Kann man über die muttergottes zu Gott finden?

13 Antworten

Nach der Bibel ist Jesus der einzige Mittler: "Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat" (1. Timotheus 2,5-6).

In der Bibel findet sich keine Stelle, in der Maria, andere Christen (Heilige) oder Engel verehrt und angebetet werden. Es ergibt doch irgendwie auch keinen Sinn, zu Menschen oder Engeln zu beten, wenn man direkt mit dem allmächtigen Schöpfergott sprechen und Ihm seine Gedanken und Wünsche mitteilen kann.

Die Bibel lehrt, das wir nur Gott allein anbeten und verehren sollen. Wo in der Bibel jemand anderes als Gott verehrt wurde, werden falsche Götter verehrt, welche Satan und seine Dämonen sind. Alle Nachfolger des Gottes lehnten Anbetung und Verehrung ab, z. B. Petrus und die Apostel (vgl. Apostelgeschichte 10:25-26; 14:13-14). Auch die Engel lehnten es ab, verehrt zu werden (vgl. Offenbarung 19:10; 22:9). Die Antwort ist immer die gleiche, „Bete Gott an!“

Maria war die irdische Mutter von Jesus Christus, der in der Bibel Sohn Gottes genannt wird. Sie ist nicht die Mutter von Gott (der Allmächtige hat keine Mutter), sondern war die irdische Mutter vom Menschen Jesus Christus. Wir wissen, daß Gott in Jesus Mensch wurde, aber nicht weil Maria das wollte, sondern weil Gott sich erniedrigte und Maria das Gefäß war, einen vollkommenen Menschen im Fleisch zur Welt zu bringen. Das Göttliche von Jesus kam nicht von ihr. Maria sollte uns sicherlich in ihrem Glaubensleben ein erstrebenswertes Vorbild sein. Sie hätte sich auf ihre Berufung tatsächlch viel einbilden, und sich entsprechend priviligiert verhalten können. Aber das tat sie nicht.

Sie sah sich selbst als niedrig an, und konnte es kaum fassen, was Gott Großes an ihr tat. Darum konnte sie auch sagen, daß ihre Seele den HERRN erhebt und ihr Geist sich freut. Diese Erfahrungen können wir ebenso machen, wenn auch wir in unserem Leben sehen, wie und womit Gott uns konkret anspricht und segnet. Wie groß ist unsere Freude, wenn Gott deutlich zu uns spricht?Oder meinen wir, das geschieht ja doch nicht? Vielleicht könnten wir  denken, daß wenn uns ein Engel erscheint mit einer klaren Ansage, dann wäre mein Glaube auch größer und meine Freude entsprechend tiefer.

Aber kommt es wirklich darauf an? Von Maria können wir Dankbarkeit und Demut lernen. Sie hielt sich nicht für etwas Besseres als andere. Zudem waren ihr die Worte wichtiger als alle Wunder. Als der Engel die drei Hirten über die Geburt des Sohnes Gottes informierte, und diese dann in den Stall nach Bethlehem kamen, heißt es in Lukas 2, 17-19: ''Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen''.

Und das zeichnete sie in der Weise aus, daß sie einen durch und durch lebendigen Glauben hatte. Einen Glauben, der sich nicht in erster Linie im Verstand und mit den Augen verband, sondern mit dem Herzen und der Seele und dem Geist. Da bewegte sich etwas. Und was bewegt sich bei uns, wenn wir das Wort Gottes lesen? Oder wenn wir eine geisterfüllte Predigt hören? Lob und Dank ist ja gewissermaßen unsere christliche Pflicht. Aber wenn das alles nur eine stupide Pflichtübung wäre, würden wir unseren Glauben ja gewissermaßen uns lediglich an den Hut stecken. Das wäre dann aber eher ein fromm gepflegter Unglaube, als ein Lobgesang wie bei Maria (Lukas 1, 46-55).

Dann loben wir vielleicht die Religion oder die Kirche, oder die Kirche lobt Maria (wie es ja leider über alle Maßen geschieht, was Maria bestimmt gar nicht gefallen kann), aber Jesus bleibt auf der Strecke. Sie ist keine Mittlerin. Das ist alleine Jesus Christus (Johannes 14,6). Lob und Dank muss in aller erkannten Wahrheit und in Demut aus einem gläubigen Herzen kommen. Dafür steht Maria. Sie wusste ganz genau, wen sie da auf die Welt bringen durfte.

Er war auch ihr Heiland, der für ihre Sünden am Kreuz von Golgatha die Vergebung der Sünden erwirkte und die Versöhnung mit Gott dem Vater vollbrachte. Und wir als heutige Christen sollten auch ganz genau wissen, wie viel wir dem Sohn Gottes zu verdanken haben - ganz persönlich, ganz individuell und ganz unmittelbar. Gott ist mächtig, heilig und barmherzig und ist eine Respektperson ohne Vergleich. Maria hat das verstanden.

1.) "Grüßen" hatte im Altdeutschen die Bedeutung von "segnen"..also dann sinngemäß: "Gesegnet seist du..."

2.) Da Maria tot ist, kann sie keine Mittlerin sein, nirgends im NT wurde ihr eine besondere Stellung zugedacht, das scheint eher eine kirchliche S'ache zu sein

3.) Da Jesus "ein Gott" ist, könnte man sie in der Tat als "irdische Mutter eines Gottes" bezeichnen...allerdings hat Maria daran keinen besonderen Verdienst..sie hätte ohne "göttliche" Hilfe niemals einen Gott gebären können.

4.) Jesus war von ( unserem) Anfang an als "Das Wort" bei Gott ( dem Schöpfer)...somit hat er sich lediglich bereit erklärt, aus bestimmten Gründen, vorübergehend den Weg eines Menschen durchzumachen

5.) Jesus hat eindeutig gesagt:

"ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben"

Daher führt jeder Weg zu Gott ( Schöpfer) über Jesus

btw.:

"Gott" ist übersetzt "ein Mächtiger", daher erscheint es mir sinnvoll, anzumerken, welchen "Gott" man meint...

____________________________________________________________

naja, ok... das ist mein Verständnis davon, da ich eher agnostisch bin, und mich zwar Religionen schon sehr interessieren, aber eher aus dem Aspekt heraus:

"Warum sollten die Menschen sowas glauben, was ist der Kern der Lehre..."

Warum heißt es "Mutter" Gottes?

Maria war doch die Mutter von Jesus, warum aber heißt es Mutter Gottes ? Sie war doch nicht die Mutter von Gott... oder doch ?

...zur Frage

Heiligen Anrufung erklärt?

Welche bibelstellen gibt's dazu?

Können wir Maria anrufen und um Hilfe bitten? "gegrüßet seist Du Maria voll der Gnade usw".?

BITTE NUR hilfreiche Kommentare.

...zur Frage

Sollte man neben Gott auch noch eine Beziehung zu Maria und anderen Heiligen pflegen?

...und wenn man das nicht tut, fehlt einem dann was am Glauben?

Oder genügt es, ganz im Allgemeinen an die Heiligen zu denken, ab und zu mal eine Heiligenbiographie zu lesen, die Allerheiligenlitanei gern zu beten, ...

Gibt es Anliegen, die ihr ausschließlich (oder zumindest lieber) an einen Heiligen richtet als direkt an Gott selbst?

...zur Frage

Eine Frage an gläubige Katholiken! Wenn Ihr ein stilles Gebet sprecht, zu wem betet ihr (und warum?)?

Wenn ich in Spanien eine Kirche betrete, habe ich das Gefühl, dass für die Katholiken Maria ein wichtigerer "Ansprechpartner" ist als Jesus oder Gott! Stimmt das auch für deutsche Katholiken?

...zur Frage

Beten manche Jugendlichen noch Rosenkranz?

Ich bete täglich den Rosenkranz. Gegrüßet seist Du Maria... Usw.

Gibt es noch viele Jugendliche die das beten?

Und ist sowas komisch, gestört oder peinlich????

...zur Frage

Heiligenverehrung erklärt?

Wie erklärt die katholische Kirche die heiligenverehrung?

Wenn heilige doch Christus sind, und wir alle zur Gemeinschaft der heiligen gehören und wir den Leib Christi bilden, wieso sind wir dann nicht alle Gott?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?