Kann man sich zum Drogenentzug selbst einweisen?Oder wo muss man sich da melden?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi!

Also, Du solltest Dich an eine Suchtberatunggstelle wenden, die helfen Dir auf der Suche nach einem Therapieplatz.

Vor der Therapie steht aber die Entgiftung, die zwischen 2 und 4 Wochen dauert. Eine Entgiftung ist eine Voraussetzung für eine Therapie. Die Suchtberatungsstelle kann alles veranlassen. Die Therapie selbst muss bei der Rentenversicherung beantragt werden, die das dann bewilligt.

Die entsprechenden Unterlagen hat die Suchtberatungsstelle. Kann aber auch bei der Rentenversicherung angefordert werden.

Dabei liegt auch ein Formular für eine ärztliche Stellungnahme, die dann der Arzt an die Rentenversicherung schickt. Die Einweisung zur Entgiftung macht der Arzt dann.

Ich würde Dir aber raten, umgehend Kontakt zur Suchtberatungsstelle aufzunehmen, da die Dich dort beraten. Wenn Du erst auf Entgiftung gehst, und noch kein Therapieplatz da ist, udn Du rückfällig wirst, musst Du noch mal auf Entgiftung. Also, zur Entgiftung, wenn der Platz bewilligt ist!

Eine Zwangseinweisung ist absoluter Unsinn!

Erstens darf jmd per Zwangseinweisung nur 6 Wochen gegen seinen Willen (!) festgehalten werden, und eine Suchttherapie dauert Monate.

Eine Therapie mit Zwang geht nicht. Ausnahme sieht das StGB nur, bei Suchtkrankheit mit massiven Straftaten, und ein solcher gerichtlich beschlossener Maßregelvollzug geht nur nach Strafurteil und kann Jahre dauern.

Also, lass es gar nicht so weit kommen!

Ausserdem muss man zwischen akuten psychischen Krankheiten und einer Suchtkrankheit unterscheiden.

Der Rettungsdienst ist nur bei akuten Vergiftungen zuständig, die Polizei im Wesentlichen nur bei Straftaten. Eine Suchtklinik hat keine Akutplätze und ist bei akuten Vergiftungen nicht zuständig.

Wenn ich hier lese, dass Suchtkranke von der Polizei zwangseingewiesen werden sollen... Au, Weia...

Darüber hinaus ergeht aus keinem der regionalen Gesetze (z.B. HFEG, etc), dass eine Suchterkrankung alleine ein Einweisungsgrund ist. Hierfür sind die VormG auch nicht zuständig.

Also bitte, macht ihr hier keine Angst!

Eine Zwangseinweisung endet in der geschlossenen Psychiatrie, und ich denke, ein Suchtkranker ist in einer Abteilung, in der andere liegen, die z.B. Stimmen hören, etwas falsch!

Ich habe vor 7 Jahren selbst eine Therapie gemacht. Die Suchtberatungsstelle betreut Dich durchgehend bis zur Therapie.

Mach dort auch bis zum Therapienatritt regelmäßige Termine, das hilft!

Lass Dir von der Beratungsstelle vll. mal eine Salus Klinik empfehlen http://www.salus-friedrichsdorf.de. Die sind sehr bekannt und erfolgreich, ich weiß, wovon ich rede :-)

Keine Angst, das wird. Und gegen Schmerzen in Entzug gibts Medikamente.

am besten zur suchtberatung, die kümmern sich auch drum besorgen dir eine therapie und kümmern sich auch danach um dich wenn du das willst.

Dich selber für eine Therapie anmelden kannst du auf alle Fälle. Besser so denn du kannst entscheiden wie lang etc... allerdings ist es leider bei vielen so das sie es nach kurzer Zeit aufgeben da sie ja jederzeit gehen können da sie sich freiwillig angemeldet haben. Falls du noch fragen haben solltest kann ich dir da helfen. Viel Glück!!

Heroin-Entzug Tödlich?

Heroin löst ja sehr starke körperliche Schmerzen aus, wenn man auf Entzug ist, kann man jemanden z.b. 1 Woche in einen Raum sperren, damit er diese Sucht verliert? Oder könnte man im schlimmsten Fall sogar an den Entzug ohne Ersatzmittel sterben?

...zur Frage

Ws passiert in Suchtkliniken/Entzugskliniken?

Ich wollte mal fragen was in einer Suchtklinik bzw. Entzugsklinik mit den Patienten dort passiert und was mit ihnen gemacht wird damit sie wieder einigermaßen einen geregelten lebensablauf haben.. (Drogenabhängigkeit)

...zur Frage

Wie läuft ein Drogenentzug ab (in Therapie)?

...zur Frage

Drogenentzug - wer bezahlt?

Hallo, aus sehr traurigem Anlaß würde ich gerne wissen, wer den Drogenentzug und alles was dazu gehört (Krankenhaus, Psychologen usw.) bezahlt wenn keine Krankenversicherung besteht.

Vielleicht kann mir jemand einen Tipp/Rat geben.

...zur Frage

Entzugserscheinungen immernoch möglich Zigarette?

Hallo ich habe eine frage seit dem ich aufgehört habe zu rauchen vor ungefähr 6 Monaten ist mein leben komplett umgestellt ich fühle mich jeden tag nicht wirklich da und auch eigentlich immer krank obwohl ich wieder atmen kann und gut riechen kann. ich habe seit dem eine angst und Panik Störung und weis einfach nicht mehr weiter mir kommt immer mehr wieder die lust zu rauchen weil es mir ohne Zigarette sogar noch schlechter ging als vorher anfangs hatte ich extreme Atembeschwerden wo ich aufgehört habe und bis jetzt fühle ich mich immer noch nicht gesund. Raus traue ich mich auch nicht da mein Magen komplett verrückt spielt und meine Sicht irgendwie anders ist manchmal.

zur Info ich bin 20 Jahre alt und habe mit 15 angefangen zu rauchen und es blieb bei täglich rund 15 Zigaretten manchmal mehr manchmal weniger

gras habe ich auch gelegentlich geraucht ich war in der Woche mal 3-4 mal fett und manchmal nur 1 mal in der Woche es war auch ein sehr geringer Konsum eigentlich 1 Gramm habe ich in einer Woche verbraucht manchmal aber auch 2-3 Gramm

hat jemand auch schon damit Erfahrung oder weis weiter ? mir ist fast jeden tag übel und ein Schwindelgefühl ist auch manchmal dabei es macht mich nur noch fertig ich weis nicht was ich noch machen soll außer jeden tag so zu überstehen das es mir einigermaßen gut geht

und ich bin schon in einer therapeutischen Behandlung wenn jemand vor hatte das vorzuschlagen

...zur Frage

Mein Sohn ist süchtig nach Rauschgift?

Hallo, mein Sohn (16) hat mir soeben unfreiwillig berichtet, dass er "gelegentlich" Marihuana und LSD nimmt. Ich bin schockiert, dass er in dem frühen Alter schon süchtig nach Rauschmitteln ist. Soll ich ihn zum Entzug überreden oder es der Polizei melden? Ich möchte mich nicht illegal verhalten. Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?