Kann man vom Pech verfolgt sein?

10 Antworten

Ich bin auch vom Pech verfolgt. Seit Jahren. Zwar gibt es immer noch Leute denen es über einen kurzen Zeitraum viel schlechter geht oder andere die auch einen schweren Schicksalschlag verwinden müssen. Ich kenne zwar niemand persönlich, aber man liest und hört ja immer wieder davon. Typisch Frau habe ich die Schuld immer bei mir gesucht - ich bin auch so erzogen worden, dass man an den Dingen selbst schuld ist. Das macht das Ganze aber nur noch schlimmer - vor allem wenn es nicht stimmt. In vielen Sachen kann ich mich sicherlich verbessern oder ändern oder eben akzeptieren dass ich nicht perfekt bin. Aber es gibt so viele Dinge die ich nicht hätte beeinflussen können und die mir passiert sind. Es ist verhext. Da hilft auch kein guter Umgang mehr oder so zu tun als könnte man das Leben einfach nicht so ernst nehmen. Das funktioniert nicht wenn es einem oft wegen Dingen für die man nichts kann schlecht geht und man sich völlig ohnmächtig fühlt und alles tut damit es wenigstens nicht ganz so schlimmm wird. Das Tollste sind die Menschen von denen man genau weiß die hätten sich längst die Kugel gegeben wenn sie es selbst erlebt hätten und dann noch meinen sie müssten einem mit Sprüchen wie "Hör auf mit deinem Selbstmitleid" und "Das wird schon" kommen und einem suggerieren man sei schwach - dabei macht man bloß weiter mit dem Leben und seinen Zielen weil man so stark ist. Ich sehe es mittlerweile als Prüfung an zu akzeptieren, dass das Leben ungerecht ist und dass es niemand wirklich böse mit mir meint, selbst wenn Leute tatsächlich ihre Macht negativ ausnutzen - sie denken sie machen das Richtige - und trotzdem weiter für meine Sache einzustehen. Was ist mir alles passiert? Ich kann nich alle aufzählen, manches ist für sich alleine stehend eine Kleinigkeit - aber die Summe macht es: Krankheit, Unfälle, Verletzungen, finanzielle Schwierigkeiten dadurch, eine unendliche Liste von diversem Ärger mit der Wohnung und der Wohnsituation, als Kind hören, ohne dass die Eltern merken, dass man es hört, erfahren dass die Eltern einen nicht lieben und schlecht von einem denken - und das ist vielleicht der wahre Grund meines ständigen Pechs - wenn man an Karma glaubt - obwohl ich das ganze realer sehe - dass man eigentlich ein Unfall war und sowieso nie gewollt und nur gnädigerweise von Adoptiv-Eltern aufgenommen wird, die aber immer nur das Schlechte der biologischen Eltern in einem sehen wollen. Es hat einfach schon alles schlecht angefangen. Man kann nur versuchen sich selbst so viel Gutes wie möglich zu tun und dem Pech ins Gesicht grinsen. Ich wünsche allen anderen Pechvögeln hier mehr Glück.

Warscheinlich liegts einfach daran das nichts was du tust wirklich für dich ist. Das rächt sich irgendwann. Weil es einfach nichts gibt was DICH glücklich macht, wirken die schlechten Dinge viel eher auf dich. Wärst du glücklich würden die Dinge die schiefgehen dich auch nicht so sehr belasten, bzw es würde auch mehr klappen, weil du es ja auch mit für dich tätest. Nimm dir eine Auszeit, besprich dich mit deinem Mann welche Aufgaben er dir abnehnem kann, damit du Zeit für dich bekommst. Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit für dich ein zwei Wochen auf Kur zu fahren um wieder Energie zu tanken? Sich selber immer nur in den Hintergrund zu stellen bringt dir und deiner Familie gar nix und auch dein Mann hat mehr von einer glücklichen ausgeglichen selbstbewussten Frau.

Also wir Menschen versuche ja, Dinge die passieren zu erklären... Eben die menschliche Natur. Deshalb haben sich auch Religionen um unerklärliche Dinge zu erklären (ich selbst bin gottlos)...

Die Bezeichnung Glück und Pech ist dafür da schlechte bzw. gute Ereignisse zu erklären. Die Leute die Abi haben, werden sich daran erinnern... Hat einfach was mit der Warscheinlichkeit der Ereignisse zu tun, mehr nicht.

Schau mal, was schechtes passiert ist und analysiert die Situation, warum das passiert ist. Und bedenke dabei, dass NICHT immer du Schuld an irgendwelchen Problemen haben musst. :) Kopf hoch!

Es gibt da einen Spruch, der sinngemäß folgendermaßen lautet:
Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann;
und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Du steigerst Dich da in was hinein und je mehr Versagensangst Du entwickelst, desto mehr geht auch schief. Das ist nicht Pech, sondern meiner Meinung nach Überlastung. Sortier doch mal, was wirklich wichtig ist, und lass mal was weg und denk auch mal nur an Dich (z. B. schönes entspannendes Bad und die Familie bereitet in der Zeit das Abendessen vor, nicht Du!)

Was möchtest Du wissen?