Kann man sich gegen die Schäden, die die eigene Katze anrichtet, versichern?

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8 Antworten

Die Versicherung wird auch die Behandlungskosten für unverhältnismäßig halten. Wurde vorher das Angebot eines rumänischen Tierarztes eingeholt?

Für die Besitzer eines kleinen Haustieres ist bei Schäden gegenüber Dritten die Privathaftpflichtversicherung zuständig. Besitzer größerer Tiere sollten zusätzlich eine Tierhalterhaftpflicht abschließen. Das einzige wo ich ein Problem sehe ist: Falls das absehbar war oder öfter vorkommt. Da würde dann rechtlich wahrscheinlich Fahrlässigkeit eine Rolle spielen...Also pass gut auf, auf den kleinen Prügelknaben;->

Ich vermute mal eher, dass jede Versicherung einen Schadenersatzanspruch des Opfers abschmettern wird. Einfach mit der Begründung, dass - sofern man seine Katze raus lässt, man billigend in Kauf nimmt, dass ihr was passieren kann. (Ebenso geht es dem Menschen, der in eine Wohnung mit einer Katze eintritt, und die Katze zerkratzt die gute Lederjacke. Ist dem Menschen bekannt, dass in dem Haushalt eine Katze lebt, muss ihm das Risiko bewusst sein, dass die Katze die Jacke zerkratzt... so wurde einBekannten von uns, dem seine Lederjacke von unserem Kater zerkratzt wurde, abgenudelt...)

ich wage mal ganz echt zu bezweifeln, ob dieses Risiko bzw. dieser Vorgang über die PRIVAT-Haftpflicht abgedeckt ist, denn wenn sich zwei Katzen beharken muss es einen Grund geben und das hat mit Fahrlässigkeit etc. m.E . nichts zu tun.. was anderes wäre es evtl. gewesen, wenn die Mieze auf den fremden Kaffeetisch gesprungen wäre und hätte diesen abgeräumt-... aber so...

Melden macht frei und Versuch macht kluch! :-)

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@Kabark

aber sowas von KLUUCH :-)..die Versicherungsfirma wird sich jetzt schon totlachen..falls die dort mitlesen..

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@andreas48

Naja, die Katze ist versichert. Der Schadenersatzanspruch ist gemeldet. Ist die Forderung unbegründet, wird sie von der Haftpflicht abgeschmettert und diese prozessiert notfalls auch. ;-)

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Sieh mal...Wenn man den Katzen Freigang gewährt, kommt es wohl auch auf Kleinigkeiten an! War die Katze beaufsichtigt, befand sie sich im eigenen Garten, u.s.w. ES geht wohl bei er Tierhalterhaftung auch darum ob das Verhalten berechenbar war oder nicht. Wenn man die Katze ohne Aufsicht laufen lässt und sie in fremden Gärten andere Katzen verprügelt (Terretorialverhalten ist sicherlich berechbar) ist das doch wohl Fahrlässig in den Augen der Versicherung...Man findet im BGB sicherlich Einiges darüber. Je nachdem wie der Fall hier liegt, kann man keine sichere Aussage treffen über das Verhalten der Versicherung. Deswegen würde ich auch sagen: Versuch macht Kluch!

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@Marah

Nicht ganz...drum unterliegen Tiere, im Gegensatz zu beispielsweise Kindern, auch der Gefährdungshaftung.

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@Kabark

Ja-aber ich kann nirgendswo eine vernünftige Definition davon finden, die keine Ausnahmen zulässt. Deswegen meine ich das es auf diverse Details ankommt und die Meldung bei der Versicherung alle Male Sinn macht.Ich glaube nicht das die sich totlachen werden...

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@Marah

Das glaube ich auch nicht, dass die lachen werden. Wieso auch? Die Schadenmeldung ist ja legitim.

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wer sagt denn eigentlich, dass eure katze angefangen hat, vielleicht hat sie sich nur gewehrt. gabs zeugen bei der schlägerei?

das Problem wird sein, wenn die beiden Übeltäter das Geschehene schriftlich zu Protokoll geben müssen...:-))

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Katzen sind in der privaten haftpflicht mit versichert

http://www.innofima.de/versicherungen/tierversicherung/katzenversicherung.php Vielleicht hilft die Info.

hatte sie einen schlagring?

spass beiseite ich geh davon aus dass das durch die normale haftpflicht abgedeckt ist.

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