Kann meine Freundin vom Arbeitsamt gezwungen werden, Kurse anzunehmen die ihr gar nicht liegen?

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16 Antworten

Ich hatte das selbe Problem. ich habe Englisch für Dienstleitungsberufe bzw für Anfänger gebraucht weil ich im Osten kein Englisch in der Schule hatte aber das wird nicht finanziert weil man das evtl. privat gebrauchen könnte also dürfte ich nur Buissness Englisch machen und ich bekam Texte für die ich schon auf Deutsch ein BWL Studium gebraucht hätte Dividenden, Aktienkurse etc. Dabei habe ich Englisch für Hotelberufe gebraucht . Grundkentnisse. Ich machte diesen Kurs weil ich hoffte doch etwas zu lernen aber wie ich meinem Kosmetikkunden sage, dass sie sich ausziehen möchten bzw hinlegen möchten auf Englisch kann ich immer noch nicht sagen und in dem Bereich ist es besonders peinlich etwas falsch zu sagen. Arbeitsamt nimmt darauf keine Rücksicht. es geht nicht darum, dass die Arbeitslosen etwas lernen was sie weiterbringt es geht darum sie loszuwerden und in IRGENDWELCHE Kurse zu schicken. Am besten in 1 Euro Jobs weil das die Statistik verbessert.

Komputerkuras hatte ich auch schon. Als Lithografin wollte ich meine Kentnisse erweitern und EINFACHE INTERNETSEITEN BAUEN und meine DTP Kentnisse auffrischen,

Ich bekam einem Kurs ".machen sie das doch es gibts nichts anderes" wurde ich beim AA angebrüllt. Dieser Kurs sollte nur auf dem Papier gut aussehen damit die Schule am Arbeitsamt Geld verdient also standen möglichst viele Programme drin. Ich weiss nicht wie ich das beschriben soll damit es verständlich wird. Der Kurs sah so aus als würde man in paar Monaten 5 Verschiedene Instrumente lernen sollen, jedes 2 Wochen und sich anschl. als Musiker bewerben und der Bearbeiter bei der Arge würde sich wundern und fragen warum es nicht klappt.

Es wurden alle Programme die es so gibt-für Fotografen, Architekten, Filmptoduzenten, Spielprogrammierer mal kurz angeschnitten. Der Dozent meinte er hat für die Digitale Filmproduktion 6 Jahre gebraucht um einfache Lerhrfilme zu basten -Anatomie zB . Wir sollten es in 2 Wochen lernen. Diese Programme waren unglaublich umfangreich , vielleicht gut für Programmierer als Auffrischung oder für Architekten aber nicht für Illustratoren und Schriftsetzter. 12 von 15 Leuten hatten nichts von dem Kurs. Unterbrechen dürfte man ihn auch nicht sonst wurde mit AG Sperre gedroht und damit die Kosten für den Kurs bezahlen zu müssen. Bei einem Teilnehmer der schon 20 Jahre in seinem Keller Ballerspiele programmierte und wenigstens teilweise folgen konnte sagte der Dozent offen er will sich keine Konkurenz ausbilden.Seine Antworten auf Fragen waren; "klick Dir das mal zusammen" Wir bastelten also einen Haufen Müll in jedem Programm etwas-hier eine Kugel da einen Fuss aber Beruflich war das alles nicht zu gebrauchen. Falls sich jemand zuhause etwas anschauen wollte einfache Animation wenigstens gab es keine Unterlagen. Die Programme hatte auch nicht jeder. In den Firmen auf Praktikumsbewerbungen wurden die Teilnehmer nur ausgelacht. Dort erwartet man das die Praktikanten alles können und umsonst arbeiten und nicht, dass sie lernen. Zum Schluss wurde der ganze Klassenserver "aus Versehen gelöscht " damit niemand mehr die fast kriminellen Methoden dieser Schule nachvollziehen kann.

Dieser Kurs hat meine Chancen auf wiedereinstieg in Beruf verschlechtert statt verbessert weil ich keinen anderen mehr bekam. Bei AA hiess es " sie hatten doch schon einen Kurs" das dieser eine Veraschung war und das Arbeitsamt dafür Geld wegwirft interessierte keinen. Also ich würde jetzt versuchen mich dagegen zu wehren in IRGENDWELCHE Kurse geschickt zu werden, notfalls mit einer Krankmeldung.

Da ich gesundheitliche Einschränkungen habe kann ich körperlich ohne jegliche Ausbildung nicht arbeiten und von Harzt 4 kann ich mir keine Bildung finanzieren.

Hallo Bautzer04,

deine Freundin kann sehr wohl für sie ungeeignete Maßnahmen Widerspruch einlegen. Die Gesetzeslage und entsprechende Gerichtsurteile sprechen hier eine eindeutige Sprache. Das Arbeitsamt ist verpflichtet, nicht irgendwelche Maßnahmen oder Weiterbildungen den Betroffenen anzubieten, sondern sie muß die Eignung d.h. die Stärken und Schwächen -- die nun mal jeder hat -- sowie ihre Persönlichkeitsstruktur und die Dauer der Arbeitslosigkeit in der Entscheidungsfindung für eine Weiterbildungsmaßnahme mit einfließen lassen. Desweiteren muß die Maßnahme für ihre Freundin sinnvoll sein. Maßnahmen die für den Betreffen nachvollziebar unsinnig sind, kann man mit gutem Recht ablehnen. Tut das Amt diese Dinge nicht beachten, ist Ihre Freundin durchaus berechtigt, ohne das ihr Geld gekürzt werden kann, solche ihr ungeeignete Maßnahmen mit gutem Gewissen ablehnen. Ich würde ihre Freundin dringend empfehlen, sollte das Amt ihr drohen, Geld zu kürzen, sich kostenfrei z.B. bei Arbeitslosenvereinen rechtlich beraten zu lassen. Die helfen Ihnen auf jedenfall weiter. Nur zumutbare Arbeit oder Maßnahmen müssen angenommen werden. Bitte lassen Sie sich nicht einschüchtern !!

Bildungsträger haben die Möglichkeit, Teilnehmer wegen mangelnder Vorkenntnisse abzulehnen. Von diesem Recht machen die aber selten Gebrauch,weil jeder Teilnehmer viel Geld bringt. Ich würde ein offenes Wort mit dem Bildungsträger führen und ihn auffordern,eine Art Eignungstest zu machen.

Als Arbeitslose wäre ich dankbar für jede Chance die ich bekommen würde. Vielleicht sollte sie es einfach mal versuchen, eventuell macht es ihr ja tatsächlich etwas Spaß und lernen kann sie dabei ja auch eine Menge! Ich wünsche euch alles Gute

Genau!

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Jede Fortbildung kann ihr doch nur helfen (endkich) wieder eine Arbeit zu finden. Besonders englisch. Sie sollte doch froh sein, daß man ihr die Möglichekeit anbietet. Jeder andere muß viel Geld für solche Kurse bezahlen.

Stimmt schon,aber wie hoch schätzt du die Erfolgschancen ein...gerade im Englischen ? Das ist so,als wolle man jemandem,der kaum ein paar zusammenhängende deutsche Sätze hinkriegt, ein perfektes Juristendeutsch beibringen. Will sagen:Wenn die Grundlagen schon nicht da sind (und die müssen da sein,da solche Lehrgänge nur 6 Monate dauern),dann bringt so ein Kurs absolut gar nichts.

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Ich an ihrer Stelle würde die Lehrgänge machen. Je mehr man kann umso schneller bekommt man wieder einen Job und kann sich in verschiedenen Branchen umsehen. ist doch eine gute Chance für sie.

Ich würde zunächst den Vorgesetzten zunächst höflich darauf aufmerksam machen, daß da zwei Probleme bestehen:

  1. Nicht vorhandene Sprachkenntnisse
  2. Mangelhafte Eignung für Buchführung (Nicht jeder ist Einstein oder Dali)
  3. Sie sollte Alternativen vorschlagen können (Also daß sie in anderen Bildungsmaßnahmen mehr Chancen sieht.)

Sie sollte notfalls hingehen, ihre Zeit absitzen und gut ist. Dann kann der Amtsschimmel hier keine Kürzungen vornehmen. Wenn sie die Prüfungen nicht schafft, hat sie das mit ihren „prophetischen Gaben“ vorausgesagt. Gegen die Dummheit einzelner Berater ist kein Kraut gewachsen.

Habe auch so ein „Bewerbungstraining“ hinter mir. Da wurden eigentlich nur staatliche Gelder zum Fenster herausgeschmissen. Wirklich wissenswertes und neues konnte ich nicht mit nach Hause nehmen.

sehe ich auch so letzteres. Ich habe inzwischen selber 4 dieser lächerlichen Trainingsmaßnahmen besucht, rede aber schon seit Jahren gegen eine Wand, das ich mal eine qualifizierte Weiterbildung machen möchte. Andere bekommen die dann quasi direkt in den Schoß gelegt, wie meine Freundin und haben dann aber kein Interesse dran. Könnte ich in die Luft gehen, wenn ich sowas höre.

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Hingehen. Mitnehmen, was geht.

Also, ich verstehe das Problem nicht: wenn mir das Arbeitsamt Bildung finanzieren würde, würde ich doch zugreifen . immer in der Hoffnung, daß es irgendwann wieder zu einem Job führt!

Naja eine andere Weiterbildung ist ja vielleicht nicht verkehrt, wenn deine freundin in ihrem lieblingsbereich keinen job bekommt.

Genau so, wie du es oben beschrieben hast, sollte sie es dem Arbeitsberater vortragen. Wenn dieser trotzdem darauf besteht, muß sie es machen.

Außer Krankmachen gibt es keine Möglichkeit sich dem zu entziehen!

Gleichzeitig mit der Srbeitslosigkeit wird man leider entmündigt. Eigeninitiative ist nicht erwünscht. Es werden nur Kurse finanziert von den Schulen die zur der "an Arbeitslosen verdienen Mafia" gehören.

Wer Hilfen in Anspruch nimmt muß auch was dafür tun - egal ob es ihm gefällt oder nicht!

Wenn sie Angebote nicht wahr nimmt muss sie mit Sanktionen rechnen

In ihrem Falle is das aber ganz schön gemein wa?

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Man macht was der Arbeitgeber (ARGE) sagt.

Naja ich denk mal die denken "wenn ihr unsere Maßnamen nich passen soll sie sich n Job suchen". Das is halt die traurige Wahrheit!

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