Kann man wenn man zur bundeswehr geht reichwerden?

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8 Antworten

Ich poste mal die Besoldungstabelle. Dort bekommst du einen Eindruck, wieviel ein Soldat, abhängig vom Dienstgrad usw., plus Zulagen, monatlich erhalten kann.

Zu bedenken ist, dass natürlich nicht jeder in die oberen Dienstgrade hinein kommt.

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/DckxDoAgDADAt_gBurv5C3UhRSppIMWUgomvl9x4cMIkODihcRUssMNx8RpeF95IrpkSW1ak28gFarXELsl3iT4ySbNv_iBtVdMMePK2_JPXem4!/

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Nein. Es gab mal eine Zeit, sagen wir so Anfang/Mitte der 90er, da war ein Hauptfeldwebel ganz gut dran im Vergleich zum Rest der Bevölkerung. Keine Sozialabgaben, keine KV, Haus am Standort, Auto, kleines Auto für die Frau noch, Motorrad, Urlaub und gutes Leben waren durchaus möglich, Job relativ sicher und je nach Verwendung mehr oder weniger easy. Das hat sich geändert. Ich habe im Laufe meiner Dienstzeit 1996-2008 einen rein rechnerischen Gehaltsverlust von ca. 8 % gehabt. Ohne die Inflation zu berücksichtigen. Zulagen fielen weg, oder wurden besteuert. Die Wirtschaft hat den gesamten öffentlichen Dienst ziemlich überholt, es ist rein finanziell betrachtet nicht mehr erstrebenswert, zum Bund zu gehen. Auch mit den Auslandszulagen kommt man zwar gut hin und kann durchaus was zur Seite legen, aber das ist auch nicht umsonst, das ist entbehrungsreich erarbeitet. Und ich rede nicht von Kampfhandlungen, sondern nur von der psychischen Belastung generell, dauerhaften Dienst, Trennungen (jede 3. Beziehung geht flöten), Probleme zu Hause, auf die man kaum Einfluss hat etc. Und ich kenne das glücklicherweise nur vom Kosovo.

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Nicht wirklich. Es seidenn du wärst ein sehr hohes tier aber das dauert.

Einer meiner ex freunde war nahkampfsoldat. Beim kampftraining wurde ihm blöderweise sein kniegelenk ausgekugelt. Die folge war, dass er einige OP's hatte und ausgemustert wurde, weil er dauerhaft kampfunfähig ist. Musste ihn wieder aufpeppeln. 

Mein ehemann war bis vor einigen jahren als scharfschütze in kriegsgebieten im einsatz. Eine handgranate streifte ihn und auch er hatte eine OP, brauchte ein paar monate bis er wieder fit war. Auch er wurde ehrhaft entlassen, weil man dann nunmal ausgemustert wird. Finanzielle und medizinische versorgung war in beiden fällen bestens. War allerdings für beide seelisch gesehen sehr schlimm, weil sie ihren job sehr mochten.

Die trauern beide noch immer etwas ihrer bundeswehr zeit hinterher, und hätten ansonsten auch nicht aufgehört dort als berufssoldaten zu arbeiten, also schließe ich daraus, dass sie beide trotz der vorfälle die zeit dort sehr gut fanden. Das gehalt war nicht schlecht, reich wird man davon aber nicht. Gut leben kann man schon davon. Beiden gehts auch super, keine bleibenden schäden, zurück können sie aber trotzdem nicht mehr. 

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Kommentar von darkhouse
08.01.2016, 09:37

Eine Handgranate hat ihn "gestreift"? Hm. Als Scharfschütze? Es gibt auch keine Nahkampfsoldaten, auch wird man amtsärztlich dauerhaft dienstunfähig erklärt, nicht kampfunfähig oder ausgemustert. Und was beim Bund noch viel Arbeit braucht, ist der Umgang oder die Verwendung mit bzw. von versehrten Soldaten. Die Versorgung nach Entlassung aufgrund von Dienstunfähigkeit ist im Umbau, aber noch nicht da, wo sie sein sollte. Oft ist die anschließende Erwerbsunfähigkeit nicht ausreichend abgesichert, obwohl es von den Betreuern beim Bund, insbesondere vor jedem Auslandseinsatz vorgebetet wird.

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Wenn, du SPARST kannst du reich werden. Aber dafür solltest du sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

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Mit diener Einstellung ohnehin nicht.

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Natürlich.

Auch Soldaten dürfen Lotto spielen. ;)

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besonders im Auslandseinsatz ... Tornadoflieger machen im Moment die meisste Kohle.

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Kommentar von darkhouse
08.01.2016, 09:33

Aha... Weil sie was? Sie sind mit Zulagen versehen, die das Tabellengehalt, was sie wie jeder andere bekommen, ergänzen. Außerdem gehen sie nicht umsonst mit 42 oder heutzutage etwas später schon in Pension, weil sie körperlich fertig sind. Meist sind Strahlflugzeugführer im Dienstgrad auch mind. Oberleutnant.

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Wenn du dich gut anstellst

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