Kann man vom lernen süchtig werden?

5 Antworten

  1. Nein, krankhafte Abhängigkeit ist definiert, es existieren zwar auch nichtstoffliche Abhängigkeiten aber zumindest müsste diese Sucht zu einer sozialen Ausgrenzung führen und dem abhängigen Individuum schaden, um als Sucht gesehen zu werden. Sofern es dich also nicht ausgrenzt oder dir schadet kannst du per Definition nicht nach etwas "süchtig" sein. Es ist dann einfach übermäßiges/er Verhalten/Konsum.
  2. Unser Gehirn liebt lernen, das ist quasi seine Paradedisziplin. Nur ist es nicht dafür ausgelegt bereits Erforschtes auswendig zu lernen, leider benötigt man aber solches, stark abstrahiertes Wissen in unserer Gesellschaft aber, ja, es gibt Möglichkeiten lernen angenehmer zu gestalten.

Es gibt Menschen die können nicht genug davon bekommen sich mit Dingen zu beschäftigen wodurch sie neues Wissen erlangen. Eine Vielzahl von Wissenschaftlern ist davon betroffen und einige davon verbringen teils mehr Zeit damit zu denken statt zu leben. Der unstillbarer Durst nach Wissen lies schon einige von ihnen am Arbeitsplatz einschlafen.

aber ist das dann auch wirklich eine Sucht?

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@MissLolipop

In der Tat, der Drang nach Wissen kann zur Sucht werden.

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Ich bin zwar keine Wissenschaftlerin, jedoch ist das bei mir auch so. ^^'

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Wenn, dann ist es eine gesellschaftlich hoch anerkannte Sucht, ohne schwerwiegende Nebenwirkungen. Ein "Entzug" verläuft übrigens im Allgemeinen recht problemlos. 😉

Ja, ich denke schon, dass man danach süchtig werden kann. Meine beste Freundin ist definitiv lernsüchtig :D

LG Mia :)

definitiv nicht.. wenn du das denkst dann fang doch einfach mal an candy crush zu zocken 

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