Kann mein Chef verlangen, dass ich meinen gesamten Urlaub bis 27.01.2010 einreiche?

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Er kann dies für den Haupturlaub verlangen. Du kannst aber immer einige Tage als Reserve behalten. Man muss sich nicht um einen Vertreter kümmern, dass ist Sache des Vorgesetzten.

Der Arbeitgeber kann zumindest verlangen, dass "größere Blöcke" (also, mehr als eine Woche zusammenhängend) sehr langfristig festgelegt bzw. koordiniert werden.

Hier ist ja die Abstimmung sehr wichtig, damit nicht alle zur gleichen Zeit in Urlaub gehen.

Eine Festlegung für den Jahresurlaub im Januar ist durchaus nicht unüblich, gerade in größeren Firmen und gerade wenn es viele Mitarbeiter gibt, die auch Schulferien beachten müssen.

Normalerweise ist es ok, wenn eine "Reserve" von ein paar Tagen noch nicht verplant wird, so dass man sich auch nochmal kurzfristig einen Tag frei nehmen kann. Auf der anderen Seite kann aber gerade bei sehr kurzfristigen Urlaubsanträgen der ARbeitgeber auch einfach "nein" sagen, wenn es dann mit anderen, bereits langfristig geplanten Urlauben oder Projekten kollidiert.

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Arbeitgeber erlaubt sich zu viel?

Guten Tag,

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Punkt Nr. 1.

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Punkt Nr. 2.

Stundenabzüge/Sanktionen: Unser Arbeitgeber zieht, bei Verstößen gegen den von Ihm aufgestellten "Maßnahmekatalog", seinen Mitarbeitern Stunden vom geleisteten Dienst ab.

Als Beispiel: Wir haben eine Arbeitszeit von 12 Stunden pro Schicht (Sicherheitsgewerbe). Hat ein Mitarbeiter nun zum Beispiel die vorgeschriebene Kleiderordnung nicht vollständig, sieht der Maßnahmekatalog vor, dass ihm 6 Stunden seines Dienstes nicht vergütet, also abgezogen werden.

Ist dies rechtens?

Punkt Nr. 3.

Lohn nicht zahlen: Diesen Fall haben wir momentan aktuell. Für unsere Arbeit verlangt der Arbeitgeber jährlich ein erweitertes Führungszeugnis (FZ). Ist das aktuelle FZ nun "veraltet" verlangt der Arbeitgeber die Beantragung eines neuen FZ, wofür er ein entsprechendes Schreiben für die Beantragung an den ArbeitNEHMER übermittelt. Wird dieses neue FZ, trotz Beantragung und einreichen der Quittung über die Beantragung und Bezahlung der zuständigen Behörde beim Arbeitgeber, nicht bis zur nächsten Lohnzahlung bei der Firma eingereicht, sperrt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn und lässt die im Arbeitsvertrag festgesetzte Lohnzahlung aus. Lohn bekommt der Arbeitgeber erst mit einreichen des FZ beim Arbeitgeber. Meines Wissens nach ist das rechtwidrig. Ein Mitarbeiter musste, da nach der ersten Beantragung kein FZ bei ihm einging, sein FZ zweimal beantragen. Hier bitte beachten, bis zum Erhalt des FZ können zwei Wochen vertreichen.

Es wäre nett, wenn Sie mir jeden der Punkte bestätigen oder widerlegen könnten. Gerne mit Paragraphen oder was es sonst so gibt.

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Ich habe aus dem letzte Jahr noch Resturlaub, dieser wird bis zum 31.3 jedoch abgegolten sein. Es handelt sich um 13 Tage. Nun möchte ich im Sommer nochmal 15 Tage Urlaub nehmen und wir haben gewisse betrieblich festgelegte Urlaubstage (Brückentage, Weihnachten etc.) ~6 Tage. Nun will mein Arbeitgeber dienen Urlaub auf 10 Tage reduzieren da er sagt, dass er jährlich nicht mehr als 30 Tage Urlaub genehmigt. Nun meine Frage: laut Paragraph 7 BUrlG muss mein Arbeitgeber mir meinen gesamten Jahresurlaub - auch am Stück - genehmigen. Stimmt das so? Habe ich Anspruch auf diesen Urlaub auch auf diese Dauer? Darf mein Arbeitgeber mir eine Obergrenze vorschreiben? Wenn dies nicht der Fall ist, wie kann ich (auch rechtlich) dagegen vorgehen? Danke für eure Hilfe!

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