Kann man was gegen Nachtblindheit bei Hunden tun?

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Dieses Verhalten ist bei jungen Hunden völlig normal. Nachsts ist die gewohnte Umgebung eben völlig anders. Geräusche, Gerüche, Passanten, alles anders als am Tag. Daran muss das Tier sich erst gewöhnen. Das hat nichts mit mangelndem Sehvermögen zu tun, denn Hunde orientieren sich in erster Linie nach Gehör ung Geruchssinn. Sie sind von Fehlsichtigkeiten bis Blindheit lange nicht so eingeschränkt wie Menschen. Warte einfach ab und behandle deinen Hund völig normal, dann lernt er auch mit der Dunkelheit klarzukommen.

DH! Danke für die Antwort, das beruhigt uns! Wir halten unsere Tierärzte auch für fachlich so versiert, daß sie sonst Alarm gegeben hätten. Auch vielen Dank an alle anderen, die sich für uns Gedanken gemacht haben!

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@lutzpaul

Gern geschehen, meine kleine Nachteule, ist mit mir früher im Dunkeln keinen Schritt mehr als umbedingt nötig gegangen. Sollte sich das Problem mit der Zeit nicht lösen, kann man immernoch mit einem Facharzt reden.

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@Neufiliebe

jo, meine Dicke ist anfangs auch nicht mit mir in den dunklen Park gegangen. SUPER!! Schließlich sollte sie mir die Angst nehmen, nicht umgekehrt ;-)) Hat aber irgendwann auf beiden Seiten gefunzt... Jetzt traue ich mich sogar mit meinem Schaf in dunkle Parks. Ganz alleine...

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@chynah

und beschützt du dein Schaf auch ordentlich, dass es sich bei dir sicher fühlen kann?

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armes hundi... frag mal am besten deine tierärztin was da zu machen wäre, aber ich glaube kaum dass man was machen kannst. das einzige was du vielleicht machen kannst, es zu verhindern dass es noch schlimmer wird. hundi sollte nichts essen was zucker enthält. war bei pekinesen von ner freundin genauso :-(((

Normalerweise sehen Hunde im Dämmerlicht und Dunkeln wesentlich besser wie Menschen. Geh mal zu einem TA, der richtige Augenuntersuchungen macht. Es kann von Geburt aus sein, daß sie nicht richtig sieht und es immer schlimmer wird. Oder ist es evtl. Unsicherheit?

Kann man aus Freigängerkatze Wohnungskatze machen?

Hallo,

wir haben eine Freigängerkatze. Wir haben sie im Alter von 4 Jahren als Freigängerkatze bekommen. Nach der Eingewöhnungsphase durfte sie raus und sie ist eine sehr glückliche Katze. Sie hält sich meistens im Garten oder im naheliegenden Park auf. In der Nachbarschaft gibt es noch andere Freigänger, 3 die ich näher kenne, ein alter Kater, eine Katze, die man nur manchmal draußen sieht und eine, die anscheinend neu in der Gegend ist und sich mit unserer Katze angefreundet hat.

Nun werde ich öfters von Frauen, die mit ihren Hunden Gassi gehen, auf meine Katze angesprochen, bzw. es wird mir der Vorwurf gemacht, warum ich die Katze rauslasse, ob ich denn keine Angst hätte, dass sie überfahren wird oder dass ein Hundefänger sie schnappt. 1x wurde sie von einer Nachbarin aus unserer Parallelstraße ins Tierheim gebracht, als sie draußen war. Da unsere Katze gechippt und tätowiert ist, bekamen wir einen Anruf aus dem Tierheim. Man durfte uns nicht sagen wer die Katze abgegeben hat, aber andere Nachbarn beobachteten die Frau und wir wissen wer es war. Ein zweites Mal rief eine andere Frau aus der Nachbarschaft den Tierschutz der kam und unsere Katze einfangen wollte, aber eine andere Nachbarin konnte die Mitnahme verhindern. Ein weiteres Mal sprach mich eine Frau auf meine Katze an, als sie gerade mit ihrem Hund Gassi ging. Sie meinte zu mir, ich sei verantwortungslos und sie drohte mir, sollte meine Katze überfahren werden, würde sie mich an den Haaren aus dem Haus zerren und mich windelweich schlagen. Leider gab es für die Bedrohung keine Zeugen, sonst hätte ich die Frau angezeigt. Ich ließ meine Nachbarschaft jedoch durch Handzettel wissen, dass jedes Verbringen ins Tierheim künftig zu einer Anzeige führt. Seitdem war Ruhe.

Nach der Bedrohung rief ich aber den Tierschutz an und fragte um Rat. Der Herr am Telefon meinte zu mir, ich würde schon alles richtig machen. Er hätte selbst Freigängerkatzen und diese einzusperren sei Tierquälerei. Gleiches sagt unsere Tierärztin.

Heute nun, als ich meine Katze vorhin aus dem Garten abholte, sprach mich wieder eine Gassigeherin an, warum ich meine Katze frei rumlaufen lasse. Irgendwann werde sie überfahren oder von Tierfängern geschnappt. Ich habe es so satt, andauernd darauf angesprochen zu werden. Ich weiß nicht, ob die Besitzer der anderen Freigängerkatzen auch immer angesprochen werden, oder nur ich.

Am liebsten würde ich sie gar nicht mehr rauslassen, aber dann dreht sie durch. Als sie letzten Winter wegen der Kälte nur stundenweise raus durfte, war das eine Qual für sie. Sie saß die ganze Zeit am Fenster hat gemaunzt und an die Fensterscheibe gekratzt.

Der Tierschutz sagt es ist Tierquälerei, wenn ich eine Freigängerkatze dauerhaft einsperre, die Gassigeherinnen dagegen beschimpfen mich als unverantwortlich, weil ich sie rauslasse. Und die Gewaltandrohung war der krönende Höhepunkt. Kann man überhaupt aus einer Freigängerkatze eine reine Wohnungskatze machen? Und wenn ja, wie macht man das?

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