Kann meine Thailändische Ehefrau nach der Heirat in Thailand in Thailand bleiben?

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5 Antworten

Deine Freundin kann nach der Hochzeit in Thailand wohnen bleiben. Wenn sie naemlich mit dir nach Deutschland ziehen will dann benoetigt sie dafuer ein Familienzusammenfuehrungsvisum, das man auf der deutschen Botschaft beantragen kann.

Damit die Ehe auch in Deutschland anerkannt wird ist es erforderlich, das du hier in Deutschland dir ein Ehefaehigkeitszeugnis beim Standesamt besorgst und damit fliegst du nach Thailand. Es ist sehr wichtig, bevor ihr in Thailand heiratet, bei der deutschen Botschaft mit Vorlage des Ehefaehigkeitszeugnisses eine Bescheinigung euch ausstellen lasst. Das ist sehr wichtig, dann wird auch die Ehe in Deutschand anerkannt.

Selbstverstaendlich kann sie ein Besuchervisum beantragen bei der deutschen Botschaft und dies wird einfacher sein, als ein Familienzusammenfuehrungsvisum. Allerdings muss deine Freundin dann nachweisen, das sie auch tatsaechlich zur Rueckkehr bereit ist. Dies kann sie ja belegen, wenn sie noch studiert oder einen Job in Thailand hat.

Ein Visum wird nur fuer 3 Monate ausgestellt fuer Besuchszwecke.

Hingegegen ein Familienzusammenfuehrungsvisum braucht laenger und deine Freundin muesste erst einmal einen dreimonatigen Sprachkurs fuer Deutsch besuchen bei einem Goetheinstitut und dann erhaelt sie das Visa und kann dann bleiben so lange sie moechte. Sie hat dann ein Recht auf ein Bleiberecht in Deutschland. Selbstverstaendlich kann sie immer wieder einmal zurueck nach Thailand fliegen.

Vielen Dank!

Dann bin ich ja ein wenig erleichtert. Hört sich ja alles nicht so schwer an, auch wenn es eine Menge Papierkram sein wird.

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Selbstverstaendlich kann sie ein Besuchervisum beantragen bei der deutschen Botschaft und dies wird einfacher sein, als ein Familienzusammenfuehrungsvisum.

Allein die Tatsache, dass der Ehemann in Deutschland lebt, wird die Glaubhaftmachung der Rueckkehrabsicht bereits ungeheuer erschweren. Natuerlich kann sie ein Besuchsvisum beantragen, sie wird aber unter diesen Umstaenden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keins erhalten.

Auch ist das Ehefaehigkeitszeugnis keine zwingende Voraussetzung fuer die Anerkennung der Eheschliessung durch die zustaendigen deutschen Behoerden. Es gibt in Thailand auch Standesaemter, die die Konsularbescheinigung nicht verlangen und wo somit dann auch kein Ehefaehigkeitszeugnis erforderlich ist. Eine vor einem thailaendischen (oder anderen auslaendischen) Standesamt geschlossene Ehe muss grundsaetzlich immer anerkannt werden, wenn diese nach dem Recht des jeweiligen Auslands rechtmaessig geschlossen wurde. Im thailaendischen Recht ist aber weder eine Ehefaehigkeitsbescheinigung noch eine Konsularbescheinigung vorgeschrieben.

Allerdings machen Ehefaehigkeitszeugnis und anschliessende Konsularbescheinigung die Sache meist etwas einfacher.

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Soweit ich informiert bin, sind beide Möglichkeiten durch einen beglaubigten Vertrag machbar. Ich kenne beide Fälle aber weiss nicht, wer dafür zuständig ist. Es gibt viele deutschte Anwälte in Bangkok, die bestimmt die richtige Vorgehensweise erklären können. Problematisch wird es manchmal bei Kindern, wenn die Eltern des jeweiligen Elternteils unterschiedliche Wünsche haben. Ich kenne da einen Fall, wo die deutsche Botschaft und die thailändische Botschaft eine gemeinsame Regelung versuchten, die letztlich wohl für beide Parteien zufriedenstellend gelöst wurden. Mit Einzelheiten kann ich leider nicht dienen. MfG gunorst

Natuerlich kann sie in Thailand bleiben. Ein Besuchsvisum wird sie nach der Eheschliessung wahrscheinlich aber tatsaechlich nicht erhalten weil man den Verdacht haben wird, sie wolle dich gar nicht wirklich besuchen sondern unter Umgehung der fuer ein Visum zum Ehegattennachzug erforderlichen A1 Sprachpruefung tatsaechlich nach Deutschland uebersiedeln.

Wenn sie aber nach einem Visum zum Ehegattennachzug einen deutschen Aufenthaltstitel erhalten hat, kann sie natuerlich waehrend der Gueltigkeitsdauer des Aufenthaltstitels nach Thailand reisen und anschliessend wieder zurueck nach Deutschland. 3 bis 4 Monate sind kein Problem. Bei mehr als 6 Monaten erlischt der Aufenthaltstitel im Normalfall aber gem. AudenthG § 51 Nr. 7, wenn der laenger als 6 Monate dauernde Auslandsaufenthalt nicht vorher von der zustaendigen Auslaenderbehoerde genehmigt wurde (ausser es liegt einer in den folgenden Absaetzen des gleichen Paragrafen geregelten Faelle vor).

Genau nachlesen kannst du das hier: http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__51.html

Hallo, es wäre zweckmäßig, wenn Ihre Frau nach der Eheschließung mal in Deutschland leben würde - das setzt die nachgewiesene Grundkenntnis der deutschen Sprache aber voraus, die deutsche Botschaft muß dann dem Einreisebegehren der Frau zustimmen. Wenn sich Ihre Frau nie in Deutschland aufhalten wird, besteht die Gefahr, daß die Finanzbehörden eine „Scheinehe“ unterstellen und das steuerlich günstige Ehegattensplitting verweigern. Ggf. wird Ihnen auch „getrennt lebend“ unterstellt mit entsprechenden Folgen. Sicherlich unterstützen Sie Ihre Braut bereits jetzt finanziell und wollen das auch nach der Eheschließung fortsetzen. Die deutschen Banken lassen sich Überweisungen nach Thailand recht teuer honorieren und die thailändischen Banken feiern jede Überweisung aus dem Ausland mit zusätzlichen Gebühren. Wenn Sie Ihre Braut, Frau von Deutschland aus finanziell unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an sec@loxinfo.co.th, diese Firma ist auf schnellsten und sehr preiswerten Moneytransfer nach Thailand spezialisiert. Eingezahlt wird auf ein Konto in Deutschland, ausgezahlt in Thailand wird am Tag nach der Gutschrift in Deutschland. Kleinstbeträge bis 50,- Euro kosten 100,- Bath, 100,- Euro kosten rd. 250,- Bath, 999,- Euro kosten 500,- Bath - umgerechnet wird auf Basis des von der Bangkok Bank veröffentlichten Sortenkurses (Eurokauf) - weitere Kosten fallen nicht an! Lassen Sie sich informieren, es lohnt sich. Mit freundlichen Grüßen Hajobello

Wenn sich Ihre Frau nie in Deutschland aufhalten wird, besteht die Gefahr, daß die Finanzbehörden eine „Scheinehe“ unterstellen und das steuerlich günstige Ehegattensplitting verweigern.

Ehegattensplitting geht ohnehin nur, wenn beide Ehepartner in Deutschland unbeschraenkt steuerpflichtig sind. Dies setzt wiedreum u.a. voraus, dass beide Ehepartner auch einen Wohnsitz in Deutschland haben. Wohnt sie jedoch in Thailand und der Ehemann in Deutschland, kann sie auch nicht in Deutschland unbeschraenkt steuerpflichtig sein und Ehegattensplitting geht sowieso nicht. Mit einer Scheinehe oder auch nur einer behoerdlichen Verweigerung des Splittings hat das nichts zu tun. Es fehlt schlicht an dem zweiten Einkommen, das mit dem des in Deutschland unbeschraenkt Steuerpflichtigen gemeinsam veranlagt werden koennte.

999,- Euro kosten 500,- Bath - umgerechnet wird auf Basis des von der Bangkok Bank veröffentlichten Sortenkurses (Eurokauf)

Plus ca. 300 Euro, die durch die Anwendung des unguenstigen Sortenkurses gegenueber dem bei einer Bankueberweisung anzuwendenden Kurses verloren gehen. Insgesamt also ca. 800 Baht/knapp 20 Euro. Da zahle ich fuer eine normale Bankueberweisung von 1.000 Euro deutlich weniger.

Bei Kleinbetraegen scheint die von dir empfohlene Weise aber durchaus vergleichsweise guenstig zu sein.

Du du aber staendig hierfuer wirbst und auffallend oft bei Fragen, die mit Geldtransfers rein gar nichts zu tun haben, auf dieses Thema lenkst, frage ich mich schon, was fuer Interessen du damit verfolgst.

Bezueglich der von dir hierfuer angegebenen Mailadresse "@loxinfo.co.th" sei zudem darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine von einem thailaendischen Internetprovider vergebene handelt, die jeder auch ohne Hinterlegung seiner korrekten persoenlichen Daten erhalten kann.

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@DerCAM
Plus ca. 300 Euro ...

Quatsch! Gemeint sind natuerlich ca. 300 Baht!

Sorry wegen des Schreibfehlers!

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Es gibt wesentlich guenstigere Moeglichkeiten, Geld von Deutschland nach Thailand zu transferieren. Bekommst du Provision?

Im uebringen hat der Fragestelle ueberhaupt nicht nach Geldtransfermoeglichkeiten gefragt.

Ich sehe keine Schwierigkeiten, die thailaendische Ehefrau nach Deutschland kommen zu lassen.

Das geschieht dann im Rahmen einer "Familienzusammenfuehrung". Da gibts eine Aufenthaltserlaubnis fuer 3 Jahre auch ohne deutsche Sprachkenntnisse.

Eine Verlaengerung wird schwierig. Da muessen dann Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

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@pluggy

Pluggy, auch fuer den Nachzug zum deutschen Ehegatten wird seit einigen Jahren i.d.R. der Nachweis einer bestandenen Sprachpruefung nach A1 verlangt ("i.d.R." weil es ein paar Ausnahmefaelle gibt, z.B. wenn der Antragsteller nachgewiesenermassen du bloed oder zu schlau dafuer ist). Das kann nicht nachtraeglich in D gemacht werden sondern muss bei der Visumbeantragung bereits nachgewiesen werden

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@DerCAM

Wenn du das besser weisst, als jemand, der es praktiziert hat.

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@pluggy

Bei der Familienzusammenfuehrung ist Grundvorraussetzung, das die Ehefrau Grundkenntnisse nach A1 nachweisen muss und dafuer muss sie einen Deutschkurs beim Goetheinstitut besuichen und der dauert 2 bis 3 Monate.

Ferner muss sie in Deutschland einen Intergrationskurs fuer ein Jahr besuchen. Dies wird ihr zur Auflage gemacht werden seitens der Auslaenderbehoerde, ansonsten wird das Visum nicht verlaengert werden nach den 3 Jahren.

Sie muss nicht nur den Kurs einfach besuchen, sondern sie muss auch die Pruefung des Deutschkurses nach A1 bestehen und dies der deutschen Botschaft nachweisen.

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Natürlich könnt ihr auf eine FZF verzichten aber warum, bitte schön, heiratet ihr dann? Normalerweise möchte man doch mit dem Partner zusammen leben.

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