Kann mein Arzt nach Lust und Laune eine weitere Krankschreibung verweigern?

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5 Antworten

Abgesehen davon dass du auch zu jedem anderen Arzt gegen kannst, kann dir der Amtsarzt und zur Not der Amtsarzt des sozialpsychiatrischen Dienstes der Stadt auf jeden Fall helfen. Denn ist ja eine soziale Notsituation mit psychischer Belastung.

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Ich nehme mal an das dich der Orthopäde einfach nicht weiter krank schreiben kann. Es gibt auch da einfach Grenzen und es besteht die Gefahr das die Krankenkasse den Krankenstand nicht weiter anerkennt. Wenn bisher keine Diagnose gestellt werden konnte die klar und deutlich eine weitere Krankschreibung rechtfertigt, hat der Arzt gar keine andere Wahl als eine weitere Krankschreibung abzulehnen. In dem Fall musst du dich an den medizinischen Dienst der Krankenkasse wenden um weitere Schritte abzusprechen. Da du deinen Job nicht mehr ausüben kannst, kannst du dir auch eine Bescheinigung geben lassen das du krankheitsbedingt nicht mehr in dem Beruf arbeiten kannst. Somit wäre eine Kündigung gerechtfertigt. Das würde zumindest ein eventuelles Problem mit dem Arbeitsamt lösen.

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Ohne alles zu lesen kann ich dir folgendes sagen: Alleine der Arzt entscheidet, ob eine Krankschreibung medizinisch notwendig ist. Es gibt eine einzige Instanz, die dies anfechten kann und das ist der medizinische Dienst, z.B. der der Krankenkassen (MDK) oder auch der Städte (Amtsarzt).

Diese greifen allerdings nur dann, wenn der Arzt jemanden krank schreibt und Arbeitgeber, Krankenkasse oder Ämter dies anzweifeln. Umgekehrt funktioniert es nicht.

Sprich will dich dein Arzt nicht krank schreiben, kannst Du nichts machen. Du kannst versuchen, einen anderen Arzt aufzusuchen und dich dort krank schreiben zu lassen. Das könnte aber deine Krankenkasse auf den Plan rufen und die schicken dich dann zum MDK. Erklärt dieser die Krankschreibung für ungültig, kann dich kein Arzt mehr deswegen krank schreiben, außer man (der Arzt) kann darlegen, dass der Grund für die Krankschreibung der gemäß MDK weg war nun wieder da ist. Allerdings geht es dann sowieso direkt wieder zum MDK... und so weiter.

Krankschreibungen sind kein Wunschkonzert. Der Arzt muss aus medizinischer Sicht entscheiden, ob Du generell bzw. in deinem Beruf arbeitsfähig bist. Bist Du das aus seiner Sicht, darf er dich nicht krank schreiben.

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Du hast da was falsch verstanden ...

Der Arzt kann dich nicht mehr krank schreiben, weil er das Nicht will, sondern weil die Kasse dich aussteuert!

Die sehen dich als nicht therapierbar an und Schieben dich in die Schublade "erwerbsunfähig"

Das bringt dich dann direkt und ohne Umweg über die arge zum Sozialamt ...

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Gibt noch andere Ärzte... Geh einfach zu einem anderen. Wenn es umständlich ist mach es trotzdem immerhin ist das ja für die Schmerzen die du ja dann weg haben möchtest.

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Kommentar von dumdiedum0815
22.04.2016, 00:59

Beim Krankengeld ist ja wichtig, dass weiterhin die gleiche Diagnose auf dem Schein steht. WER das aber ausstellt, ist in dem Falle dann egal, richtig ? Oder verstehe ich diese Regelung falsch ?

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Kommentar von Seanna
22.04.2016, 06:47

solang die Diagnose auf dieselbe Krankheit zurück geht, ist selbst eine andere Diagnose egal. zb. egal ob F42.1 oder F33.2

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