Kann man so Tauchen ohne Gefar?

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6 Antworten

Das ist nicht ganz richtig....
Wenn du lange oder auf einer bestimmten Tiefe im Wasser warst, sammelt sich viel Stickstoff in deinem Blut, welches von den Organen, Gewebe etz. nicht mehr aufgenommen werden konnte. Bei einem Tauchgang macht man (normalerweise) einen Sicherheitsstop. Dass heißt, du wartest 3-5min auf 5m Tiefe bis der Stickstoff aus deinem Blut wieder "abgebaut" wird und steigst dann auf.

In der Tiefe ist Stickstoff im Blut nicht umbedingt gefährlich wenn du aber zu schnell auftauchst, dann bleibt Stickstoff in deinem Blut und wird an der Oberfläche gasförmig. Diese Bläschen sind sehr gefährlich und können die kleinen Blutkanäle im Gehirn verstopfen und dass kann sehr gefährlich werden. Dies nennt man Dekompressionskrankheit.

und wenn man tiefer taucht?

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Je länger und tiefer, desto länger der Sicherheitsstop.

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Wenn du langsam auftauchst reicht es, ständig mit dem Lungenautomaten weiterzuatmen.

Machst du allerdings einen Notaufstieg, musst du während des gesamten Aufstieges ordentlich Luft ablassen.

das heist ich muss beim auftauchen einfach nur ausatmen und dann passiert nichts?

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Das ist nicht ganz richtig....
Wenn du lange oder auf einer bestimmten Tiefe im Wasser warst, sammelt sich viel Stickstoff in deinem Blut, welches von den Organen, Gewebe etz. nicht mehr aufgenommen werden konnte. Bei einem Tauchgang macht man (normalerweise) einen Sicherheitsstop. Dass heißt, du wartest 3-5min auf 5m Tiefe bis der Stickstoff aus deinem Blut wieder "abgebaut" wird und steigst dann auf.

In der Tiefe ist Stickstoff im Blut nicht umbedingt gefährlich wenn du aber zu schnell auftauchst, dann bleibt Stickstoff in deinem Blut und wird an der Oberfläche gasförmig. Diese Bläschen sind sehr gefährlich und können die kleinen Blutkanäle im Gehirn verstopfen und dass kann sehr gefährlich werden. Dies nennt man Dekompressionskrankheit.

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Irgendwie glaube ich nicht das du diese Ausbildungen gemacht hast. Die Dekompressionskrankheit ist Basiswissen bei Tauchschein.

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@ABCKILLER123

Das sind zwei völlig unterschiedliche Gefahren, was eigentlich zum Basiswissen gehören sollte.

Das sind zum einen die Gase, die im Blut ausperlen. Hier ist entscheidend, welches Gas man wie lange in welcher Tiefe geatmet hat. Das führt bei Fehlern zur sogenannten Taucherkrankheit. Danach wurde in der Frage aber gar nicht gefragt.

Das andere und völlig unabhängig vom obigen ist die Gefahr, dass sich bei schnellem Auftauchen (Notaufstieg) das Atemgas in der Lunge ausdehnt und dabei Lungenbläschen zerstört, sodass es zum Eintritt von Blut in die Lunge kommt, was zu einer Embolie führen kann oder dass die Lunge reißt, was dann meistens tödlich endet.

Die meisten tödlichen Tauchunfälle passieren durch den 2. Fall. Da bekommen Taucher in größerer Tiefe, z.B. bei 30 m Probleme, fallen in Panik und machen einen Notaufstieg ohne dabei kontinuierlich die Luft abzulassen. Sobald sie oben ankommen, sind sie dann tot. Nach meinem Eindruck wird diese Gefahr bei Hobbytaucherlehrgängen häufig nicht genug beachtet und der Notaufstieg wird wohl auch zu wenig geübt.

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Was du meinst hat nichts mit der Luft in deiner Lunge zu tun. Es geht um dein Blut. Wenn der Druck zu schnell abnimmt, dann "gast" Stickstoff aus dem Blut aus. Diese Stickstoffblasen verursachen dann schwere Schäden.

Du holst unter Wasser Luft??? Bist du ein Fisch und hast Kiemen? Wenn das möglich wäre, würde niemand ertrinken können.

Ich meinte wenn ich die luft ausatme befor ich auftauchen tue

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