Kann mein Vermieter mir kündigen wenn ich trotz verbot einen hund halte?

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9 Antworten

Wenn deine Vermieterin deine Mutter ist, wieso habt ist vorher denn nichts gesagt? Wenn man sich einen Hund holt, dann ist das keine Entscheidung die man so in 1-2 Wochen entscheidet. Ich finde das unmöglich ob das nun deine Mutter ist oder ein anderer Vermieter. Wenn man eine Wohnung besitzt, dann sollte als aller erstes klar gestellt werden ob mein Traum von Hund überhaupt bei mit Leben kann. Ich hoffe du wirst dich einigen mit deiner Mutter.

Mein Tipp , du schreibst Nachbarn haben kein Problem mit dem Hund. Mach ne liste und lass die Nachbarn unterschreiben, zeige es deiner Mutter. Vielleicht wird sie einsichtig.

Falls nein bleibt dir nur Hund weg oder andere Wohnung suchen!

im mietvertrag steht klar und deutlich das man eig keine hunde halten darf jetzt wurde ja aber entschieden das dieses gesetz nicht mehr rechtskräftig ist

Hier hat keine Gesetzesänderung stattgefunden, es handelt sich hier lediglich um ein BGH Urteil, das entschieden hat, daß eine generelle Hunde- und Katzenverbotsklausel im Mietvertrag nicht wirksam ist. Obwohl es sich um eine höchstrichterliche Entscheidung handelt, ist kein Gericht und kein Richter an diese Einzelfallentscheidung in seiner Urteilsfindung daran gebunden.

und es dann darum geht ob sich im haus die anderen mieter durch den hund gestört fühlen oder nicht.

das ist nur teilweise richtig, denn im BGH Urteil wurde auch ausgeführt, daß auch wenn der Mietvetrag diese unwirksame Klausel enthält, der Vermieter trotzdem vor Anschaffung des Hundes seine Zustimmung geben muß.

Mein vermieter hat mir nun 2 wochen zeit gegeben unsren kleinen weg zu schaffen ansonsten muss ich zum ende vom monat wieder aus der wohnung ausziehen.

Der richtige Weg wäre gewesen vor Anschaffung des Hundes den Vermieter um Zustimmung zu bitten. Wenn er die Zustimmung ablehnt und Du anderer Meinung bist hättest Du ihn auf Zustimmung verklagen können.

Kann er das so von mir verlangen oder is das rechtswiedrig?

Ganz ehrlich, weshalb zieht man mit einem Hund in eine Wohnung in der Hunde nicht erlaubt sind und sucht knapp eine Woche nach Einzug eine solche Konfrontation mit dem Vermieter? Bereits vor Unterzeichnung des Mietvertrages hättest Du mit mit dem Vermieter darüber reden können, bzw. den Hund bei der Wohnungsbesichtigung gleich mitbringen können.

http://www.rab-friedrich-ramm.de/beitrag14.html

janastraub 04.09.2014, 00:01

Nunja der vermieter ist meine mutter und den hund haben wir erst geholt nachdem wir schon unterschrieben hatten... dadurch das es meine familie ist hab ich auch den mietvertrag nich gelesen ... sondern einfach unterschrieben... deswegen mag ich au nich unbedingt vor gericht gehen.... aber meine mutter zeigt sich kein stück tollerant obwohl alle im haus von unserem hund begeistert sind....:/

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Nemisis2010 04.09.2014, 00:10
@janastraub

Verträge sollte man immer durchlesen, auch wenn sie von der Familie, Verwandten oder Freunden kommen - ist leider so:(

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http://www.refrago.de/Sind_Hunde_nach_dem_BGH-Urteil_VIII_ZR_16812_vom_20.03.2013_in_Mietwohnungen_jetzt_immer_erlaubt.frage80.html

mal ehrlich ... es steht so im mietvertrag, ist euch aber egal, ihr zieht trotzdem mit hund ein. ganz so einfach, wie du denkst ist die rechtslage da nun auch wieder nicht. kann durchaus sein, dass ihr recht bekaemt, wenn ihr es drauf anlegt, bloss wird das wohnen in dem haus dadurch nicht angenehmer und ihr habt es euch von anfang an mit dem vermieter verscherzt. man kann sich das leben auch selbst schwer machen.

Ich kenne deinen Mietvertrag nicht. Gut möglich, dass in deinen Mietvertrag eine Tierverbotsklausel enthalten ist, die unwirksam ist. Vgl. Sind Hunde nach dem BGH-Urteil VIII ZR 168/12 vom 20.03.2013 in Mietwohnungen jetzt immer erlaubt? http://www.refrago.de/Sind_Hunde_nach_dem_BGH-Urteil_VIII_ZR_16812_vom_20.03.2013_in_Mietwohnungen_jetzt_immer_erlaubt.frage80.html

Nehme Dir am besten einen Rechtsnwalt, wenn dein Vermieter sturr ist und dir die Hundehaltung nicht erlauben will. siehe: anwaltsregister.de

Du scheinst ja kein gutes Verhältnis zu deiner Mutter zu haben.

Denkst du sie würde dich verklagen? Wenn nicht, einfach der schriftlichen Kündigung schriftlich widersprechen und gut ist. Falls es noch keine schriftliche Kündigung gibt, braucht ihr garnichts machen. Einfach nichts sagen.

janastraub 04.09.2014, 20:53

Naja verhältniss is schon wieder besser ob sie mich verklagen würde kann ich nicht sagen aber wills da eig auch nicht drauf ankommen lassen.... aber ich hab jez nochma mit ihr geredet da sogar die hausmeisterin gesagt hat das es schade wäre wenn er deswegen weg müsste vll bringt das ja was

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janastraub 04.09.2014, 20:54

Und ein streit möchte ich eig auch keinen provozieren...

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Es gibt und gab kein Gesetz, was eine Tierhaltung in Wohnungen verbietet oder verboten hat. Du meinst sicher das Urteil des BGH, dass eine allgemeine Klausel einer Hundehaltung unwirksam ist.

Es geht auch nicht darum ob sich ein Mitmieter gestoert fuehlt, sondern darum ob im *Einzelfall+ eine Hundehaltung unangemessen ist und darueber kann und darf der Wohnungseigentuemer in bestimmten Grenzen frei endscheiden. Durfte er auch bisher. Also gilt bei einem generellen Verbot, dass der Vermieter mit einer Begruendung im Einzelfall der Haltung eines Hundes nicht zustimmen muss. .

Rechtswidrig ist daran zunaechst nichts, moeglicher Weise ist die Kuendigungsfrist unangemessen, aber sicher darf der Vermieter eine Hundehaltung untersagen. Wenn keine aussergerichtliche Einigung wie ein Gespraech oder eine Verhandlung vor einem Schiedsgericht moeglich ist, dann wird wohl eine Klage vor Gericht erfolgen muessen. Ob Du diese jedoch gewinnst und wenn ja ob das dann nicht ein Papyrrussieg ist sei dahin gestellt. Endscheident ist, dass ein Vermieter nur gute und belegbare Gruende benoetigt um eine Hundehaltung zu untersagen. Wie waere es gewesen vorher mal um eine Erlaubnis zu bitten, die dann schriftlich fixiert wird? Ist zu einfach ein Problem gar nicht erst entstehen zu lassen?

bwhoch2 04.09.2014, 15:34

Was bitte ist ein "Papyrrussieg"?

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Ein Anwalt könnte Euren Vertrag prüfen. Zum anderen vielleicht wäre Mieterschutzbund auch eine Anlaufstelle. Ist Dein Hund auffällig? Wie alt ist er und welche Rasse?

janastraub 04.09.2014, 00:06

Er ist nicht auffällig bellt vll höchstens 1 mal am tag ein kleiner beller ist 2 jahre alt un n labrador mischling....

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dwarf 04.09.2014, 00:10
@janastraub
Nunja der vermieter ist meine mutter und den hund haben wir erst geholt nachdem wir schon unterschrieben hatten... dadurch das es meine familie ist hab ich auch den mietvertrag nich gelesen ... sondern einfach unterschrieben... deswegen mag ich au nich unbedingt vor gericht gehen.... aber meine mutter zeigt sich kein stück tollerant obwohl alle im haus von unserem hund begeistert sind....:/ <

Hatte das noch nicht gelesen. Warum sprichst Du Dich nicht vor der Anschaffung mit Deiner Mutter ab. Event. hatte Gründe, warum sie den Vertrag so aufgesetzt hat. Wo hast Du den Hund her? Gute Tierschutzvereine lassen sich den Mietvertrag zeigen, bzw. eine Bescheinigung, dass der Hund einziehen darf. Kann auch sein, dass Deine Mutter jetzt verägert ist, weil Du nicht mit ihr gesprochen hast?

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janastraub 04.09.2014, 00:16

Hab ihn von ner freundin die ihn abgeben musste wegen ner tierhaarallergie von ihrer kleinen tochter... und sie hat ihn mir gegeben weil ich den hund schon kenne und sie ihn nich ins tierheim geben will und auch nich zu jm fremden... ich weis nich ob meine mutter jetz deswegen sauer ist aber ich hab mich jez scho echt an den hund gewöhnt und ihn auch mega ins herz geschlossen und will ihn einfach nicht abgeben... aber auch nicht unbedingt gerichtlich gegen meine mutter vorgehen... aber wenn er nich weg is bis in 2 wochen schmeisst se mich auf jedenfall raus das weis ich da kenn ich sie gut genug... und weis einfach nicht was ich jetzt noch machen soll

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dwarf 04.09.2014, 00:21
@janastraub

Tja, vorher reden, wäre besser gewesen.Leider hast Du mit Deiner unüberlegten, vielleicht überstürzten Aufnahme des Hundes Probleme für alle geschaffen. Du hast nur 3 Möglichkeiten, Du ziehst mit Hund aus, Du gibst den Hund ab oder Du verträgst Dich mit Deiner Mutter.

Wahrscheinlich wird vor Gericht event. Deine Mutter sogar gewinnen....

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Hey,

Generelle Tierhaltung kann man nicht verbieten, nein.

Und ja, er kann Hunde verbieten, wenn er einen Grund angibt.

Tut mir leid. Würde mir schon mal andere Wohnungen angucken...

Mein vermieter hat mir nun 2 wochen zeit gegeben unsren kleinen weg zu schaffen ansonsten muss ich zum ende vom monat wieder aus der wohnung ausziehen.

Das kann der Vermieter so anordnen.

Dagegen kannst Du nichts tun.

Georg63 04.09.2014, 15:26

Klar kann sie was dagegen tun^^

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