Kann mein Chef mich nach meiner Ausbildung an die Firma binden?

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4 Antworten

Hi, erst einmal lässt nicht euer Chef euch zur Abschlussprüfung zu, sondern die zuständige Kammer. Und einem Azubi zu kündigen, der die Probezeit hinter sich hat, ist relativ schwierig, dazu müsste er euch schon sehr starke Verstöße nachweisen können. Außerdem hat er den Fehler gemacht, euch Beiden zu drohen, so dass ihr euch den Tatbestand gegenseitig bestätigen könnt. Ich denke, er hat damit auch ein Eigentor geschossen, weil er euch damit ja eigentlich gegen ihn und die Firma aufbringt. Und was will er denn mit dem Vertrag erreichen. Selbst wenn ihr den unterschreibt, könnt ihr euch ja direkt nach der Prüfung was anderes suchen und mit 4 Wochen Vorlauf kündigen. Aber insgesamt erfüllt diese Geschichte schon fast den Tatbestand einer Nötigung. Geht mal zusammen zur Kammer und legt den Fall da. Dann wissen die schon mal Bescheid, wenn er tatsächlich irgendwelche linken Dinger versuchen sollte.

Macht ihr welche Seminare auf Kosten der Firma oder Weiterbildungen, dann schon. Ansonsten hat er nicht das Recht dazu und dann sich mit der zuständigen IHK in Verbindung setzen.

Das darf er natürlich nicht, schließlich gilt in Deutschland Vertragsfreiheit.

Wie geht man am besten vor? An erster Stelle steht nun, die Ausbildung zu Ende zu bringen. Ich würde mal mit der IHK reden - zunächst vertraulich. 

nach der ausbildung ist der ausbildungsvertag zu ende.

dann muss ein neuer arbeitsvertag gemacht werden.

ihr könnt viel sagen das ihr bleibt. aber bindend ist nur der arbeitsvertrag denke ich.

aber wenn ihr sowieso bleiben wollt wieso so denken.

natürlich bildet man aus das man nachwuskräft die gut im betrieb ausgebildet sind halten.

auf der anderen seite gab es mal sowas wie gesellenwanderschaft im handwerk.

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