Kann mein Ex verlangen das ich ihm meine einjährige Tochter gib?

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15 Antworten

Rein rechtlich darfst du ihm die kleine nicht vorenthalten, aber wie du auch schon geschrieben hast, ist die Fahrt einfach zu lange und das sieht auch das JA so. Setzte dich mit deinem Ex auseinander und erkläre ihm das, wenn er aber partu nicht zu dir will kannst du ihm auch einen neutralen Ort vorschlagen ( Es gibt dafür auch extra Räume die vom JA gestellt werden ). Also wende dich ans Ja die helfen dir auf jeden Fall und du brauchst auch keine Angst haben, wenn du das alleinige Sorgerecht wirklich hast,darfst du auch entscheiden, was für dein Kind gut ist. Aber wie gesagt, er hat das Besuchsrecht!

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Kommentar von 1f2in
07.10.2010, 02:16

susi1210 ich habe gelesen, sie vorenthält ihm nicht das Kind, weis darüber auch Bescheid und warum dann immer wieder der selbe Hinweis? Er wohnt weiter entfernt, ist in der Wohnung der Mutter!! aber sehr selten und kümmert sich dann auch nicht so oder beschäftigt sich nicht so, wie es die Mutter für das Kind erwarten würde. Er kann es nicht besser. Deshalb braucht es auch keinen neutralen Treffpunkt.

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Grundsätzlich hat er selbstverständlich ein Umgangsrecht mit seiner Tochter. Wie das gestaltet wird, müßt ihr beide aushandeln. Schafft ihr es nicht, euch einig zu werden, solltet ihr euch an das Jugendamt mit der Bitte wenden, hier zu vermitteln. Da könnt ihr dann mit jemandem sprechen, der euch sagen kann, was man einem Kind in dem Alter zumuten kann und was nicht. Wenn ihr GAR keine Einigung erreichen könnt, dann könnte ihr auch einen Antrag beim Familiengericht stellen, den Umgang festzulegen. Eines steht aber in jedem Fall fest: Völlig verweigern kannst Du dem Vatern den Umgang mit seinem Kind nicht.

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Kommentar von mausal09
04.10.2010, 19:26

ich hab ihm sehr oft angeboten, das er kommen kann um sie zu sehen, aber des schafft er mal immer nach ner langen Zeit!

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Wenn Du das alleinige Sorgerecht hast,bestimmst alleine Du! Auch wenn ihr geteiltes Sorgerecht habt,er sich aber nicht kümmert und keinen Bezug zu der kleinen hat,wird Dir jedes Gericht Recht geben das Du sie ihm nicht geben mußt.Sie ist außerdem wirklich noch sehr jung.Er wird ja sicher nicht so viel Erfahrung haben im Umgang mit Babys.Gehe zum Jugendamt und lass Dich beraten

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Ich würde es nicht tun mit folgender Begründung.. Deine Tochter hat nach Deinem Schreiben keinen bezug zu ihm, sie ist erst 1 Jahr alt und bei der Entfernung von 180 km wäre mir das.. für das Wohl des Kindes.. zu riskant.

Wenn er das Sorgerecht nicht hat, solltet Ihr Euch in Güte einigen, ob er seine Tochter in regelmäßigen Abständen dann sehen kann. Das solltest Du aber vorher genau durchdenken und mit ihm abklären

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Kommentar von mausal09
04.10.2010, 19:31

ich hab ihm das Angebot schon so oft gemacht, das er gerne zu mir kommen kann und die kleine besuchen kann!

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Ich denke mal, dass es hier nicht nur um das juristische sondern auch um das Recht eines Vaters sein Kind zu sehen geht! Auch wenn es schwer fällt, solange dein Ex nicht gemeingefährlich ist, ist er der Vater und das sollte dein Kind nicht missen müssen (nur wegen alter Diskrepanzen, wie gesagt, wenn sie noch harmlos waren)! Aus rechtlicher Sicht gilt, dass es gemeinsames Sorgerecht geben kann, aber kein gemeinsames Aufenthaltsbestimmungsrecht. Wenn nur du das beispielsweise hast, dann darf er sie nicht mitnehmen und du könntest ihn im Ernstfall wegen Entführung anzeigen! So sieht es aus...

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Kommentar von mausal09
04.10.2010, 19:30

ich sag ja immer wieder zu ihm, das er herkommen kann und sie besuchen kann wann er will!

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Kommentar von 1f2in
07.10.2010, 02:24

na, endlich scheint einer nun mal Mausal09 wirklich verstanden zu haben.

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Kommentar von 1f2in
07.10.2010, 02:24

na, endlich scheint einer nun mal Mausal09 wirklich verstanden zu haben-?.

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Hallo!! ALso ich kann deine bedenken verstehen und würde es auch auf kein Fall machen!! Wenn du das Alleinige Sorgerecht hast brauchst das das auch nicht!! Wenn Er sie Sehen will kann er zu dir kommen ansonsten eben nicht dann hat er Pech gehabt!!! Lass dich nicht unterkriegen liebe grüße...

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Also ganz ehrlich. Vater hin oder her. Aber so eine lange Autofahrt würd ich einem Kind in dem Alter noch nicht zumuten. Kinder haben doch ein völlig anderes Zeitempfinden, für die muss das ja die Hölle sein.

Und selbst wenn ihr das mit dem Mittagsschlaf vereinbart, sooo lange wird das Kind auch nicht im Auto schlafen. Meine haben immer maximal 45 min im Auto geschlafen. Als sie dann wach geworden sind, haben sie geschrien wie am Spieß. Ich würd das nicht wollen, dass ich meine Kinder dann noch eine Stunde im Auto schreien lassen muss.

Außerdem, wenn du sagst, er hat keinen Bezug zu ihr, find ichs nicht so toll, sie gleich so extrem von der Mutter zu trennen.

Ich glaube, da sollte man mal klein anfangen. Dass er sie zuerst mal für ein bis zwei Stunden abholt, und mit ihr eine Runde spazieren geht. Und das dann halt mit der Zeit steigern.

Bei uns in Österreich empfielt das Jugendamt auch oft dazu, bei sooo kleinen Kindern das nur stundenweise zu machen, und mit dem Alter halt steigern.

In Österreich ist das auch so geregelt, dass man als Mutter bei Kindern unter 3 Jahren gar nicht dazu verpflichtet ist, das Kind mit zugeben.

Der Vater hat ein BESUCHSrecht. Was aber nicht heißt, dass er das Kind mit nehmen muss/darf/soll.

Es kommt halt auch immer auf das Kind drauf an, wie das so ist.

Aber ich würd halt vom Vater schon verlangen, dass er mal langsam einen Bezug zum Kind aufbaut, damit er sie nicht gleich überfordert.

Stell dir vor, du wärst ein Baby, und müsstest mit einem fast fremden Mann mit fahren.

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Kommentar von JoeGranato
05.10.2010, 18:46

Nach der Geburt hast du sicher auch erst mal klein angefangen? Wenn die Eltern getrennt sind, sollte der Umgang nicht bei der Mutter stattfinden, weil das Kind durch die Trennungssituation belastet wird. Der Umgang mit dem Vater sollte mit ihm allein stattfinden. Wenn die Mutter die Hälfte der Hotelkosten übernimmt, wäre das erst mal ein sinnvoller Kompromiss.

Meine Tochter hat wie gesagt Spaß an der Autofahrt gehabt, weil beide Eltern sie davon überzeugt haben, das es nötig und gut ist.

Gut, das Kind der Fragestellerin ist erst 1 Jahr, sie sollte sich einfach mal beim JA erkundigen.

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@1f2 und an alle Väter, die meinen, sie müssten ihr Kind im Stich lassen.

Richtig, 1f2, ich bin ihr Vater, und fühle mich auch so, d.h., ich habe mich als solcher über 10 Jahre von der Mutter emanzipiert.

Meine Tochter profitiert davon, indem sie mich nicht als bloßen Erfüllungsgehilfen der Mutter sieht, sondern als ihren unabhängigen Vertrauten, der auch unpopuläre Entscheidungen trifft, mit oder ohne Zustimmung der Mutter.

Vlt erinnerst du dich auch an meine Frage vor einem halben Jahr, ob ich mein Kind (12) noch abholen muss und die Umgangskosten allein tragen muss? Sehr unpopuläre Frage, die entsprechend empört kommentiert wurde. Die Kindesmutter wurde mittlerweile auf meinen Antrag u.a. dazu verpflichtet, unsere Tochter zum Hbf zu bringen und die Hälfte der Betreuungskosten (kids on tour) zu übernehmen. Der Beschluss vom AG wurde mittlerweile vom OLG bestätigt. (vlt wird dadurch nachvollziehbarer, wie ich auf die absurde Idee der geteilten Hotelkosten komme?)

Das schlagende Argument hier scheint ja wohl das Angebot der Mutter zu sein, auf der Couch zu schlafen. Ich sage „gnädigerweise“, weil ich weiß, wie ein Mann sich fühlt, wenn er nur in der Wohnung der Ex mit seinem Kind zusammen sein darf.
Ich war eigentlich nur wirklich unbefangen mit meiner Tochter zusammen, wenn die Mutter geschlafen hat oder spazieren war. Vielleicht auch eine Erklärung dafür, warum hier so viele Mütter dem Vater vorwerfen, er würde „nur rumstehen“ und sich nicht wirklich „kümmern“.

So schaukeln sich die Unsicherheit des Vaters und das Misstrauen der Mutter hoch. Für mich ist weniger die Frage, welche Rechte wer hat, sondern warum so viele Väter den Kontakt zum Kind abbrechen, und warum zB.besagter Ex der Fragestellerin sich rar macht. Die ersten 1-2 Jahre der „Ausbildung" zum Vater (durch die Mutter) sind wohl die entscheidenden.

Was die Fahrt zum Vater betrifft, so hängt es wie gesagt davon ab, ob beide Eltern dafür sind und es dem Kind schmackhaft machen. Ein schreiendes Kind im Auto ist für mich ein Fremdwort, tut mir leid! Zweifel der Mutter übertragen sich sofort aufs Kind, grad weil sie ja so eng verbunden sind.Also im Interesse aller Beteiligten sollte man den Schritt bald und mit innerer Überzeugung tun.

Bis dahin gibt es wie gesagt Hotels, oder die Mutter könnte dem Vater ihre Wohnung für ein paar Stunden überlassen, damit der Vater seine EIGENEN Ideen mit dem Kind entwickeln kann (evtl. schrittweise das Kind daran gewöhnen), oder es gibt auch die Möglichkeit, in einer Eltern- /Vätergruppe nach Umgangsräumlichkeiten zu fragen.

Ich hoffe, meine „zynischen“ Kommentare werden damit etwas klarer.

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Kommentar von JoeGranato
07.10.2010, 18:57

Übrigens, hier wird oft geäußert, dass die Mutter dem Vater "enorm" entgegen kommt.

Wenn wir von der Tatsache ausgehen, dass Kinder für ihre gesunde Entwicklung BEIDE Eltern brauchen, kommt sie ihrem eigenen Kind entgegen, und das erfordert nicht unbedingt des Lobes!

Das hört sich für mich so an, als müsste sich der Erzeuger bedanken, dass er auch als Vater eingeladen ist!

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"obwohl auf dem Vaterschaftstest steht das die Mutter das alleinige Sorgerecht hat! "????? im Vaterschaftstest steht das bestimmt nicht.

Geh mit dem Problem zum Jugendamt!!! Die helfen dir.

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Kommentar von mausal09
04.10.2010, 19:23

Ich meinte auf meinem Schreiben wo ich vom Jugendamt hab!

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Eigentlich wollt ich heute nichts mehr schreiben, aber eurem Kind zuliebe: Lass die Übernachtung beim Vater bitte zu, nicht wegen dem Sorgerecht, sondern weil dadurch auch auf die Distanz eine richtig tiefe Bindung entstehen kann. Dabei ist allerdings Regelmäßigkeit wichtig!

Ich hab meine Tochter (heute 12) schon sehr früh bei mir haben dürfen, sie fuhr schon als Kleinkind 150 km hin, 150 zurück. Wir haben das mit ihrem Mittagsschlaf verbunden. Aber auch wach hatte sie dabei immer gute Laune- ach, gönns ihnen doch einfach!

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Kommentar von 1f2in
07.10.2010, 02:21

JoeGranato, ich befürchte, dass Du ein zuverlässigerer Vater bist, der von selbst davon überzeugt ist, dass die Regelmäßigkeit von größter Wichtigkeit ist. Davon scheint der besagte Vater nicht überzeugt zu sein und sich bis jetzt, wie ich las, auch noch nicht von der Mutter überzeugen hat lassen.

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Ich bin aber der festen Überzeugung, dass sowohl der Vater als auch das Kind ihr Recht auf Umgang haben ... du solltest die Beziehung der beiden nicht unterbinden. Auch wenn es bisher nicht gut war ... dannn kann man ja nun daran arbeiten, dass es besser wird.

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Kommentar von mausal09
04.10.2010, 19:23

Ja dieser Meinung bin ich auch, den ich hab schon so oft zu ihm gesagt, das er immer willkommen ist und seine kleine sehen kann! Er versteht nur nicht, das die Entfernung zu groß ist und sie ja noch so klein! Er kommt alle Zeiten mal und wenn er da ist, dann kümmert er sich auch net wirklich um die kleine!

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Kommentar von Linzerin83
05.10.2010, 12:09

Sicher sollte ein Kind Kontakt zu beiden Elternteilen haben. Aber so eine lange Autofahrt ist alles andere als zumutbar für so ein kleines Kind. Das kann man nicht verlangen.

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Kommentar von 1f2in
07.10.2010, 02:07

KikraAnni, die Realität sollte man nach Schilderung von mausalo9 schon noch sehen und nicht gleich wieder befürchten, dem Vater das Recht auf Umgang verweigern zu wollen. Mit "daran arbeiten", damit meinst Du sicher auch incl. den Vater damit und es gibt Männer da ist leider leider Hopfen und Malz verloren.

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Du schreibst schon falsch, sie ist nicht nur deine Tochter sondern auch seine.Es ist doch auch schön wenn er sich um das Kind kümmert, du hast dann auch mal ein bischen Zeit für dich.

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Kommentar von mausal09
04.10.2010, 19:25

ich hab ja auch so oft zu ihm gesagt, das er sie besuchen kann, aber wenn er nach ner langen Zeit da ist kümmert er sich auch net wirklich um sie, das fangt schon beim Füttern oder wickeln an oder geschweige das er spielt!

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Ich frag mich grad, wie der Vater auf der Münchner Autobahn 190 km mit 4 Kindern und einem Baby überhaupt bewältigen soll?! Und das regelmäßig? @ Mausal, wie ist denn das Verhältnis zu den anderen 4 Kindern? Will er die nicht sehen?

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Kommentar von JoeGranato
18.10.2010, 14:00

Noch ne Frage: Du ziehst mit 4 Kindern, und dem Einjährigen 180 km von Landshut nach Traunstein, oder wie? Oder ist der Vater von Landshut nach Nürnberg? Wäre schon sehr hilfreich, wenn du dich hier beteiligen würdest.

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nein ein recht hat der nicht unbedingt.ABER ein kind braucht auch einen vater

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Kommentar von skyfly71
04.10.2010, 19:18

Aber natürlich hat er ein Recht. Genau so stehts im Gesetz.

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Kann er nicht zu euch kommen?wieso muss die Kleine denn die lange Reise machen?!

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Kommentar von mausal09
04.10.2010, 19:27

hab ich ihm schon so oft angeboten, das er gerne mal auch wenn es ist ein ganzes Wochenende kommen kann, den auf der Couch wär Platz und ich hab auch gesagt, das er seine neue Lebenspartnerin mitbringen kann wenn es ist!

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