Kann man sich über Jugendamtsmitarbeiter beschweren?

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8 Antworten

Du kannst den Wechsel der Sachbearbeiterin beantragen, dass muss dir ermöglicht werden. Vielleicht hat die Dame ein persönliches Problem mit dir und das Problem ist mit einer anderen Person aus der Welt. Ansonsten kannst du dich beim Amtsleiter offiziell beschweren. In wie weit du mit 15 Jahren damit aber ernst genommen wirst weiß ich nicht.. Schade, dass du nicht so viel über dein Problem schreibst, vielleicht könnte ich dir Tipps geben was du fordern musst um eine Lösung zu bekommen.

Die Mitarbeiterin hat Witze an den unmöglichsten Stellen gemacht und mich damit sehr verunsichert hat. Außerdem hat das auf mich den Eindruck gemacht, dass ich ihr egal bin und das sie sich vorallem über mich und meine Probleme lustig macht! Mir wurde sehr schnell klar, dass sie mich nicht ernst nimmt und mir scheinbar auch gar nicht helfen will! Dadurch fühle ich mich in ihrer Gegenwart sehr unwohl und möchte auch nicht mehr mit ihr zusammenarbeiten! Ich habe schon einmal versucht ihr zu erklären wie ich mich fühle, wenn sie sich so mir gegenüber verhält aber darauf hat sie gar nicht reagiert! Ich fühle mich dadurch von ihr auch allein gelassen. Bei einem Treffen war meine Lehrerin nicht dabei, weil sie im Unterricht war und da musste ich mit den Leuten allein reden. Man hat mich da nicht ausreden lassen, ist mir ständig ins Wort gefallen oder hat mir das Wort im Mund umgedreht! Irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich weinend und halb schreinend versucht habe denen klar zu machen, dass mir keiner zuhört. Daraufhin habe ich in einem ziemlich lauten Ton den Mund verboten bekommen. Das war dann zu viel auf einmal und ich bin aufgestanden und weggegangen. In dem Moment habe ich mich so allein und schwach gefühlt, dass mir nichts anderes einfiel als wegzugehen..Also im Prinzip fühle ich mich noch mehr fertig gemacht, wenn ich mit Der zusammenarbeiten muss! Außerdem scheint sie nicht die Absicht zu haben mir zu helfen und blockt jeden Wunsch ab!Ich habe den Wunsch in eine Wohngruppe zu kommen und das konnte bis jetzt jeder nachvollziehen. Lehrer, Schulpsychologen und die Leute von Pro Familia sind voll und ganz dafür aber diese Frau sorgt dafür, dass ich eben in keine Wohngruppe kommen kann und das will ich mir einfach nicht gefallen lassen nach all dem was passiert ist und wie sie sich mir gegenüber verhält.

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@Daniii95

In diesem Fall gibt es mehrere Wege.

  • Amtsbeschwerde beim Dienstvorgesetzten oder/und Amtsleiter stellen, hier solltest du die Situationen relativ genau beschreiben. So wie du es im Text oben schreibst kann ich es zwar gut verstehen, aber es ist zu wenig konkret. Am Besten du beschwerst dich über eine Sammlung konkreter Situationen, da kann man dir am wenigsten dagegen argumentieren. Gleichzeitig solltest du dann um einen Wechsel der zuständigen Fachkraft ansuchen.

  • Du kann von allen Personen die du schon genannt hast Gutachten erstellen lassen die du dann einreichst. Wenn so viele Fachkräfte zu dem Ergebnis kommen, dass du in einer WG am Besten aufgehoben bist kann das Jugendamt nur noch schwer dran vorbei. Geh vielleicht auch noch zu einem Kinder- und Jugendpsychiater. Das hört sich erst mal total krass an, aber der kann dir noch mal ein fachliches Gutachten austellen, dass du zum Personenkreis des § 34 oder 35 gehörst. Das heißt das Jugendamt muss dir Hilfe gewähren. Auch die anderen Fachkräfte sollten immer zu diesem Schluss kommen, das du zu diesem Personenkreis gehörst.

  • In einer aktuen Situation in der du nicht mehr zu Hause sein kannst oder es nicht mehr aushälst kannst du entweder bei der Polizei oder Jugendamt um Inobhutnahme bitten. Dies muss gewährt werden und darf nicht abgelehnt werden. Du kannst dies zunächst anonym tun oder unter Angabe deines Namens. Inobhutnahme ist aber gut zu überlegen. Diese Einrichtungen sind oft nicht sehr angenehm, weil viele sehr sehr schwierige Kinder und Jugendliche dort immer für kurze Zeit unterkommen. Diese Einrichtungen sind meist sehr wenig schön ausgestattet. Aber es ist ein Sprungbrett in eine WG, denn auch von dort wird ein Gutachten erstellt. Der Auftrag dieser Einrichtungen ist das sogenannte Clearing.

Wichtig für dich ist zu wissen, dass es gut sein kann, das die Sachbearbeiter des Jugendamtes unter Anweisungen ihrer eigenen Leitung stehen, die besagt, dass sie nur im äußersten Notfall eine stationäre Einweisung vornehmen dürfen. Es ist also leider oft gar nicht so, dass sie nicht helfen wollen, sondern das sie nicht können. Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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ruf beim jugendamt an, mach einen termin und beschwer dich dann da über sie und wenn probleme gibt weil du minderjährig bist kannst du ja vlt mit deinen eltern reden und die fragen ob die helfen

Du kannst dich jederzeit an den Vorgesetzten wenden.Eine Dienstaufsichtsbeschwerde hat wohl wenig Chancen auf Erfolg, weil du Minderjährig bist. Aber das ist nur eine Vermutung.Aber dich an den Vorgesetzten, bzw. den Abteilungsleiter zu wenden ist dein gutes Recht.

natürlich kannst du das tun. der weg geht über den leiter des amtes - also über die chefin der mitarbeiterin. ansonsten kannst du dich auch schriftlich -sachliche formulierung aller vorwürfe und ehrlich- an den landrat wenden.

das sind aber schritte, die du wirklich nur bei ernsthaften vorwürfen einleiten solltest. denn für die mitarbeiterin kann das gegebenenfalls sehr ernste konsequenzen haben.

lg :)

Man kann sich beim direkten Vorgesetzten der Mitarbeiterin und/oder beim Amtsleiter des Jugendamtes beschweren.

Gehe zum Amtsleiter, wenn du dich nicht verstanden fühlst. Ein anderer Mitarbeiter sieht dein Anliegen vielleicht anders.

Beschwere Dich an oberster Stelle,wenn die Frau Dich nicht ernst nimmt.

Das geht beim Amtsleiter, frag nach dessen Anschrift bei der Information.

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