Kann man durch Meditation traumähnliche Zustände erreichen, also so eine Art Klartraum, in dem man sich kreativ austoben und surreale Dinge erschaffen kann ?

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6 Antworten

Ich selbst habe ein paar Jahre Meditationserfahrung und bin der Ansicht, dass du eine falsche Vorstellung von Meditation hast.

Meditation ist nach meiner Ansicht in erster Linie keine bestimmte körperliche, oder geistige Technik, sondern ein Zustand entspannter Achtsamkeit.

Damit ist Meditation sowohl das Gegenteil einer Trance mit Halluzinationen, als auch angespannter Konzentration mit erdrückenden Gedanken.

Natürlich kann man irgendwelche Atemtechniken oder Selbsthypnose nutzen, um sich in tranceartige Bewusstseinszustände zu versetzen.

Allerdings ist das nicht unbedingt ungefährlich, abhängig davon, was man genau an Techniken ausprobiert und was man erwartet.

Meditation wiederum ist nach meiner Ansicht kein Mittel, um der Realität zu entfliehen, sondern man lernt, sie mit größerer Achtsamkeit wahrzunehmen.

Letztlich kann Meditation uns mit uns selbst konfrontieren, unseren Eigenschaften, Bewertungen und Gedankenmustern, denen wir oft unbewusst folgen.

Das hat nichts mit traumartigem Wegdämmern zu tun.

In Trance zu geraten ist übrigens nicht schwer. Viele Menschen erleben sogar mehrfach am Tag so genannte "Alltagstrancen".

Man blickt aus dem Zugfenster, sieht die Landschaft vorbeiziehen, hört den Wagon, spürt die Vibration - und hätte fast den Bahnhof verpasst.

In diesem Zustand zwischen Bahnhof A und Bahnhof B hat unser Geist wegen der monotonen Reize irgendwann auf "Durchzug" gestellt - eine Form der Trance.

Es ist viel schwieriger, wirklich "ganz da" zu sein, statt rumzudämmern.

Psytex 30.12.2016, 00:18

Und was ist mit der zwirveldrüse soll mann die nicht durch Meditation anregen und so die dmt produktion/Freisetzung verstärken können?

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Enzylexikon 30.12.2016, 12:49
@Psytex

Ich persönlich halte da überhaupt nichts von.

Die Vorstellung "unvollkommen" zu sein und sich durch Meditation in irgendeiner Form "optimieren" zu können, lehne ich ab.

Das ist aus meiner Sicht auch nur eine Form von Leistungsdenken und bedeutet damit lediglich weitere Beschäftigung für den Geist.

Meiner Meinung nach sollte man den Geist ganz natürlich zur Ruhe kommen lassen, ohne irgendwelche Manipulationsversuche.

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Das Abdriften in eine Traumgeschichte ist eigentlich das Gegenteil von Meditation. Das ist dann eher Vorsichhindösen oder so. Auch der Aspekt der Kontrolle ist etwas, das bei der Meditation nach und nach losgelassen wird.

Solltest Du dagegen die Siddhis anstreben wollen, so führt Dich der Weg über die buddhistische Samatha-Meditation, über die Erreichung der Vertiefungen (Jhanas) bis hin zum vierten Jhana.

Ich schaffe das was du meinst immer Mit Trance-Zuständen. Meditation geht in eine Ganz andere Richtung mache aber selber beides. Je nach dem!

Natürlich und mit Meditationen kann man weitaus mehr als dass, z.B. kann man willentlich die Körpertemperatur kontrollieren o.O

ich wüsste nicht warum das nicht gehen sollte, allerdings stelle ich mir das schwer vor.

Schon Nachts ist es nicht leicht Klarträume willentlich herbeizuführen.

Ich brauche dazu keine Meditation, es reicht die Phantasie!

DinoMath 07.11.2016, 20:43

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