Kann man stellvertretend für andere beim Psychologen anrufen und Termine für sie ausmachen?

9 Antworten

Kann man stellvertretend für andere beim Psychologen anrufen und Termine für sie ausmachen?

Das ist unüblich. Sollte dem jemand zustimmen dann wird das die Ausnahme sein nicht die Regel. Wenn man in seinem Leben eine Änderung will und es bereits an einem Telefonanruf scheitert dann wird es schwierig. Du schreibst, dass sie aufgrund ihrer familiären Umständen (was auch immer das sein mag) keinen Telefonanruf tätigen kann. Und wer geht dann einmal wöchentlich zu den Sitzungen? Machst auch du das stellvertretend für sie?

Könnt ihr nicht gemeinsam dort anrufen? Du und deine Freundin?

Dann kann sie - falls es für die Praxis nicht in Ordnung ist, dass du einen Termin vereinbarst - bestätigen, dass sie auch einen Termin möchte und braucht.

Wenn mein Partner mich fragt ob ich schnell einen Termin beim Zahnarzt machen kann für ihn ist das denke ich etwas anderes als beim Psychologen.

Bitte bedenkt hier aber auch die meist sehr langen Wartezeiten.

Das Ausmachen des Termins ist nicht das Problem. Normalerweise muss der Besuch beim Psychologen verschrieben werden, sprich der Hausarzt bspw. stellt eine Bescheinigung aus, dass der Besuch notwendig ist. Da kann natürlich deine Freundin nur persönlich hin, um sich das zu besorgen.

Evtl. gibt es aber eine örtliche Beratungsstelle in eurer Stadt? Dort kann man sich bei familiären Problemen etc. kostenlos und anonym beraten lassen. Einfach mal googeln. 

Hey enrigio

Das Ausmachen des Termins ist nicht das Problem.

Doch ist es. Ab 18 dürfen nichtmal mehr die Eltern ohne Zustimmung Termine für ihre Kinder vereinbaren. 

Niemand hat das Recht über den Kopf eines anderen zu entscheiden. Wird der Termin nicht wahrgenommen entsteht dem Psychologen ein "Schaden" in Form von Ausfallzeit. Das kann geltend gemacht werden. 

Der Versuch wird also ganz sicher abgewiesen werden-und das zu recht. Ich mache das nicht anders. 

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@LouPing

Zustimmung - Sie sagen es , liegt die Zustimmung vor, sehe ich kein rechtliches Problem. Ggf. eine schriftliche Vollmacht für die Terminvergabe ausstellen lassen. Aus der Frage entnehme ich, dass ein beiderseitiges Einverständnis vorliegt. Ich rufe übrigens auch für meine Freundin beim Arzt an, während sie über der Schüssel hängt und vereinbare einen Termin. Ich sehe wie gesagt eher die Problematik, dass, liegt keine Überweisung bzw. ärztliche Bedarfserklärung vor, es schwierig wird, überhaupt einen Termin vereinbaren zu können - evtl. haben Sie da andere Erfahrungen? Das wäre sicherlich auch für den Fragensteller hilfreich.

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@enrigio

Hey enrigio

Der erste Weg sollte zum Hausarzt führen. Theoretisch kann man auch ohne Überweisung zu einem Psychologen/ Psychotherapeuten,nur sollte der Hausarzt informiert sein. 

Er hat auch die Möglichkeit Adressen rauszugeben und-falls nötig-bei der Terminanfrage zu helfen. 

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@LouPing

Dann lag ich da ja richtig :) vielen Dank @LouPing!!

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Studienplatzbewerbung: Antrag auf Nachteilsausgleich (od. Härtefallantrag), wie ist das nachträglich möglich?

Wenn ihr jemandem wirklich helfen möchtet, bitte nehmt euch einen Augenblick Zeit. Der Text ist lang, aber ich musste die Sitzation schließlich so gut beschreiben, wie möglich.

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Ich hatte über die gesamte Zeit des Gymnasiums eine psychische Erkrankung (Ich hatte sie bereits vorher und habe sie immernoch), die mir das Konzentrieren, somi9t das Lesen und somit das Lernen enorm erschwert, oft so sehr, dass es kaum noch geht.

Erst einige Zeit nach dem Erhalt des (deshalb schlechten) Abiturs wurde ich mit meinem Eltern darüber offen (Diesen war über die ganzen Jahre schon sehr oft ein sehr seltsames Verhalten meinerseits aufgefallen, ich bekam oft Ärger, weil sie nicht wussten, was falsch mit mir war). Somit bekam ich auch erst lange danach einen Psychologen und das Kapitel Oberstufe war dann schon abgeschlossen.

Mein Abitur erhielt ich 2016 mit 3,6. Durch den Druck der Gefahr, das Abitur vielleicht überhaupt nicht zu schaffen, habe ich mein Problem wohl etwas mehr oder weniger "unterdrücken" können, aber die Note ist trotzdem nicht vergleichbar mit dem, wie ich es in Wirklichkeit könnte.

Deshalb habe ich jetzt leider große Probleme mit dem Beginn eines Studiums. Ich kann mich aufgrund der schlechten Note nicht erfolgreich bei Dingen bewerben und einschreiben, die mich interessieren. Ich bin auf Wartesemester angewiesen.

Bei jeder Bewerbung stolpere ich über die Begriffe "Nachteilsausgleich" und "Härtefallantrag". Ich denke mir, zumal bei mir ein erhebliches Problem vorlag, wäre es doch glaube ich nicht falsch zu versuchen, meine gültige Note und damit meine Chancen wenigstens ein klein wenig zu verbessern.

Für einen Nachteilsausgleich benötige ich ein Schulpsychologisches Gutachten, für einen Härtefallantrag (Was sich auch nicht ganz durchblicken lässt) wohl oft ein fachärztliches Gutachten. Ich bin seit Jahren nicht mehr auf meinem Gymnasium und dort hatte ich zwar Gespräche mit Beratungslehrern, ich wollte und konnte ihnen aber niemals sagen, was wirklich falsch war. Aufgrund dieser Schwierigkeit konnte ich kaum Hausaufgaben machen oder Lektüren lesen. Ich saß dann oft stundenlang vor dem geöffneten Buch bzw. an den Aufgaben und habe versucht, mich zu konzentrieren, aber meist vergebens. Ab einer Weile des Versuchens gab ich auf und legte mich hin.

 

Wie ist es jetzt mir jetzt möglich, einen solchen Antrag zu stellen?

Es sind zwar Jahre vergangen, aber ich war damals zu genau der Zeit von diesem Problem betroffen. Einerseits wusste ich nicht genau, was falsch mit mir war, andererseits war mir es auch peinlich und ich konnte es einfach niemandem verraten, nichtmals meinen Eltern. Es sind teilweise komplexe Zwangsgedanken, von denen ich niemals jemandem erzählen könnte. Auch heute versuche ich meinem Psychologen klar zu machen, was mein Problem ist, aber ich komme nicht darum herum, immer irgendwelche Umschreibungen verwenden, wodurch wir auch nicht auf den Punkt kommen. (Fortsetzung und Ende des Textes im ersten Kommentar.)

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