Kann man von Rassismus sprechen, wenn Ausländer sich abwertend in Deutschland über Deutsche äußern?

 - (Recht, Psychologie, Deutschland)

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo..! Ich finde das sehr ärgerlich,was Dir da widerfahren ist. Meine Geschichte-in meiner kleineren Stadt gab es eine Straße,durch die deutsche Kinder nicht gehen konnten,sie war von „Ausländern“ bewohnt,die einem das Geld Abnahmen und einen schlugen. Wenn wir z. B.auf einem Bolzplatz waren,kamen manchmal ein paar auf alten Fahrrädern,schüchterten uns ein,schlugen,nahmen den Ball weg usw. Wir waren erzogen,uns nicht zu schlagen,sie waren nicht überlegen,sondern einfach frecher,rücksichtsloser. Ich arbeite lange als Pfleger im Krankenhaus,Unverschämtheiten von ausländischen Patienten und deren Anhang sind da sehr häufig und prägend gewesen,man bekommt schon eine Aversion,wenn die Zugänge gewisse Namen haben. Vor allem haben solche Gestalten dann sofort den Begriff „Du Natsi!!“ im Mund,wenn nicht gleich alles 100% nach ihrem Willen geht. Einem sagte ich mal,“Für Sie gerne“. Nun haben wir die #MeTwo-Debatte,aber ich kann genauso negative Beispiele für das Benehmen von Mitbürgern nennen,die meine Sprache nur holprig beherrschen. Das geht so nicht. Mich haben,von neutralem Boden ausgehend,all diese Erfahrungen ein gutes Stück nach Rechts gerückt. Nicht schön,aber mich ergreift mittlerweile Zorn.
Ich kenne auch schöne Beispiele mit Menschen anderer Hautfarben und Herkunft und sehe zu,daß ich mich so benehme,mehr davon zu erleben.
Aber so etwas wie bei Dir ruft bei mir mittlerweile auch ungute Reaktionen hervor. Ich werde mich in meiner Identität und Herkunft genauso wenig herabwürdigen und beleidigen lassen,wie man das von uns zu Recht verlangt.
Du bist auf einen ichbezogenen,halbgebildeten Teppichschubser gestoßen ,der mitnichten das Recht hat,Dich so anzugreifen.
Vielleicht müsste man ihm das mal mit intensiver Beschäftigung beibringen.
Bleibe Du freundlich,souverän,es gibt zum Glück noch genügend Menschen,die so ein Benehmen auch wert sind.
Und wenn Du mal Dampf ablassen musst,der Film „God bless America“ von Bobcat Goldhwait hat nichts mit Rassismus zu tun,gibt aber die richtigen Antworten,da kommt auch ein „Doppelparker“ vor.
Alles Gute!! ;)

Als so schlimm empfinde ich meine Erfahrung nicht. Ich ärgerte mich nur über die egoistische Parkweise. Über den Rest musste ich nur lachen.

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Es ist ein bisschen mein persönliches Problem,ich habe Tendenzen in mir,bei Provokation überhart zu reagieren,ich halte mich oft sehr zurück,auch handele ich so,daß ich andere nicht verprelle oder provoziere. Wenn dann einer einfach daherkommt und „macht was er will“,werde ich richtig sauer,weil ich mich bemühe,nicht so ein Sack zu sein.

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au ha, dir möchte ich als Ausländer nicht als Pfleger begegnen.

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@Dahika

Den Eindruck kann man beim Lesen möglicherweise bekommen-aber ich hatte immer einen guten Ruf,und habe mich auch immer bemüht,jeden Zugang gleich freundlich zu empfangen. Ich muss aber gestehen,wenn ich dann in ein Zimmer komme,und 8 Leute sind um den/die Kranke versammelt,sitzen auf sauberen Betten,lassen den Mitpatienten keine Ruhe,und,(im Extremfall),hinterfragen jede Maßnahme und Speise,so als würden wir bösen Kuffars das Familienmitglied mit Schweinefleisch vergiften und nicht viel mehr machen als für alle anderen in den Betten-dann bin ich tatsächlich schneller bei verbaler Abgrenzung als noch vor zwanzig Jahren. Ich stehe aber nicht in sogenannten Breecheshosen als Herrenmensch auf dem Flur,nun wirklich nicht. ;)

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Ich selbst habe einen Migrationshintergrund und wie fast jeder aus meiner Familie früher auch durchaus mit auf meine Herkunft bezogenen Diffamierungen Bekanntschaft geschlossen, aber von Rassismus rede ich nicht bzw. nur sehr ungern. Das Wort hat so etwas Bildzeitungshaftes an sich.

In dieser Sache hätte ich noch nicht mal einen Zettel geschrieben. Es gibt Situationen, wo man besser schweigt und sich seinen Teil dazu denkt ----> bevor man das Ganze unnötig verschärft oder sich und Andere in Gefahr bringt oder sich aufregen könnte würde ich ruhig Blut bewahren und mir nur was denken...

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Das hörte ich immer wieder,ist es doch nicht wert,was soll’s.. aber der „liebe Friede“ zeigt dem Dussel doch nur,Hey,ich kann das einfach so machen und alle gehen aus dem Weg. Regiert dann nicht nur das Recht des Lauten,Stärkeren? Wo endet das? Ich habe im Leben,(siehe meine Antwort),öfter Erniedrigende Erfahrungen gemacht und einmal aus Zorn wirklich Macht ausgeübt,dominiert. Da lag dann ein angstzitternder Jugendlicher vor mir und stammelte Entschuldigungen,obwohl er mich vorher übel provozierte. Das Machtgefühl war unglaublich. Und beängstigend. Kann man auf sowas freiwillig verzichten,oder sollten auch solchen Menschen nicht erstmal gezeigt werden,so kannst Du Dich nicht verhalten. Vereinfacht-erst wenn Du auch mal von einem Schlag getroffen wirst,weißt Du,wie sich das anfühlt,anstatt andere im Triumph herumzuschubsen.

Was meinst Du?

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@RheumaBaer

Rein beruflich spiele ich die "Macht", die ich in meiner Position habe, durchaus auch mal aus - aber nur bei Leuten, die mich wirklich nerven und dazu auch noch frech oder forsch sind und gar nicht das Recht dazu haben. Einmal wurde ich sogar sehr direkt, als mich jemand im täglichen Rhythmus privat zuhause per Telefon belästigte ---> dem sagte ich, er solle mich entweder im Büro anrufen oder vielleicht auch besser gar nicht, wenn er sich noch nicht einmal halbwegs freundlich ausdrücken kann und die Privatsphäre nicht respektiert. Er hat nie mehr angerufen, ich verspürte durchaus so etwas wie Genugtuung... will sagen -----> ich verstehe dich, aber man muss einen Grenzgang sage ich mal finden, und wissen wann es reicht.

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@rotesand

Ich habe mich einem Rockerclub angeschlossen,und habe zunächst fasziniert dieses archaische,machtvolle Treiben beobachtet. Auch,daß es für manchen eher abschreckend wirkt. Dann stellte ich aber fest,wie wichtig Respekt,Regeln und Ehrlichkeit im Umgang sind,ja,es geht quasi „höflicher“ zu als in vielen Bereichen. Inwieweit auch die Position „Leg Dich besser nicht mit denen an..“ dazugehört..?! Zumindest gibt das die nötige Stärke. Ich lebe gern in einer Umgebung,die durch Regeln eine Sicherheit gibt,ohne das man nun fremdgesteuert unterwegs ist.

Naja,meine Vorfahren kommen aus dem damaligen Westpreußen,kann ich wohl nicht verleugnen. Ich freue mich im Gegenzug über die Lockerheit und Feierlaune anderer,das geht mir widerrum ab.. ;)

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@RheumaBaer

...das kenne ich :) Freunde von mir sind auch in einem solchen Club, ich war da als schon auf den Partys. Ich sage mal so: Wer sich gesittet und ehrlich aufführt, nicht über die Stränge schlägt, ist ein gern gesehener Gast und der Umgangston war vom ersten Ton an höflich, respektvoll und loyal. Deutlich netter als an vielen Orten, an denen es ach so fein zugeht oder über deren Pforte ein "Sankt" steht...

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@rotesand

So ist es!! Ich habe das Gefühl,unter dem Dach der Lederkutten usw. schaffen sich die Leute eine Form der respektvollen Gesellschaft,die sie so als „Normale“ vielleicht nicht erleben. Wir reden jetzt ja auch nicht von organisierter Kriminalität oder verkleideten Vorstandsvorsitzenden.

Ich versuche nach Kräften,mit meinem Umfeld freundlich und Respektvoll umzugehen. Meine Enttäuschung und Verbitterung über egozentrische Ausreißer ist da mehr eine Schwäche von mir,leider.

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Selbst wenn, was würde dir diese Erkenntnis bringen?

Ist einfach ein unangenehmer Mensch gewesen, die gibt es überall auf der Welt. Mach das, was du zuerst als Reaktion darauf getan hast nämlich lachen und schmeiß den Zettel weg.

Ist es nicht wert, dem weiterhin Gewicht zu geben und sich darüber aufzuregen, LG.

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