Kann man sich nach dem Tod ins Weltall schießen lassen z.B richtung Sonne?

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8 Antworten

Wenn, dann wahrscheinlich nur die Asche. Immerhin stellt jedes zusätzliche Gramm der Nutzlast einen Mehraufwand für Brennstoff und Trägerrakete dar. Das größte Problem ist dann wohl, überhaupt erst einmal den Einflussbereich der Erde zu verlassen. Danach dürfte es relativ einfach sein, die Rakete so auszubremsen, dass die Masse der Sonne die Rakete so anzieht, dass die Rakete schließlich in die Sonne stürzt. Da diese von der Erde in etwa 150 Millionen Kilometer entfernt ist, wird dies jedoch eine ganze Weile dauern.  

Mit ein paar Euro mehr in der Tasche bzw. auf dem Konto dürfte das kein Problem darstellen. Bezahlen musst das nämlich du (vor deinem Tod) oder deine Familie, wenn sie ebenfalls über die paar Euro mehr verfügen. da diese sich aber denken werden "der ist eh weg vom Fenster", werden die sich das Geld lieber sparen und dich anders und vor allem billiger bestatten, so dass du das vor deinem Tod selber organisieren solltest ;-)

oh, gibts alles:

http://www.widmannbestattungen.de/unsere-leistungen/kosten-und-gebuehren/weltraumbestattung.html

Zumindest die Bestattung auf dem Mond oder halt die "ewige" Reise sind dann dein Ding und auch mal 25.000 Öcken wert ? 
Bedenke, dass du eingeäschert sein musst und man nur einen kleinen Teil der Asche hochballern würde. Der Rest bleibt auf der Erde und MUSS (zumindest in D gesetzlich vorgeschrieben) auch noch bestattet werden. Rechne also diesen "irdischen" Kostensatz noch dazu !

Aber prinzipiell kannst du also als kleines Aschehäufchen die Erde hinter dir lassen...für immer. Schöner Gedanke ? ich denke schon. :D

Auch wenn keine heißen Mädels dich begleiten...

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