Kann man Styropor auch als DAchdämmung benützen?

3 Antworten

Zum Thema Styropor haben ja meine Vorredner schon Stellung genommen. Hier eine interessante Alternative: Dachdämmung als Cellulose

Bei dem Ausbau einer Nutzfläche von 50 Quadratmetern und mehr schreibt die aktuelle Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor, dass der neu genutzte Gebäudeteil den Standard erfüllt, der auch im Neubau als Mindestanforderung festgeschrieben ist. Selbst bei kleineren Ausbauten ab 15 Quadratmetern sind Mindeststandards beim Wärmedurchgangswert der Dämmung von Dach und Wänden einzuhalten.

Gerade im Altbau kann eine Cellulosedämmung ein sinnvoller Weg sein, um die Energieeffizienz zu verbessern. Der Dämmstoff Cellulose besteht aus filzartig fein aufgefasertem Recyclingpapier, letztlich also aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Der Einbau erfolgt in der Regel durch das Einblasen in Hohlräume. Anders als bei Plattenelementen ist so eine lückenlose Dämmschicht ohne Verschnittreste gewährleistet. Da die eingeblasene Dämmschicht leicht unter Spannung steht, gleicht sie auch natürliche, durch Feuchtigkeits- oder Temperaturschwankungen bedingte Bewegungen etwa der Dachsparren aus Holz aus.

Weitere Infos findet ihr auch auf der RatGebeZentrale (ratgeberzentrale.de); Stichwort: Cellulosedämmung

ist möglich, aber nicht unbedingt zu empfehlen. viel besser sind materialien wie zum beispiel isofloc zellulosedämmung (hier hast du als zusatzeffekt noch einen hervorragenden sommerlichen wärmeschutz. holzweichfaser und thermohanf sind weitere gute alternativen zu styropor. alle von mir genannten produkte sind teurer als S. aber es kommt ja nicht nur auf den preis an, sondern auf die leistung und die ist bei den genannten öko-produkten halt viel besser als bei S. einige infos findest du auch unter http://graen.de/15-0-Daemmstoffe-Waermedaemmung-Isofloc-Zellulosedaemmung-Hock-Hanf-Gutex.htm

Styropor(EPS) = Extrudirte Polystyrol Dämmplatten können überall als Dämmstoff eingesetzt werden wo kein Brandschutz nach A 1 gefordert wird.

EPS = B1 Schwer entflammbar A1 = nicht brennbar = Minerallwolle

Als Dachdämmung auch möglich, als Zwischensparrendämmung wird jedoch meist Minerallwolle od. Isoflock(Zellulose dämmstoffe)<eingesetzt!

Minerallwolle hat zusätzlich einen besseren schallschutz und ist wie schon im Vorfeld beschrieben A1 = nicht brennbar.

Nun würde ich besser auf die Wärmeleitzahl achten, desto weniger, desto besser!

Heut setzt man meist nur _noch WLG 035 (Lambda-Wert) ein früher WLG 040. Ausschlaggebend ist auch die Dämmstoffdicke, Dachsparrendämmung mindestens 14cm,besser16 oder 18cm.

Ok. gruß Erwin Heim

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