugendamt Akten, die über Generationen gehen, Großeltern, Eltern, Kinder... eigentlich schlimm, aber die Probleme werden in Familien meistens leider weitergegeben und die Kinder machen oft dieselben Fehler wie die Eltern, weil sie es nicht anders kennen... Aber um dort zu helfen, gibts zum Beispiel auch Familienhelfer, die regelmäßig die Familie aufsuchen und mit ihnen daran arbeiten.

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Nun... Deine Eltern werfen Dich raus... das ist die eine (traurige) Seite

Dann musst Du das nehmen, was an Angeboten noch zu vermitteln ist: Vorweg:Das Jugendamt ist nicht dazu da, die Unabhängigkeitsbestrebungen junger Menschen zu finanzieren... Klartext ist also: Wenn Du und Dein Freund nicht in der Lage seid, die Finanzierung Eures Lebensunterhaltes (also: Miete, Strom, übl. Nebenkosten... Lebensmittel, Hygiene, Schulmaterila... und Fahrkosten, Rauchen, Handykosten... undundund) durch feste Einnahmen (Ausbildungs- oder Arbeitsentgeld, zustehendes Kindergeld von Dir und Deinem Freund... Zuschüße der Eltern???...) sicherzustellen...

... braucht ihr nicht einmal über eine eigene Wohnung nachzudenken.

Weiter sagst Du aus, dass Du dem Jugendamt schon bekannt bist. Das heißt, Du hast Lebenschwierigkeiten und brauchst Begleitung. Nur weil du plötzlich Mutter geworden bist... wie soll da bitte Vernunft so Einzug in Dein Leben gehalten haben, dass wenig Betreuung ausreichen würde?

Was waren das für bisherige Lebenschweirigkeiten? Aufgegriffen nach Weglaufen... massive Schulverweigerung,... betrunken oder mit Drogen nachts um 02:00 Uhr im Stadtpark... Ladendiebstahl... Körperverletzung?? Die Palette ist groß, was Deine Probleme sein könnten... was sie wirklich sind weißt Du selber.

Was willst Du also erreichen? Jetzt noch mehr die Sau rauslassen... Freifahrtsschein für jugendliche Mütter?

Willst Du das Deinem Kind zumuten... ist es das was Du Deinem Kind mitgeben willst?

Vielleicht ist das Heim für junge Mütter ganz gut... denn es geht ja um Verselbständigung... Dich auf eigene Füße stellen! Wat´rum so skeptisch?

Sicher,- man kann immer gegen alles sein.. aus Prinzip und weil die Erwachsenen sowieso nie Ahnung haben....

Aber wo bist Du dabei?

Was tut Dir gut?

Wie kommst Du an ein eigenes Leben, in dem Du bestehen kannst? Und zwar nicht nur morgen, sondern auch in 2 Monaten... und in 4,5,6... in 1,2 Jahren??

Und das mit dem Kindeswohl... lies Dir "Angelus2012" Antwort gut durch... das ist auch eine Option, die der Staat hat, um Kinder vor überforderten Müttern zu schützen

Sincerly Norbert

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ich freue mich über eure Antworten

mfG betty

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