Kann man, wenn man z.B. ein Glas auf den Boden fallen lässt, berechnen, wo das Glas zerbrechen wird, in wie viele einzelne Teile etc?

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9 Antworten

Theoretisch: Wenn man Jedes Proton und Elektron des Glases kennen würde, könnte man es berechnen. Bis an die Grenze der Unschärfe.

Praktisch: Um so genauer man das berechnet, umso ungenauer wird das Ergebnis. Der Aufprall Ort, Winkel, Impuls oder Geschwindigkeit ist noch sehr einfach.

Man könnte mit verschiedenen Scans Sicher auch mögliche Bruchstellen feststellen und dann extrapolieren welche Teile abplatzen und wo sie landen. Ab diesen Punkt müssen die Vorabmessungen aber immer genauer werden um die kleinen Risse bestimmen zu können und deren Wirkung.

Einfaches Beispiel. Man kann nicht mal die Aufprall Geschwindigkeit beliebig genau feststellen. Ab genug stellen nach dem Komma, werden die Rahmen Bedingung so Ausschlag gebend das eine Genauere Berechnung Sinnlos ist.

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Kommentar von WombatCC
22.05.2016, 20:12

Das ist bekannt als der Laplace'sche Dämon. Er scheitert daran, dass man alles unendlich genau messen müsste und dass diese Fähigkeit vorraussetzt komplexer als das Universum zu sein.

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Man müsste den Zustand des Glases bis ins letzte Detail analysieren. Also Dicke des Glases, Vernetzung der Atome, Temperaturen an jeder einzelnen Stelle, einzelne Quantenzustände ... Außerdem müsste man das exakte Zusammenspiel der verschiedenen Einflussfaktoren kennen um es zu simulieren. Und noch viel mehr...

Fazit: Es ist praktisch nicht möglich.

An welcher Stelle ein Glas zerbrechen würde kann man aber unter Umständen schon voraussagen, wenn man berechnet, an welcher Stelle beim Aufprall welche Spannung herrscht und wie hoch die Festigkeit des Glases ist. Zumindest bei Objekten wie Wellen und ähnlichen mechanischen Teilen kann man das ganz gut vorhersagen.

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Theoretisch: vielleicht

Praktisch: nein - weil es unmöglich ist, wirklich ALLES zu berücksichtigen.

Für einige Tatsachen auf atomarer und subatomarer Ebene, die evtl. Einfluss auf das Ergebnis haben könnten, gibt es wahrscheinlich nicht einmal Messverfahren, um sie berücksichtigen zu können.

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Theoretisch würde es gehen, da es aber fast unendlich viele zu beachtende Faktoren gibt, würde selbst ein Supercomputer sehr sehr lange dafür brauchen.

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Die Berechnungsfehler werden irgendwann genauso groß wie das Resultat. Also: Du kannst etwas ausrechnen, das wird aber nicht stimmen. Die Ursache sind numerische Fehler und so genanntes chaotisches Verhalten.

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Kann man nicht.
Siehe: Chaos-Theorie

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natürlich aber diese Rechnung würde ewig dauern

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man kann berechnen wo es auftrifft....wieviele teile es werden glaube ich nicht

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nein, das ist eines der klassischen beispiele für die "chaos-theorie"

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