Kann man von diesem Arbeitsvertrag zurücktreten?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Habe ich nicht 14 Tage Zeit von dem Vertrag wieder zurück zu treten?

Nein: Von einem Aufhebungs- oder Arbeitsvertrag kann man nicht zurücktreten.

Den neuen AV mit vereinbarter Frist kündigen schon.

Oder kündige ich den neuen Vertrag sozusagen fristgerecht vor Beginn?

Eine entsprechende Kündigung ist nach Ansicht des BAG Az. 2 AZR 324/03 auch vor Aufnahme der Arbeitstätigkeit möglich, wenn dies nicht ausdrücklich im Arbeitsvertrag ausgeschlossen wurde.

G imager761

Lieben Dank für deine Antwort.
Zur Kündigung steht nur drin die Frist, dann das man mich unter Lohnfortzahlung freistellen darf und das Recht der außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Somit denke ich kann ich diesen Vertrag am Montag mit ordentlicher Frist vor Beginn des Vertrages kündigen.

Der Aufhebungsvertrag ist auch komisch, da er zwischen mir und Chef besteht, das Unternehmen aber nicht mit drin steht (bin ein Sklave🤣) und unter Vereinbarung dann neuer Arbeitsvertrag ab November.

Wenn es ganz böse wird am Montag: Kann ich dann außer acht von Aufhebung und neuem Vertrag binnen der noch bestehenden Probezeit bis Mitte Oktober kündigen?

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@nikontante

Wenn Du seit Mitte April dort arbeitest mit 6-monatiger Probezeit, dann endet diese Probezeit definitiv Mitte Oktober; daran ändert auch die Vereinbarung einer erneuten Probezeit im neuen Vertrag nichts, denn diese Vereinbarung ist unwirksam.

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@nikontante

Kann ich dann außer acht von Aufhebung und neuem Vertrag binnen der noch bestehenden Probezeit bis Mitte Oktober kündigen?

Nein, eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Frist ist beiderseits nicht möglich.

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Ah ok, das ist super zu wissen. Denn dann kann sie mich auch nicht "spontan" vor die Tür setzen im Oktober.

Also schreibe ich nun
"....kündige ich den am... geschlossenen Arbeitsvertrag zum 1.11 fristgerecht vor Beginn"

Verzeih das ich so blöd frage, soetwas ist mir leider noch nie untergekommen.

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BEVOR du kündigst, geh mit dem gesamten Kladderadatsch mal zum Arbeitsamt und bitte dort um Zustimmung zur geplanten Kündigung. Schon der Versuch der Befristung ist in dieser Konstellation nicht legal!

DANN geh zum Arbeitsgericht zur Beratung und lass dir dort sagen, was dein Noch-Chef da verbockt hat....denn arbeitsrechtlich ist das überhaupt nicht knusper, das Ganze.

Und dann erst kündigst du schriftlich! Da du nach 6 Monaten einen gesetzlichen Urlaubsanspruch von 6/12 des des "Mindest-Jahresurlaubs" hast, seh ich das so:

Ausschlaggebend für den Umgang mit Resturlaubstagen bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist § 7 Abs. 4 BUrlG. Hieraus ergibt sich, dass Urlaub, der wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden kann, abzugelten ist. Sofern dies möglich ist, müssen die Urlaubstage also grundsätzlich vom Arbeitnehmer noch genommen werden. (Zitat aus http://www.kanzlei-hasselbach.de)

Im noch geltenden alten Vertrag hast du eine Kündigungsfrist von 3 Tagen!

Rechne die dir zustehenden Urlaubstage aus, zähle vom 31.10. an rückwärts die (mindestens 10) Arbeitstage aus.... und am "letzten" Arbeitstag vor der dir zustehenden Urlaubszeit knallst du dem Chef kurz vor Feierabend deine schriftliche (!) Kündigung zum 31.10. hin. Die ist dann auf jeden Fall fristgerecht. UND du sagst ihm: Da mir aus dem Arbeitsverhältnis noch xy Tage Urlaub zustehen und diese entsprechend dem   Bundesurlaubsgesetz vor Beendigung eines Arbeitsverhältnisses zu nehmen sind, bin ich heute das letzte Mal da.

Dann greif dein Zeug (das du schon zusammengeräumt hast), drehst dich um und gehst.

Deine Siebensachen auf der Arbeit schon Tage/Wochen vorher Stück für Stück ganz unauffällig mit heim nehmen (das was dir gehört)...dann fällt das "Packen" am letzten tag nicht auf. Ach ja, niemanden vorher einweihen (außer dem Arbeitsamt!)... wenn du das Chefzimmer verlässt, den Kollegen kurz sagen: Ach ja, habe gerade gekündigt, wir sehen uns dann nicht mehr....tschüß allerseits.

Was kann der Bigboss denn schon machen? Schlechtes Zeugnis schreiben? Das kann man einklagen, dass er das vernünftig neu verfasst! Zur Arbeit zwingen kann er dich nicht, da du nur dein Recht in Anspruch nimmst.

Ach, du hast keinen Urlaubsanspruch mehr? Dann geh 1 Woche vor Monatsende zum Doc, erklär dem, dass du wegen Bossing psychisch nicht mehr fähig bist zu arbeiten, lass dir nen gelben Schein für die letzte Woche ausstellen. Den schickst du zusammen mit der Kündigung rein, so dass sie am nächsten tag beim Boss auf dem tisch liegt. Ggf abends hinfahren und selber einstecken.

Man muss sich nicht alles gefallen lassen!

Hallo, 

du musstest gar nicht sofort unterschreiben.

Das war ja schon fast Nötigung, dich dahingehend unter Druck zu setzen. 

Was soll dein Arbeitgeber schon großartig machen, wenn du am Montag bereits die Kündigung rein reichst ? Ausnahme wäre es wenn vertraglich eine vorvertragliche Kündigung ausgeschlossen wäre. Schau dazu mal in deinen Arbeitsvertrag.

Er hätte ja zu jeder Zeit einen Aufhebungsvertrag (auch fristlos) wenn du zustimmst, anbieten können. Das Ganze mutet sehr unseriös an.

Wenn du nun direkt kündigst, also somit die Stelle nicht antreten wirst und er stellt sich quer, kündigst du direkt am 1.oder2. und ab dann könnte es sicher sein, das du 14 Tage krank wirst.

Ist nicht die feinste Art, aber solche Arbeitgeber sind ja auch nicht ganz knusper.

Keine Bange. Schadenersatz kann er normalerweise auch nicht verlangen, weil ihm ja kein Schaden entstanden ist. Zudem würde er mit der Vorgehensweise (Aufhebungsvertrag, danach neuer Vertrag,damit er dich einfacher kündigen kann) also so was sehen die echt gern vor einem Arbeitsgericht kaum Zustimmung finden.

Eine Rücktrittsrecht an sich gibt es jedenfalls nicht, sofern vertraglich keine Individualvereinbarung getroffen wurde.

Viel Erfolg

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