Kann man über die Strontiumisotopen in den Zähnen feststellen woher z.B. ein Flüchtling kommt?

3 Antworten

Meiner Meinung nach ist dies heute in Zeiten der Globalisierung nur noch sehr bedingt möglich, weil Nahrungsmittel nicht mehr nur aus lokalen Quellen stammen. Bei Flüchtlingen aus langjährigen Krisenregionen spielen auch Nahrungsmittellieferungen mit. Ferner liegen sicherlich keine validen Daten für alle einzelnen Regionen eines Landes vor und geologisch kann es sehr kleinräumig zu großen Unterschieden kommen.

Generell sind solche Methoden in Deutschland aufgrund unserer schwierigen Geschichte kaum durchsetzbar. Dies ist z.B. auch bei der Überprüfung der teilweise viel zu niedrigen Altersangaben der Fall.

Angesichts von bisherigen Problemen bei der Erstaufnahme (rechtsextremer deutscher Soldat gibt sich erfolgreich als Flüchtling aus), sollten zunächst Kriterien wie die Sprache geprüft werden.

sollten zunächst Kriterien wie die Sprache geprüft werden.

Sinnvolle Idee - würde aber Zeit zur Bearbeitung und vor allem qualifiziertes Personal voraussetzen...  ;)))

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Wenn das ein lebender Flüchtling ist, dann wäre es, so schätze ich, Körperverletzung (§ 223 StGB) und Mißhandlung von Schutzbefohlenen (§ 225 StGB), ihm zum Zweck der Herkunftsbestimmung Zähne zu ziehen oder sie anzubohren.

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