Kann man sich selbst mit einer " psychologischen Störung diagnostizieren "?

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10 Antworten

Da könntest du genauso behaupten Krebs zu haben "weil du das halt merkst" - wäre ebenso unseriös und ebenso wenig ernst zu nehmen.

Fachlich fundierte Diagnosen KÖNNEN auch nur Fachleute stellen, da es um mehr als das checklistenartige Abhaken von Symptomen oder Kriterien geht. Die Symptome müssen auch hinsichtlich ihrer Qualität und Pathologie beurteilt werden, ebenso müssen für bestimmte Störungen noch weitere Kriterien zutreffen...

Das kann nur ein Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut. Und selbst der würde sich für eine eigene Diagnose an einen Kollegen wenden, da nur dieser die nötige professionelle Distanz hat.

Danke viel mals! Das hab ich mir auch so gedacht!

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Hallo Queen Katja,

ich bin überrascht, wie diffus die Antworten hier sind. Also von vornherein: Der Patient braucht einen Leidensdruck, sonst ist die Behandlung sinnlos. Erst wenn die Person wirklich an sich arbeiten will, kann eine Therapie funktionieren - gegen den eigenen Willen ist das völlig ohne Erfolgsaussichten.

Nun gehört es zu manchen Störungsbildern dazu, dass es den Patienten besonders gut geht (Manie) oder sie so wahnhaft sind, dass sie selbst die eigenen Situation verklären oder selbst nicht bemerken, in welcher Schieflage sie sich befinden. Die Therapie ist dann äußerst schwierig. Jemand, der wirklich zutiefst in Depressionen steckt, wird auch nicht glauben, dass es je wieder besser wird... Manchmal bringen dann auch Verwandte und Bekannte die Patienten an und meinen: der muss mal. Das geht aber wirklich nur, wenn der Patient Einsicht zeigt.

Naja, ich würde sagen eine ungefähre Ahnung kann man meiner Meinung nach schon haben. Klärst du kannst Jetz kein perfektes gutachten erstellen, aber du selber kennst dich und kannst dich entsprechend einschätzen  

Es kommt darauf an um welche psychische Erkrankung es sich handelt. Viele psychisch Kranke wissen nicht dass sie krank sind und erkennen es nicht bzw. können es nicht erkennen.

Merken schon.
Für eine Diagnose ist es wichtig, objektiv zu sein.Das sind wir bei uns selber nie.

Meistens merken es andere. Manche sind meister in verbergen und finden später erst heraus das sie Laut dem Studienfach ´´Psychologie´´ krank sind. Psychologie ist nichts anderes als Verhaltensforschung. Jeder der sich mag brauch sich nicht mit son quatsch herumschlagen. Psychiatrische Störungen also richtig kranke fallen sofort auf und die merken es meistens nicht oder erst spät wenn es ihen richtig dreckig geht. Der Bestand einer Psychischen Krankheit ist erst erfüllt, wennn der betroffene unter ``sich selbst´´ leidet.

Scheint mir einleuchtend! Also angenommen man "leidet unter sich selbst", wäre man als "psychologisch krank" angesehen?

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hallo yoda... wieso so abwertend? Das klingt, als würdest Du weder viel Ahnung von der Psychologie haben, noch aus einer wissenschaftlichen (sondern esoterischen) Richtung kommen...

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@JaniXfX

Hallo Janniiii! Ich habe Psychologie Studiert(unter anderem) abwertend ? das Nein? Dein ernst? Schön das du hier bei gute frage.net bist herzlich willkommen. Du bist was besonderes und sehr intelligent.

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@yoda987

haha naja danke auf jeden Fall für die Antwort, ich hab ja gesehen dass hier jeder eine andere Meinung hat. Ich wollte nur mal wissen was ihr darüber denkt, danke :)

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ich denke nicht die anderen merken das eher wie man selbst :-)

hm.. macht Sinn, danke!

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Leider ist das falsch, auffallen tut es normalerweise dem sozialen umfeld zuerst. 

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Nein. Selbst Psychologen gehen für sich selbst zu anderen Psychologen.

Ein Friseur kann sich selbst auch nicht die Haare schneiden.

Kann man schon, ist dann aber eben nicht professionell und viele nehmen das eben nicht ernst, weil einige das gerne als Aufmerksamkeitsschrei nehmen und sich jede Woche ne andere Krankheit diagnostizieren.

Nein das macht ein Neurologe und kein Laie

Neurologe? nicht ein Psychiater?

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@QueenKatja

Schau mal auf die Arztschilder. Da steht Arzt für Neurologie und Psychatrie

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Neurologen sind aber  Nervenärzte. Das hat jetzt direkt mit Psychologie/Psychiatrie nichts zu tun

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@yoda987

ja, ich weiß schon was Neurologen sind und was sie tun. Ich weiß auch dass sie manchmal in solchen Fällen helfen können. Aber wenn man jetzt zum Beispiel Depressionen hat oder "bipolar" ist, können Neurologen da wirklich was tun?

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Die meisten Neurologen lehnen jedoch psychiatrische Patienten ab und behandeln nur neurologische Krankheitsbilder.

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