Kann man sich selbst in die Psychiatrie einweisen?

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12 Antworten

Ja, Du kannst Dich selber einweisen, und das ist von Fall zu Fall verschieden, wie Lange man dort bleibt. Meistens ca 3 Wochen.

Normalerweise muss ein Arzt dich einweisen. Falls du selbstmordgefärdet bist, kannst du selbst einen Rettungswagen rufen der dich dann in eine Psychatrie bringt, wo ein Arzt dich erstmal solange dabehält bis er sich sicher sein kann, dass du dich von deinen suizidgedanken distanziert hast und keine gefahr für deinen Leib oder Leben besteht. Das wäre dann auch die Mindestdauer deines Aufenthaltes. Notfalls wird so die lange Wartezeit auf ein Bett in der Klinik und eine ärtzliche/psychologische Betreuung umgangen.

Anmelden kannst du dich aber einweisen kann dich nur der Arzt. Ich hatte vorher ambulante Therapie die nichts gebracht hat und daraufhin hat meine Psychiaterin zugestimmt mich einweisen zu lassen. Jedoch kann dir keiner sagen wie lange du bleiben musst denn all das hängt von deinem Krankheitsbild ab und ob sich etwas bessert oder nicht.

Eine Einweisung kann grundsätzlich jeder Arzt (Mediziner) ausstellen. Du kannst also (prinzipiell zu jedem) Arzt gehen und um Ausstellung einer Einweisung bitten. Der Arzt wird Dich dann nach den Gründen fragen und nötigenfalls eine Einweisung ausstellen. Wie lange Du dann in der Psychiatrie bleibst, entscheiden die behandelnden Fachärzte.

Du kannst dich selbst einweisen, und deshalb auch jederzeit auch wieder selber entlassen, es sei denn der dort behandelnde Arzt stellt eine Gefahr für dich oder andere fest

Man kann sich selbst einweisen, ja, der Aufenthalt wird dann entschieden, ob du wirklich intensive Hilfe brauchst oder nicht. Je nachdem entscheiden dann die Ärzte.

Also

Du meldest dich selbst an,das regeln viele Kliniken übers Internet, über eine ausführliche Mail oder einen Brief. Da sollte rein wer du bist und warum du eine Aufnahme/ stationäre Therapie dort erbittest, ob du schon eine ambulante Therapie hinter dir hast, wie und wo du versichert bist usw

Dann gibt es Rückmeldung, was sie brauchen, z.B. die Einweisung vom Hausarzt (sieht fast aus wie eine Überweisung) oder bestehende Dokumente von z.B. dem Therapeuten oder Psychologen, falls du einen hattest.

Dann wirst du meistens eingeladen zum Gespräch, um zu sehen, ob du da gut aufgehoben bist, du kannst Fragen stellen usw usw

Wenn du dir sagst, dass es das richtige ist, und die das auch so sehen (die werden schon nicht ablehnen), bekommst du einen Brief oder einen Anruf, wann du aufgenommen wirst.

Fertig (hört sich nach viel an, ist aber nicht so)

Zwergio 10.02.2015, 22:50

Achja:

Wenn du "nur ein bisschen" (sozusagen) krank bist, kann es sein, dass du nur ein paar Wochen bleibst- im Durchschnitt 6 Wochen

ich war allerdings 12 Wochen da und andere sogar schon fast 6 Monate (wobei sie auch sehr stark gefährdet waren)

du kannst dich selbst ausweisen, wenn der Arzt keine Gefährdung für dich und andere feststellen kann

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Aus welchem Grund möchtest du (?) denn eingewiesen werden? Eine Einweisung kann meines Wissens nur über einen Arzt der eine Krankheit diagnostiziert erfolgen.

Ja kann man, man kann solange drin bleiben wie man will und sich selbst wieder ausweisen (auf eigenes Risiko).

Eine Selbsteinweisung ist natürlich möglich. Die Aufenthaltsdauer kann nur der Arzt bestimmen und natürlich wie schnell es dir besser geht.

Geht, Aufenthaltsdauer abhängig vom Leiden, also sagen wir mal 3- 6 Wochen.

Ja das geht, aber es muss schon ernsthaft sein.. ...also mal so zum Fun geht das nicht.

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