Kann man trotz Sterilisation und den Wechseljahren schwanger werden?

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5 Antworten

Die Sicherheit und Zuverlässigkeit einer Verhütungsmethode ist am einfachsten daran zu erkennen, wie oft sie versagt.

Darüber gibt der sogenannte "Pearl-Index" Auskunft.

Der "Pearl-Index" entspricht der Anzahl der Schwangerschaften pro 100 Frauen, die ein Jahr lang die jeweilige Methode zur Verhütung angewendet haben. Je kleiner ein PearI-Index ist, desto höher ist die Verhütungssicherheit.

Der Pearl-Index der Sterilisation der Frau liegt bei 0,2 – 0,3. Also wurden im Verlaufe eines Jahres 2 bis 3 von 1000 Frauen schwanger.

100% Sicherheit (also einen Pearl-Index von 0) bietet weder die Pille noch eine Sterilisation, sondern nur völlige Enthaltsamkeit.

Welche "Schwangerschaftssymptome" hat deine Schwester denn?

Ein handelsüblicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke, Drogeriemarkt oder Versandhandel (deutlich günstiger) liefert etwa ab 19 Tage nach dem letzten "ungeschützten" Geschlechtsverkehr ein relativ zuverlässiges Ergebnis.

Alles Gute für dich und deine Schwester!

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Es kommt ein wenig darauf an, wie die Sterilisation durchgeführt wurde. Wenn die Eileiter richtig durchtrennt oder über eine Länge von mehreren Zentimetern verödet wurden, ist eine Sterilisation sehr sicher. Wenn die Eileiter nur mit einem Clip verschlossen wurden, passiert es öfter, dass die Eileiter doch wieder durchlässig werden.

Angesichts des Alters deiner Schwester sollte man aber auch an Wechseljahresbeschwerden denken. Die äußern sich teilweise ähnlich wie Schwangerschaftssymptome.

Auf jeden Fall sollte deine Schwester mal einen Frauenarzt aufsuchen.

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Nach der Sterilisation hat man wohl eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Eileiterschwangerschaft, das kann man nicht ganz ausschließen - aber ich bezweifle es. Können es Wechseljahre-Symptome sein? Welche Symptome hat sie denn? Wächst der Bauch? Dann kann es auch eine große Zyste sein. Sie sollte zum Arzt gehen! Nachgucken schadet nicht und kann manchmal Leben retten.

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Kommentar von friesennarr
05.10.2016, 12:34

Wieso sollte man nach einer Steri ein erhöhtes Risiko eine Eileiterschwangerschaft haben? Da geht nix mehr durch und zudem sind die Eileiter beide verödet mit 4 cm fehlendem Eileiter dazwischen - wie soll da auf der einen Seite ein Ei durchkommen und wie bitte auf der anderen Seite das Sperma?

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Eigendlich nicht, die Steri würde schon alleine dafür sorgen, das da kein Ei durchkommt bis in den Uterus und die Wechseljahrshormone sorgen dafür das die Uterusschleimhaut eh nicht mehr gescheit aufgebaut wird.

Nun ist zwar 48 noch kein alter in dem man jenseits von SS ist, aber bei dieser Konstellation ist es mehr als unwarscheinlich.

Welche angeblichen Symptome hat sie den? Kindsbewegungen, erfühlbare Kindsteile? Oder nur die 08/15 Symptome wie Übelkeit und ...... was für jede Krankheit dieser Welt sprechen könnte?

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Da könnte man jetzt erst einmal trefflich spekulieren. Es könnte ja z.B. eine Scheinschwangerschaft sein. Oder sonst was. Schick sie zum Gynäkologen, der kann vielleicht eine genauere Diagnose stellen.

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