Kann mein Kind aus dem Kindergarten genommen werden?

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Üblicherweise würden die Kindergärtnerinnen zunächst das Gespräch mit den Eltern suchen, um die Vorgangsweise zu klären. Ist das noch nicht geschehen, hast du nichts zu befürchten.

Ich verstehe jeden Kindergarten, der Verträge für solche Kinder im Folgejahr nicht verlängert oder drastischere Lösungen findet, wenn die Eltern nichts unternehmen, denn es schadet der Atmosphäre und dem Ruf des gesamten Kindergartens, wenn es mehrere solche Rabauken gibt (so aktuell auch in unserem Kindergarten). Im verpflichtenden Kindergartenjahr ist ein Rauswurf allerdings ohnehin nicht möglich, da ist bei uns aber erst das letzte Kindergartenjahr.

Deine Bemühungen in Ehren, aber suche dir einen anderen Kinderpsychologen, bzw. würde ich dir auch empfehlen, dich bei Ergotherapeuten zu erkundigen, es gibt welche, die auf hyperaktive und aggressionsgesteuerte Kinder spezialisiert sind. Auch Ostheopathen können manchmal besonders bei so kleinen Kindern noch sehr gute Erfolge erzielen.

Dein Kind hat Probleme, denn sich selbst schlagen, geht über eine "normale" Aggression eines selbstbewussten, lebhaften oder ungezügelten Kindes deutlich hinaus. Das musst du in den Griff bekommen, bevor es ausufert. Ansätze gäbe es viele, ob das Problem in der Familie liegt oder in einem Geburtstrauma oder in einer unbewältigten Entwicklungsphase, das müssen Spezialisten beurteilen.

Bei uns gibt es von der Stadtverwaltung eigene "Notdienste" zur Krisenbewältigung für schwierige Kinder, wo sehr kompetente Leute mit Rat und Tat eingreifen, eine weitere Therapie oder sonstiges mit den Eltern besprechen und dafür auch gute Adressen von Therapeuten haben. Manche Kindergärten bieten ebenfalls die Erstbetreuung durch einen mobilen pädagogischen Hilfdienst an! Ferner werden bei uns nach sozialen Kriterien weiterführende Therapien auch von der Krankenkasse teilweise oder sogar ganz getragen.

Vielen Dank fürs Sternchen! Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Kraft dafür, dein Kind erfolgreich aus der Krise zu führen!!!

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Das ist schon möglich, wenn ein Kind untragbar für die anderen Kinder und die Angestellten wird. Ein dreijähriger der spuckt, sich selber schlägt und sich aggressiv verhält, benimmt sich sicher nicht normal. Zumal es dir als Mutter offenbar auch sehr auffällt. Fragt sich, ob dein Kind auch vor dem Kindergarten so auffällig war. Sicher ist, dass es deinem Kind nicht gut geht. Hier muss man die Gründe suchen.

ich glaube, das können sie nicht so ohne weiteres . Jedes Kind ist anders. Die Erzieher haben ja eine Ausbildung und sie wissen am besten wie man mit kleinen Geistern umgeht. Auch denke ich, dass sich das wieder legt. Vielleicht muss er sich auch im Kindergarten durchsetzen oder er möchte anerkannt werden. Mach dir keine Sorgen. Ich wünsche dir alles Gute. Liebe Grüße von bienem.

Kiga-Kind trödelt morgens extrem...logische Konsequenz:nicht in den KiGa oder zu extrem?

Meine Tochter ist eine totale Trödeltante und kommt aber nächstes Jahr in die Schule. Ich hab schon alles mögliche versucht. Früher aufstehen. Früher ins Bett schicken. Bereite abends schon alles vor (Sachen rauslegen, alles packen)...etc...egal was ich mache, sie schafft es jeden Morgen, daß wir in Zeitnot geraten und es morgens dann nur noch ein Gehetze ist, ab einem gewissen Zeitpunkt.

Sie ist einfach so, denke ich mittlerweile. Ich hab das auch schon beim Kinderarzt erwähnt und die meinte auch, daß es am besten wäre, wenn sie lernt daß ihr Verhalten Konsequenzen hat und uns dies dann vielleicht weiter bringt.

Da sie sehr, sehr gerne in den KiGa geht, dachte ich mir, da ich selbst auch viel von logischen Konsequenzen in der Erziehung halte und diese eigentlich schon automatisch anwende, daß es vielleicht mal lehrreich und eine Erfahrung wert wäre für sie, daß sie an einem Tag wo es mal wieder ganz besonders schlimm ist mit der Trödelei, sie dann halt nicht in den KiGa gehen kann. Denn da unser KiGa fliegende Öffnungszeiten hat, und sie das wahrscheinlich auch ned gross abschrecken würde, würde zu spät kommen als logische Konsequenz ganz bestimmt nicht ausreichen.

Denkt Ihr, daß das zu extrem ist, daß ich sie dann mal einen Tag aus dem KiGa lasse (bzw. immer, bzw. öfter, wenn das nötig sein sollte)? Denn ich hab morgens auch noch andere Dinge zu tun. Sie ist auch nicht mein einziges Kind, sondern noch 2 andere und ich hab echt Angst, wenn sie das ned lernt, daß sie eine notorische Zuspätkommerin in der Schule wird. Überhaupt ist Pünktlichkeit in unserem Überpünktlichem Deutschland ja ein totales Muss. Und ich seh mittlerweile nur noch diese Konsequenz als eventuelle Lösung.

Was denkt Ihr? Und vom erzieherischen Standpunkt her, wird der KiGa das wohl verstehen?

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Frühförderung sinnvoll!?

Hallo, meine tochter ist einem halben jahr ein kindergartenkind, und ich hatte bereits am anfang des kindergartenjahres, mit den mitarbeitern des kigas ein paar unerfreuliche gespräche, die ich hier auch besprochen habe, und auch sehr hilfreiche meinungen und tipps bekommen habe. es hieß am anfang, dass sie sehr aggressiv anderen kindern gegenüber war, usw. ich hatte heute wieder ein gespräch mit einer erzieherin, und ich wollte über ihre entwicklung im kiga sprechen. sie hat immernoch das problem sich sozial anderen kindern zu nähern, meinte die erzieherin. das heißt dass sie schubst und anderen kindern türmchen kaputt macht, oder dass sie andererseits je nach befinden, superfürsorglich ist, also zwei ausgeprägte gegensätze, die sie je nach tagesempfinden auch so in ihrem verhalten umsetzt. sie hat auch sehr positive entwicklungssprünge gemacht, z.b. ihre sprachentwicklung ist überdurchschnittlich, und ihre gewieftheit. aber ich solle doch eine frühförderung machen, da man in dem alter besonders das soziale verhalten mit psychologen schult. wie würdet ihr denn reagieren, wenn alles in der entwicklung passt, ausser dass sie annäherungsprobleme zu anderen kindern hat. sie hat angeblich auch schon den buhmannstempel, so dass die kindern nicht mit ihr spielen wollen, ich hatte zwar letztens nicht den eindruck, da sich die kinder gefreut haben sie zu sehen. bei uns zuhause mit freunden die auch dasselbe alter haben wie sie, klappt es wunderbar. ich weiss nicht ob ich falsch liege, aber ich finde, dass solche sachen im kindergarten geschult werden müssen, und nicht bei einem psychologen. denn die erzieher und kinderpfleger haben ja auch eine entsprechende ausbildung genossen, um mit solchen situationen fertig zu werden. das heißt nicht, dass ich eine frühförderung für unsinnig halte, aber ich denkein unserem fall, ist das übertrieben. ich habe auch gehört, dass egal welche maßnahmen im kinderleben man macht, z.b. psychologe spieltherapie etc. wird gesammelt und festgehalten. und man könnte diese notizen die, die ärzte gemacht haben irgendwann auch evtl. negativ verwenden. sprich egal wo man hingeht, hat ein kind bereits einen förderstempel, und fällt aus dem raster. Der Kindergarten besteht darauf, dass eine bestimmte Psychologin sich das Kind ansieht. ich habe sie auch in der letzten zeit im kindergarten auch häufig beobachtet, bin nachmittags auch etwas früher gekommen, um sie zu erleben. ihr verhalten war tadellos. ich kann das nicht verstehen, es kann ja nicht sein, dass sobald sie im kiga ist, ein komplett anderer mensch wird. es hieß zwar, nachdem ich nachgefragt hatte, dass ihr tolles verhalten nicht lange anhält und sie im laufe der zeit immer ekelhafter wird. Wobei aufgrund von personalmangel, die kinder im moment nicht schlafen können. wie würdet ihr darauf reagieren, vielen dank im voraus mfg millamarie

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