Kann man "Taktfestigkeit" erlernen, oder ist das angeboren?

5 Antworten

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Ich finde der Metronom nicht eine brutale lösung, aber ganz gut. Da dieses gerät kann keine kompromisse machen auf unsere taktlösigkeit und wir mussen mitmachen. Ich unterrichte selbe Kinder und finde dass den Rhytmus beizubringen ist eine von der schwierigste aufgaben einer Pädagoge... Beim Rhytmus beizubringen, muss man mit den Schüler, viele verchiedene Übungen im Unterricht machen. Klatschen, klopfen, im Raum spazieren usw. Das was sie am wichtigsten spüren müssen ist die regelmässigkeit des Taktes. Z.B. die 4/4 regelmässig klopfen. Beispiele von regelmässigkeit ist die Uhr (sekunden schauen, gehen regelmässig), oder unsere Herz (auch regelmässig,manchmal schneller-langsamer,aber regelmässig) oder gehen.usw.. Man muss einfach alles mögliches probieren mit den Schüler und schauen durch die beispiele, wie er das rhythmus spürt,versteht und was passendes für ihm finden.

Vermutlich kann jeder Rhythmus "erlernen", der Anfang der Musik ist der Rhythmus. Du findest in dem Buch "Trommeln lernen und mehr" von Herbert Frank und Thomas Keems, Auer-Verlag, Donauwörth, ISBN 3-403-03227-2, gute pädagogische Anregungen und Hinweise zur Methodik. Das Buch ist zwar für das "Klassenmusizieren" gedacht, aber die Übungen kannst Du natürlich auch im Einzel-oder Gruppenunterricht verwenden. - "Im Anfang war der Rhythmus." (Hans von Bülow) -

Taktgefühl - im Sinne von Rhythmusgefühl wird schon im Kindesalter vermittelt!!! Das ist erwiesen und belegt!! Wenn ein Mensch sein ganzes LEben lang mit wenig Musik verbracht hat, ist das im Erwachsenenalter noch zu vermitteln aber sehr schwer!! Das geht nur über ständige Übung!! Da ich bei der Kreismusikschule im Kindergarten Kids unterrichte, kann ich dir nur sagen, da gibts kein Allgemeinrezept für deine Methodik. Wenn du Leie bist, wird das wohl nicht machbar sein!! Frag doch einfach mal bei einer Musikschule in deiner Nähe nach, ob die Erwachsenenkurse für Rhythmik machen!!! LG

Aha,danke für Deine Hilfe.....aber es nützt nichts...ich werde ganz brutal ein Metronom benutzen müssen...

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@eltenjohn

Ein Metronom empfiehlt sich bei musikalischer Taktlosigkeit auf jeden Fall.

Vor allem, wenn man mit anderen zusammen Musik machen möchte, ist ein Metronom sinnvoll.

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Im Sinne von Taktgefühl oder Sensomotorik... Egal... Beides sehr stilvoll in Einklang zu bringen mit trad. chinesischem Kung Fu ...

Man kann irre viel daraus machen - also... Viel Erfolg !

Im Sinne von "im Einklang in einer Gruppe rhytmisch Musikmachen"...Die Herzfrequenz spielt natürlich eine Rolle.......und Thai-Ming ist keine Stadt in China.

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@eltenjohn

Habs mir über dreißig Mal durchgelesen - sorry - dass ich da nicht auf der Höhe bin !?

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@Pestopappa

Aber vielleicht hast Du recht......und ich sollte meinem Schüler Kung-fu empfehlen.....wegen dem Körpergefühl....

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Kenne ich nur aus der Musik:

Taktfestigkeit: Alle Musiker sollten sich natürlich im Takt der Originalmusik befinden.

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