Kann mein Nachbar mich zum Jäten von Pflanzen verklagen, die sich von seinem Garten aus verbreiten?

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12 Antworten

habe das mit Beetplatten aus Beton gelöst! 6 cm dick, 25 cm hoch und 1 m lang. Diese werden entlang der Grenze eingegraben so dass sie 5 cm rausschauen. Seit dieser Zeit sind wir mit Nachbarn glücklich und zufrieden. Wozu Paragraphen bemühen ?

LonoMisa 18.06.2011, 21:04

Weiß es der Flugsame deiner Pflanzen, daß er dort zu halten hat?

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newcomer 18.06.2011, 21:07

frag einfach beim Baumarkt

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dstyled 18.06.2011, 21:12

Das funktioniert bei Stauden, deren Wurzelwerk 1-3 Meter tief in der Erde liegt, leider nicht, man denke an Staudenknöterich (Fallopia japonica), Acker-Winde(Convolvulus arvensis), Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense).Zudem ist der Bereich von Gehölzen bewachsen, also ohne Schäden auch nicht mit dem Bagger oder ähnlichem zu bearbeiten.Wie gesagt, der gärtnerische Aspekt ist mir gar nicht wichtig, da kenne ich Mittel und Wege. Meine Frage war die rechtliche, d.h. ob besagte Klage Erfolg haben könnte.

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diese fragestellung ist in der tat ländersache. schau unter www.nachbarrecht.com unter deinem bundesland nach. wenn dort nichts zu deiner fragestellung steht, gibt´s da auch nichts. wenn du viel zeit (und interesse) hast, kannst du auch mal unter anderen bundesländern als deinem nachschauen; du wirst sehen, dass es zu gleichen fragen in jedem bundesland unterschiedliche regelungen gibt. ich bin auf diese seite durch den tipp meiner gemeinde geraten, benutze sie häufig und habe bisher mit allen nachbarn JURISTISCHE streitigkeiten im vorfeld abblocken können (oder wusste andererseits, dass ich im streitfall nichts zu melden gehabt hätte).das persönliche verhältnis zu deinem nachbarn ist natürlich eine andere frage. aber die hattest du ja hier nicht gestellt. viel glück!

Das kommt ganz drauf an, in welchem Bundesland du lebst. Das Nachbarschaftsrecht wird nämlich durch Landesgesetze geregelt, und Du musst schauen, was Euer Landesgesetz zu Pflanzen an der Grundstücksgrenze sagt. Außerdem gibt es da bereits etliche Gerichtsurteile dazu, weil Nachbarn wegen solcher Sachen recht oft verklagt werden. Und auch die fallen in jedem Land etwas anders aus. Ich würde es aber unabhängig davon gar nicht zu einer Klage kommen lassen.

Die Grenze ist etwas Gemeinsames zweier Nachbarn. Deshalb ist es doch sinnvoll, wenn die Nachbarn ihre Grenze gemeinsam gestalten. Dein Nachbar hat Dir schon gesagt, was er nicht will, es wäre hier interessant, welche krautigen Pflanzen er genau meint. Maiglöckchen können so einen Nachbarschaftsstreit z. B. auslösen. Sie können schon lange da sein und wachsen immer wieder hin und her über die Grenze. Sicher hast auch Du Vorstellungen, wie dieser Grenzbereich aussehen soll. Die solltet Ihr Euch gegenseitig sagen und dann eine Möglichkeit finden, den Zaunbereich so zu gestalten, dass es Euch beiden damit gut geht.

REchtlich gesehen hat er keine Handhabe - aber wer kann schon in Frieden leben, wenn der böse Nachbar das nicht will?Einfache Lösung: kaufe billige schwarze Folie, lege sie an der Grundstückgrenze ca. 30 cm breit entlang und schütte dick 2 Euro Sack (70 l ) vom Bauhaus Rindenmulch darauf.ERgebnis: Unkraut darunter verrottet. Nachbar kann nicht mehr motzen, und es sieht auf deiner SEite echt supi aus. Du kannst dann auch schöne Blumentöpfe verteilen. Ich hab dasa so gemacht und keine Probleme mehr....

Lach !!! Merke Dir wenn Du willst mein Profil und lasse "DEN" machen.Auf die Klagebegründung wäre ich gespannt wie Flitz e bogen. Im Ernstfall müsste der nämlich seinen Garten-Grenzbereich betonieren. Dann aber müsste er für die Fläche Regenwassergebühren bezahlen.

Ja ja, die Lieben Nachbarn, ich habe auch so ein sonder Exemplar, der seinen Rasen mit der Nagelschere pflegt. Nein, Du kannst bis an Deine Grundstücksgrenze machen was Du willst. Es gibt gewisse Ausnahmen, wo z.B. Giersch, Efeu und alles andere dazu gehört. Das wird es aber nicht sein. Ich habe auch einen Wildgarten, und finde meine Akeleien zum niederknien schön. Er nicht. Ich habe mir ein dickes Fell angewöhnt, und wenn er richtig am motzen ist, dann drohe ich ihm an, daß ich knapp vor die Grenze Borretsch und Mohn pflanze, dann habe ich erst mal Ruhe. Wünsche Dir gute Nerven!

Nachbarschaftsrecht ist in Deutschland Gemeinde- und Ländersache, es gibt imho keine allgemeingültige Gesetzeslage.

Bei Giftpflanzen (Nachtschatten) und Tierhaltung auf der anderen Seite ist das Ganze schon sehr kritisch, und bei Neophyten (va so Zeugs wie Goldrute) ebenfalls, ich hab einen sehr blumenfreudigen "Nachbarn", dessen Giftbomben sich jedes Jahr sogar über die Straße hinweg verbreiten und mich schon einige Lämmer gekostet haben: dagegen ist (hier) leider nicht anzukommen ... aber die Urteile fallen da wirklich je nach Gemeinde und Gegend immer unterschiedlich aus.

Du kannst in deinem Garten wachsen lassen was du willst.

Nöö, dafür gibt es keine Rechtsgrundlage.Wenn er dich anmotzt, frag ihn, ob er denn in seinem Garten das rausreißen würde, was dir nicht gefällt

Du bist jemand, den ich keinesfalls als Nachbar haben möchte!

Sommerloch2010 18.06.2011, 21:02

Ich doch, bei mir kann nämlich auch Unkraut wachsen.

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Buschmeister62 19.06.2011, 11:00
@Sommerloch2010

Allen Gläubigen und vor allem auch den Ungläubigen ( glaubeesnicht ) kann ich nur empfehlen mahl meine Hompage zu besuchen. www.buschmeister-land.de Ich binn bekennender Wildgartenfreund. Bei mir im Garten leben Weinbergschnecken, Blindschleichen, Igel, Laubfrösche und an Insekten kann ich Bockkäfer und Balkenschröter vorweisen ! Und wir leben alle einträchtig miteinander. Habt Mut zur Unordnung. Das ist die Ordnung der Natur.

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Hi dstyled

Juristisch gesehen kann er gerne Klagen wird aber in der Anklage zurückgewiesen weil er kein Recht auf deinen Freien Willen hat.

Mfg100%

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