Kann man zur Pflege von Eltern gezwungen werden?

4 Antworten

Niemand kann dich zwingen, keine Sorge. Wenn du allerdings solche Probleme mit den menschlichen Ausscheidungen hast, frage ich mich, wie du es schaffst, ohne Ohnmachtsanfall aufs Klo zu gehen. Sei mir nicht böse, aber ich sehe grade meinen Berufsstand auf das Scheiceschleppen reduziert durch deine Äußerungen. Deine Eltern haben dich auch versorgt, als du klein warst. Wie gesagt, zwingen wird dich niemand, was auch ganz gut so ist.

Hallo Rabenfeder,

ich weiß nicht, welchen Beruf Du ausübst und es liegt mir nichts ferner, als irgendeinen Berufsstand anzugreifen oder gar eine einzelne Person, weil sie einen bestimmten Beruf ausgewählt hat. Dass aber nicht jeder jeden Beruf ausüben kann, ist auch klar. Es gibt in meiner Biographie Erfahrungen, nach denen ich viele fremde Körperausscheidungen einfach ekelerregend finde. Hätte diese Erfahrungen auch lieber nicht gemacht, aber daran ist nun nichts mehr zu ändern und manche Folgen muss man eben akzeptieren, weil sie nicht zu ändern sind. Bitte lies auch, dass ich geschrieben habe, jemand mit entsprechender Ausbildung kann diese Tätigkeit besser ausüben, als ich. So etwa ist doch der Inhalt, den ich geschrieben habe, oder? Bitte interpretiere dies als Wertschätzung Deines Berufsstandes, denn so war es gemeint. Ich erkenne hier an, dass andere etwas können, was ich nicht kann.

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kein mensch kann dazu gezwungen werden, seine eltern oder sonst wen zu pflegen und es gibt nun mal auch menschen, die gar nicht dazu in der lage sind....

man braucht kein schlechtes gewissen zu haben, wenn man für die eltern pflegehilfe für zur hause holt, solange ein wohnen / leben zuhause mit hilfe möglich ist. (man sollte das gewohnte umfeld / zuhause so lange wie möglich erhalten, schließlich ist es ihr "nest", das sie sich liebevoll in vielen jahren eingerichtet haben...)

man braucht aber auch kein schlechtes gewissen haben, wenn die eltern in ein heim ziehen, wo sie rund um die uhr pflege und unterstützung bekommen - das ist allemal besser, als von menschen gepflegt zu werden, die das nicht können.

seid ihr schon im gespräch mit den eltern, was die problematik angeht, habt ihr schon gespräche mit dem arzt / den ärzten der eltern, was entsprechende maßnahmen angeht?

es ist ein beschwerlicher weg, das richtige für sie zu finden und deine schwester und du werdet damit rechnen müssen, im rahmen eurer finanziellen möglichkeiten dazuzahlen zu müssen, wenn eure eltern nicht ausreichend selber vorsorgen konnten.

aber es ist besser, ihr sorgt für sie, indem sie gut untergebracht und versorgt sind - und ihr bekommt keinen streit und auseinadersetzungen miteinander, weil ihr überfordert seid - das führt schnell zu sinkendem liebevollem umgang mit den eltern.

wenn ihr euch dafür bemüht, euch ehrlich um eure eltern zu kümmern, wenn sie in einem heim wohnen, indem ihr sie entsprechend eurer zeit und möglichkeiten besucht, ausführt, mit ihnen was unternehmt usw., dann ist allen seiten am besten gedient. lg

Sorry, wenn ich jetzt hart klinge: Das liebevolle Nest meines Vaters ist direkt formuliert wohl eher eine Messie-Behausung. War das letzte Mal vor ca. 2 Jahren drinnen, wenn die Tendenz so weitergeht, ist das irgendwann gesundheitsgefährdend. Meine Mutter war noch länger nicht drinnen und verweigert dies komplett, was ich inzwischen auch tue. Finanzielle Mittel sollten zunächst genug da sein: Es gibt zwei Häuser (gehören ihm), eines (3-Familiengröße) davon seit über 30 Jahren unbewohnt (das andere - 1-Familiengröße, Top-Sommerferienlage zum vermieten - auch schon einige Jahre lang), weil er mit seiner Mutter gemeinsam investiert hatte, aber dann wohl aus ähnlichen Gründen wie ich ihn nicht leiden kann, nicht dorthin ziehen konnte. Für uns als "Kinder" hieß dass, bis ich 18,5, meine Schwester 16,5 Jahre alt war, ein gemeinsames Zimmerchen mit knapp 12 qm, indem er noch im unteren Teil des Kinderstockbettes geschlafen hat. Meine Schwester lag neben meiner Mutter im Ehebett, ich hatte jahrelang eine Matratze auf dem Boden. Ich möchte ihn weder besuchen, noch ausführen, noch etwas mit ihm unternehmen. Ich möchte die Beendigung der Beziehung zu einem meiner Täter, da er massiv intime Grenzen verletzt hat! Und dass, seit ich 9 bin. Sinkenden liebevollen Umgang wäre eines, Gewalt in Pflegebeziehungen den Angehörigen gegenüber ist etwas anderes. Dazu darf es nicht kommen - keine Frage, sonst wäre ich ja wie er - aber dann ist es notwendig, das ich das nicht übernehme. Den Fehler, den er mit seiner Mutter gemacht hat - gemeinsames Leben in einem Haus planen und sich dadurch binden - werde ich sicher nicht wiederholen!!!

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Keiner kann dich zwingen, Angehörige zu zwingen. In allen Ehren und schön, dass einige so denken, aber ich wundere mich trotzdem, dass viele es für selbstverständlich halten, den Beruf aufzugeben, um die Eltern zu pflegen. Tut mir leid, aber das keiner wirklich ernsthaft erwarten und ich kann das nicht so recht nachvollziehen. Wenn man dann endlich wieder arbeiten gehen könnte, nimmt einen eh keiner mehr, weil man schon zu alt ist für den Arbeitsmarkt. Also - während der Pflege und nach der Pflege Hartz IV - na toll!

das ist auch ein aspekt, den man sehr ernsthaft beachten muss - ich kenne genug frauen, die sich erst für mann und kinder - dann für die zu pfelgenden eltern aufgeopfert haben - und viele standen dann am ende mit einem riesengroßen nichts da, weil sie vielleicht noch geschieden wurden - und keine Ausbildung / Beruf hatten, aber auch nicht gescheit finanziell versorgt waren von ihren Ex-männern - um nur mal einen teil solcher betroffener zu nennen...

gibt auch noch viele andere varianten... lg

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@marlylie

edit: Der erste Satz soll natürlich heißen "Keiner kann dich zwingen, Angehörige zu pflegen." @marlylie: wie wahr!

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Chancen auf eine Beziehung trotz körperlicher Unattraktivität

Guten Tag liebe Community. Nachdem ich in den letzten beiden Jahren während meiner Besuche bei zahlreichen Psychologen und Verhaltenstrainern feststellen musste, dass mir dort nicht geholfen werden kann, wende ich mich mit der Bitte an Sie, mir Ihren ehrlichen Rat zu geben. Ich bin männlich, 23 Jahre alt und werde im Oktober meinen M. Sc. im Fach Mathematik mit Bestnote abschließen. So hervorragend meine beruflichen Aussichten auch seien mögen, meine privaten sind sehr schlecht. Ich habe keine Freunde, abgesehen von einigen wenigen Kollegen der mathematischen Fakultät. Meine Erfahrungen bzgl. Frauen sind gleich null. Damit meine ich, dass ich noch nie ein Date hatte, da meine Vorschläge diesbzgl. stets abgelehnt worden sind. Ich habe leider niemanden, der mir gegenüber ehrlich ausspricht woran dies denn liegen könnte, denn die einzigen Menschen mit denen ich darüber reden kann sind meine Eltern und meine Schwester (die mich wohl nicht verletzen möchten). Natürlich habe ich die Vermutung, dass mein Aussehen eine zentrale Rolle spielt. Ich bin 1,65 m klein, hatte einmal rot-blonde Haare, die aber seit meinem 18. Lebensjahr ausgefallen sind. Den übrig gebliebenen Kranz rasiere ich seit 3 Jahren regelmäßig ab. Meine Haut ist extrem hell und sommersprossenreich, von Solariumsbesuchen rät mein Hautarzt wegen Hautkrebsgefahr ab. Ich trage eine starke Sehhilfe (je +7 dpt). Zudem habe ich einen Herzfehler, der mir die Ausübung von Kraft- und intensivem Ausdauersport unmöglich macht, so dass ich mich zwar schlank halten, aber keine Muskeln aufbauen kann (ich wiege 55 kg). Ansonsten achte ich sehr darauf mich zu pflegen und gut zu kleiden.

Eine zweite mögliche Ursache könnte wohl mein bereits früh diagnostiziertes, jedoch nur schwach ausgeprägtes Asperger-Syndrom sein. Mir fällt es schwer, die Mimik meines Gegenübers zu deuten. Ich habe jedoch eine sehr stark ausgeprägte Empathie, und helfe Menschen oft und gern uneigennützig (z.B. gemeinnützige Arbeit in Altenpflege).

Nun besitze ich auch sonst etliche 'gute' Eigenschaften: ich bin insgesamt sehr hilfsbereit, breitgefächert interessiert und gebildet (von Musik über Literatur bis Philosophie) und mathematisch hochbegabt. Leider hat mir keine dieser Eigenschaften in meinem bisherigen Leben zu einer Beziehung verholfen, obwohl ich seit meinem 15. Lebensjahr an mindestens 15 Frauen ernsthaft interessiert war. All diese Frauen meinten auch, ich sei ein außergewöhnlicher Mensch, der sicher bald eine passende Partnerin fände - und machten gleichzeitig klar, dass sie sich keine Beziehung mit mir vorstellen könnten.

Dieser Zustand führte vor zwei Jahren zu schweren Depressionen, die ich nur mit Hilfe von Medikamenten (vorübergehend) in den Griff bekam. Nun frage ich Sie (besonders die weiblichen Mitglieder): ist es möglich, dass sich eine selbstbewusste und unabhängige Frau trotz meines Aussehens in mich verlieben könnte? Bitte argumentieren Sie ehrlich von Ihrem Standpunkt und dem Ihrer Bekannten.

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