Kann man sich vorstellen aufhören zu existieren?

6 Antworten

Der Verstand ist ein Zusammenspiel von vielen Milliarden Neuronen und deren Verbindungen. Warum sollte es ein Beweis sein, dass man sich ein Ende nicht vorstellen kann?

Du kannst dir auch nicht vorstellen, wie groß das Universum ist, oder was es bedeutet, dass ein Elektron nicht an einer bestimmten Stelle existiert, sondern nur mit einer Wahrscheinlichkeit in einem gewissen Bereich vorkommt.

Trotzdem gibt es das Universum und Elektronen, die Beschränktheit des Verstandes sagt nichts über irgendwelche Beweise aus.

Also ist man nach seinem Tod für immer von einem schwarzen Nichts umgeben?

0
@Peter341

Nach dem Tod bist du nicht von irgendwas umgeben - du existierst nicht mehr und daher ist eine Aussage was da ist oder nicht, auch nicht sinnvoll.

0
@GrayWolf

aber was passiert dann mit dem Verstand?

0
@Peter341

Da die Neuronen ihre Arbeit einstellen, ist der Verstand nicht mehr existent. Kein Verstand / Bewustsein mehr, also nichts, was in irgendeiner Form noch etwas registrieren könnte.

0

Nein, unser Gehirn ist nicht in der Lage seine eigene "Nichtexistenz" oder generell ein "Nichts" zu erfassen.

Der Grund dafür ist aber nicht, dass es da noch etwas gäbe, sondern einfach der, dass unser Gehirn eine Maschine ist um das Überleben zu sichern. Wenn das Leben vorbei ist, hat das Gehirn versagt, also muss es sich diesen Zustand nicht vorstellen können. So einfach ist das.

Ist das ein Beweis dafür das es nach dem Tod doch noch etwas gibt?

wenn wir eine zeitreise machen würden ins mittelalter und den menschen dort sagen würden das es mal handys geben wird und sie sich das nicht vorstellen können ist das ein beweis das handys nicht exestieren können nur weil es sich ein mensch nicht vorstellen kann

ich denke nicht, dass wir dazu in der Lage sind , denn als wir noch nicht geboren waren war ja auch nichts. Viele Menschen beschreiben jedoch den Nahtod mit einem hellen Licht und einer Hand und fühlen sich dort geborgen und vergessen all ihre sorgen!

Ich hoffe ich konnte dir helfen:)

Da kann ich nur gegenfragen: Ist der Verstand fähig, seine Existenz zu begreifen?

Im Körper ist das unglaublich komplexe Gehirn, irgendwie irgendwo da drin bist Du, bin ich. Aber wo, wie genau? Was ist "ich"? Selbst wenn es eine "Folge" komplexer "Verdrahtung" ist, ist noch lange nicht klar, was es wirklich ist. Und: Jedes "ich" ist nur seines eigenes ich, die anderen "ichs" sieht man nur von "aussen".

Echt zum Verzweifeln - oder?

Was möchtest Du wissen?