kann man zwei instrumente gleichzeitig lernen?

3 Antworten

Ja, kann man. Man sollte allerdings vorher überlegen, ob man genügend Zeit hat, da man ja "doppelt" üben muss.

Ja das kann man (eigene Erfahrung g) allerdings sollte man vielleicht entscheiden welches das wichtigste ist, sonst bleibt man bei allem mittelmäßig...Aber wenn das Ziel (hoffenlich) vorallem Spaß ist: Viel Spaß ;-) :-) Schön wenn eltern in so etwas investieren. Es lohnt sich!

Ich denke, er kommt da nicht durcheinander. Wenn er jung ist (bis 15 Jahre), dann sollte es kein Problem sein. Kinder lernen ziemlich schnell ;o)

Kind lebt weit entfernt beim Vater - Mutter will Kind zurück?

Ich lebe seit 7 Jahren von meinem Lebensgefährten getrennt. Wir waren nicht verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn (10 Jahre). Wir besitzen gemeinsames Sorgerecht. Das Kind hatten wir im Wechselmodell (50/50). Ein gemeinsames Leben mit ihm ist nicht mehr vorstellbar, da er mich zu oft betrogen hat. Wir führen ein gutes Verhältnis zueinander um des Wohl des Kindes wegen. Das Kind war von je her sehr sensibel und introvertiert, weshalb (vorwiegend) ich 1x pro Woche mit dem Sohn zur Ergotheraphie gegangen bin, damit es mehr aus sich herauskommt und selbstbewusster wird.

Vor einem halben Jahr hat sich der Vater plötzlich entschieden aus beruflichen Gründen von Augsburg nach Hamburg (Stadtrand) zu ziehen. Er wollte dass ich ihm mit unserem Sohn folge. Da der Vater in der ländlichen Gegend von Hamburg aufgewachsen ist und dort auch noch seine Eltern leben, war sein Argument es wäre das Beste für das Kind zumal auch die Schule gleich in der Nähe ist und die Großeltern unterstützen können.

Ich willigte ein, da es auch aus meiner Sicht besser war als das Kind unter der Woche in den Hort zu stecken. Ein ländliches Aufwachsen in Schulnähe mit Großeltern war für mich eine Verbesserung im Gegenzug zu der aktuellen Situation in Augsburg, wo ich ebenfalls meinem Beruf nachgehen muss und meinen Sohn immer erst nach der Arbeit aus dem Hort holen konnte. Richtig Zeit hatte ich somit ja nur am Wochenende für meinen Sohn und auf Grund der 50/50 Teilung auch nicht jedes Wochenende. Schwer freundete ich mich auf mit einem Umzug in den Norden an, des Kindes Willens, aber natürlich in eigener Wohnung.

Doch es kam anders. Etwa zur gleichen Zeit lernte ich meinen neuen Partner in Augsburg kennen und lieben. Anfangs wusste ich nicht wie intensiv sich unsere Beziehung entwickeln würde. Deswegen sagte ich meinem Sohn und dessen Vater dass ich noch in Augsburg bleiben würde und vielleicht später nach Hamburg folgen werde. Inzwischen hat sich die Beziehung zu meinem neuen Partner aber so gefestigt dass ich mir nicht mehr vorstellen kann nach Hamburg zu ziehen. Gleichzeitig stellt sich heraus dass der Vater in Hamburg den Versprechungen sich um den Sohn zu kümmern nicht ausreichen nachkommt. Der Sohn wächst überwiegend bei der Oma auf. Die Ergotheraphie die fortgeführt werden sollte wird nicht fortgeführt.

Der Vater weigert sich jedoch den Sohn wieder nach Augsburg zu geben. Er meint ich als Mutter müsste nun nach Hamburg foglen und wenn mich mein neuer Lebenspartner liebt, dann würde er mitkommen. Mein Lebenspartner hat jedoch auch ein Kind, welches er zu 50% im Wechselmodell erzieht. Ein Umzug würde auch ihn schwer treffen. Mein Sohn leidet gleichzeitig unter Heimweh nach Augsburg, da er hier aufgewachsen ist und auch wenn Familie fehlt hier doch seine Freunde sind.

Welche Möglichkeiten und Chancen habe ich meinen Sohn wiederzubekommen? Habe ich überhaupt eine reele Chance ihn in absehbarer Zeit wieder nach Augsburg zu bekommen. Er besucht aktuell eine Schule.

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