Kann man Sternbilder fotografisch so abbilden, dass man sie so deutlich sieht wie mit dem bloßen Auge?

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4 Antworten

Die Lösung deines Problems liegt im "Processing", sprich dem Nachbearbeiten des Bildes.

Bevor du dich daran wagst sind natürlich die Gegebenheiten wichtig.

Am besten ist :

Eine Full-Frame-Sensor Kamera (durch die erreichst du wesentlich hörte ISO-Werte ohne Rauschen. Bei den meisten (nicht Full-Frame) ist bei ISO 1600 Schluss)

Dann eine Objektiv mit möglichst großer Blende.
2,8 wird immer empfohlen aber ich selbst kann die aus Erfahrung sagen das 3,5-4 völlig ausreicht.

Dann muss die Umgebung wirklich dunkel sein.
Also keine Häuser, Laternen usw..

Am besten du fotografierst bei Neumond. Die App ~PhotoPills~ die ich auch benutze ist für die Planung super geeignet.

Wichtig ist auch das du im RAW-Format aufnimmst.

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Nun machst du deine Fotos bei 30" Belichtung mit der größten Blende (zB f3,5).

Dann ab in Adobe Lightroom (solltest du das nicht haben kann ich die im privat Chat Alternativen nennen)

Als erstes erhöht du den Kontrast indem du die "Highlights" komplett auf 0 setzt. Dann die sog. "whites" hoch.
Eben so die "Blacks" und die Mitte. Wieder auf 0.

Dann erstellst du eine Pinselmaske in der du etwas Farbe wieder ins Bild bringst indem du die "Sättigung" sowie die "Dynamin" leicht anhebst und um das Sternenbild drumherum malst. Achte dabei darauf das der Pinsel eine weiche Kante hat.

Die Sterne des Sternenbildes selbst bekommen eine neue Maske.
Sie werden geschärft, und aufgehellt.
Der Aufhellern Effekt ist der "Belichtungsregeler"

Achte bei der zweiten Maske drauf erst die Einstellung zurück zu setzten [Option (Win = Fn oder Alt : Mac = CNTRL)] und dann oben links auf "Reset" (zurücksetzten).

Nun kannst du weiter mit Verläufen arbeiten um deinem Bild einen größeren dynamischen Umfang zu geben usw.

Bei weiteren Fragen gern kommentieren.
MfG XoRaX

Um das wackeln zu minimieren nutze ich da ich keinen fernauslöser habe die Timer Funktion.

10sek dann macht die Kamera das Bild.

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Danke für Deine Anleitung. Kannst Du vielleicht ein Beispielbild präsentieren?

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Ich bin momentan noch im Urlaub, also habe ich selbst grade nur unbearbeitete RAW Bilder. Aber so sehen meine aus wenn sie aus der Kamera kommen.

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Mit der Sony a6300 (APS-C) kann man mit auch locker noch bei ISO 6400 fotografieren.

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Ok meine schafft das nicht😂

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Erstmal weit weg von jeglicher Ortschaft oder überhaupt beleuchteten Gegenden. Das Licht am Boden erhellt dummerweise auch immer den Himmel, man spricht auch von light smog. Dann lichtstarkes Objektiv den Rest über die ISO regeln und eben tatsächlich eher kurze Verschlusszeiten. Robustes Sativ und Fern- oder Selbstauslöser um nicht schon beim Betätigen des Knopfes zu verwackeln. Bei guten DSLRs gibt es auch die Möglichkeit der Spiegelvorauslösung, die verhindert das geringfügige wackeln der Kamera durch den Spiegelschlag.


Hallo,

ich belichte immer um die 20 Sekunden ggf. auch weniger. Eine Rauscharme Kamera ist natürlich sehr hilfreich. ich habe mit meinem Samyang Objektiv recht gute Sternenbilder, jedoch wie nextreme bereits erwähnte brauch man sehr sehr dunkle Orte um einen Schönen Sternenhimmel einzufangen. Ich fotografiere mit Sony Alpha 6000 und fernauslöser.

LG

Und hast Du so dann Sternbilder auf Fotos, die man so ähnlich klar und gut erkennen kann, wie mit dem bloßen Auge am Himmel (also auch mit ähnlich vielen Umgebungssternen, wie man sie mit bloßem Auge bei guten Bedingungen am Himmel sehen kann)?

Kannst Du hier mal eins davon präsentieren?

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Hier die Bilder

UltraLowAngle - (Fotografie, Astronomie, fotografieren) MikyWay - (Fotografie, Astronomie, fotografieren) Noch mehr MilkyWay - (Fotografie, Astronomie, fotografieren) Hier siehst du was passiert wenn da ne Laterne steht. Aber das find ich gut :3 - (Fotografie, Astronomie, fotografieren)

Wie gesagt alle noch unbearbeitet mit den Settings : 30" / f3,5 / ISO 1600

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