Kann man über sein Erspartes frei verfügen, wenn man schon im Altersheim lebt?

7 Antworten

Sobald das Altersheim bezahlt ist, kann sie selbstverständlich über das Geld was dann noch zur Verfügung steht frei verfügen.

Aber wenn deine Frage darauf abzielt, ob Sie z.B. dir ihr Vermögen schenken kann, damit dann der Teil der Heimkosten der bisher von ihrem Vermögen bezahlt wird, vom Amt bezahlt wird, wäre ich vorsichtig. Zum einen würde ich vermuten, das eine Schenkung unter diesen Umständen anfechtbar wäre, zum anderen holt sich das Amt dann das Geld von den Angehörigen wieder. Und da kann sich das Amt denjenigen aussuchen, bei dem am meissten zu holen ist und derjenige kann sich dann mit den anderen Angehörigen über die Aufteilung streiten.

Wenn Deine Oma einen gerichtlich bestellten Betreuer hat, der ihre finanziellen Angelegenheiten verwaltet, dann wird ihr für den täglichen Bedarf vermutlich tatsächlich nur eine Art Taschengeld zur Verfügung gestellt. Über das Vermögen kann Deine Oma dann nicht mehr selbst entscheiden. Dies macht der Betreuer gemeinsam mit dem zuständigen Gericht. Das ist oft bei Demenz-Patienten der Fall, die selbst nicht mehr in der Lage sind ihre Angelegenheiten zu erledigen.

Ist Deine Oma aber nicht unter gerichtlicher Betreuung, dann kann sie über ihr Vermögen frei entscheiden und verfügen. Sie muss natürlich ihren Pflichten nachkommen, wie etwa der Begleichung von Pflegekosten, Unterkunft und anderer Rechnungen. Was übrig bleibt, steht ihr zur freien Verfügung.

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Meine Freundin hat sich entschieden mit diesem Jahreszeugnis die Schule abzubrechen und im Herbst eine Lehre anzufangen. Jetzt ist es so das ihre Mutter überhaupt nicht damit einverstanden ist und ihr mir allem Möglichen droht was passieren würde wenn sie die Schule nicht weiter macht. Sie ist 16 und bekommt bis jetzt 100€ Taschengeld im Monat wovon sie ihren Handyvertrag von 20€ selbst bezahlen muss. Also bekommt sie 80€.

Es ist so. Sie wohnt bei ihrer Oma und die Mutter lebt ca. 1h Fahrt entfernt. Ihre Mutter bekommt für sie Kindergeld und Pension da ihr Vater verstorben ist. Von dem Geld was glaub ich so um die 500€ sind bekommt ihre Oma bei der sie lebt höchsten 150€ im Monat. Den Rest steckt sie sich selbst ein und kauft sich davon Zigaretten und Alkohol usw.

Ist ja das schon eine Frechheit. Ich sag immer wieder sie soll was dagegen tun da das Geld ihr bzw. ihrer Oma zustehen würde. Passieren tut aber nichts.

Jetzt will ihr die Mutter wegen dem Schulabbruch das Taschengeld streichen. Sie droht ihr sogar das ganze vor Gericht zu machen wenn es sein muss.

Ich hab jetzt mehrere Fragen zu dem Thema.

  1. Ein gewisser Anteil Taschengeld steht einem doch sogar gesetzlich zu oder?
  2. Kann ihre Mutter das einfach so streichen?
  3. Was sollte Sie tun bezüglich dem Geld das ihre Mutter selbst einsteckt?

Meiner Meinung nach würde die Mutter sich mit Gericht nur ein Eigentor schießen da dann sicher rauskommt das von dem Geld das sie für meine Freundin bekommt das meiste bei ihr bleibt und NICHT für sie verwendet wird. Die einzige Möglichkeit daran was zu ändern geht meiner Meinung nach nur über Jugendamt oder Gericht und das will meine Freundin natürlich nicht gegen ihr letztes Elternteil vor Gericht vorzugehen.

Was meint ihr?

Bitte beachtet bezüglich der Gesetze das wir in Österreich leben. Aber auch wenn jemand nur weiß wie es in Deutschland da gesetzlich aussieht bitte antworten.

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