kann man von essucht zur Magersucht rutschen?

8 Antworten

Natürlich. Essstörungen kompensieren ein fehlendes Bedürfnis. Zum Beispiel das Gefühl von Kontrolle, Aufmerksamkeit...etc. egal ob Magersucht oder Bulimie oder Fresssucht...etc.

Wenn  man keinen Rhythmus hat, verliert man den Überblick. Ich bin von magersüchtig, über Bulimi zu Fresssucht gerutscht.  (esssucht, weil alle mich  drängten zu essen, und ich konnt irgendwann nicht mehr aufhören)

danach war ich extrem auf gesunde Ernährung und Training fixiert.Jetzt hat es sich reguliert und stabilisiert. Ich bin glücklicher, ich spare meine Energie und Zeit, da ich nicht mehr so oft an Gewicht oder Kalorien denke. Ich mag mich mehr, und hab eine viel bessere Ausstrahlung. Die Leute geben mir positiveres Feedback, als früher wo ich krank war.

Such dir Hilfe,und hab Geduld. Du kannst dein Aussehen jederzeit verändern, es eilt nicht.

Erstelle Essenspläne, oder lass dich von anderen kontrollieren. Rede mit anderen. Frag dich woher der Drang  kommt?

Dein Körper ist gut und schön so wie er ist. Schade dir nicht mit Essstörungen. Tu dir was gutes, und iss viel aber gesund. gemüse,nüsse, samen. Das macht alles nicht dick, und beeinflusst die Emotionen positiv.

Informiere dich mal über Rohkost (Buch: Going Raw von Judita Wignall), das hat mich von meiner Besessenheit erlöst.

Iss gesund,aber viele kleine Mahlzeiten, circa 5/6 am Tag. ZB Morgens Smoothie, Vormittags Nüsse, Mittags Salat, evtl Reis... Nachmittags Rohkostmahlzeit zb Pestowraps oder Brokkoli mit Wildreis und Gemüse... und Abends tee und eine kleine suppe :) zwischendurch möhren, samen, kohlrabi, obst...(Weglassen solltest du auf jeden fall Fleisch, Mehl/Getreideprodukte (nudeln,brot, kuchen)  und Zucker!! das macht körper und  geist krank, es fördert körperliche Erkrankungen (Krebs, diabetes) und auch psychische, wie Depressionen...

Aber wichtig ist, damit du  von der Essstörung  wegkommst: einen Tag pro Woche sind ein oder zwei "verbotene" Mahlzeiten erlaubt...

Und tu die Waage weg!

Es ist ok auf sein Aussehen und den Körper zu achten, aber positiv, indem du ihn stärkst, mit gesunder Ernährung ,Sport,Massagen,Körperpflege....nicht dich hungern zu lassen oder zu kontrollieren.

So ein Unsinn. Erstens ist Zucker in deinem gelobten Obst und Smoothie und zweitens braucht das Gehirn Zucker um richtig zu arbeiten. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören auch langkettige Kohlenhydrate aus Getreideprodukten.

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Was könnte denn der Auslöser für die Magersucht sein? Unzufriedenheit, Kommunikation mit Eltern gestört, Leistungsdenken uvm. sind bekannte Begleiterscheinungen. Und das Gefühl, nicht zu genügen, ist der Auslöser. Der Wunsch nach Kontrolle über ein Leben, das mit seinen Anforderungen zu entgleiten scheint. Dann werden die Eltern gebunden. Sie kümmern sich, aber das Verhältnis ist krank, denn das Thema der Beziehung ist jetzt Krankheit. Und das hat nichts damit zu tun, dass man vorher mehr gegessen hat. Man versucht, seine Probleme jetzt anders zu kompensieren. Sich nicht mehr so gehen lassen. Mal was tun. Hart durchziehen. Sich quälen. Aber das führt zu nix. Du sehnst Dich nach Nähe und Geborgenheit. Und die ist nicht auf dem Boden einer Salatschüssel.

Wenn sich die essucht in bulimie entwickelt geht das. Falls dir der Begriff fremd ist: Bulimie ist wenn du normal ist und dich danach !absichtlich! übergibst. Das führt unbehandelt zur Magersucht.

Kann man, wenn man Bulimie hat, auch in die Magersucht rutschen?

Geht das, oder kann das gar nicht mehr funktionieren, da der Körper sich schon an das Erbrechen gewöhnt hat?

Lg Janina121

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Ich bin seit kurzem in Therapie wegen Magersucht. Ich hatte vorher schon Bulimie und habe angst jetzt wieder hinein zu rutschen. Mein Körper schreit die ganze Zeit nach Schokolade, Keksen, Chips, Chicken Nuggets, Burger, Popcorn, Fischstäbchen...Ist das normal? Wann lässt es nach? Warum crave ich kaum obst oder gesündere Lebensmittel?

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Hallo, ich habe seit 2,5 Jahren eine Essstörung. Hatte zuerst Magersucht, dann Magersucht mit Essanfälle, dann Binge eating und jetzt Bulimie. Ich war bereits in mehreren Kliniken (hatte da aber immer Normalgewicht). Nun habe ich starkes Untergewicht (BMI knapp 15) und war jetzt in einer Klinik, wo ich täglich über 3000kcal zu essen bekam und auch knapp 2kg pro Woche zugenommen habe. Nun bin ich nicht mehr dort, sondern in der Psychiatrie (wegen Selbstmordgedanken) und danach möchte ich zu Hause selbst zunehmen. Ich finde dass knapp 2kg pro Woche extrem viel sind und finde das irgendwie auch ungesund?! Ich möchte relativ normal essen und langsamer zunehmen. Wie viel Gramm sind GESUND die Woche? Am liebsten würde ich normal essen wie jeder Mensch und nur 200g die Woche zunehmen. Ist das zu langsam? Ich habe Angst so weiterzuessen und sobald ich im Normalgewicht bin, wieder zu reduzieren und das dann als Verzicht zu sehen und wieder in den Kreislauf von Essattacken zu rutschen.

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Wisst ihr, in letzter Zeit stelle ich mir oft die Frage, was ist mein Leben eigentlich noch wert?

Ich war immer ein starkes Mädchen. Hab es akzeptiert wenig Beachtung von der Familie zu bekommen, wollte schon jeden Tag seit 3 Jahren gegen die Essstörung kämpfen. Hab die Depressionen eingesteckt, hab fast alle Freunde verloren. Hab  durch meine Schlechte Haut, jeden hauch von Selbstbewusstsein vergessen.

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