Kann man sich einen Hund aus den Tierheim "ausleihen" (Erst einmal die Beschreibung lesen)?

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7 Antworten

Hallo,

einen jaulenden Hund, der scheinbar unter entsetzlicher Trennungsangst leidet, kuriert man leider nicht dadurch, dass man ihm einen anderen, fremden Hund zugesellt.

Wahrscheinlicher ist es, dass ihr dann ZWEI bellende und heulende Hunde habt - die Nachbarn werden die Krise kriegen.

Und es nutzt nichts, einen Hund "auszuleihen". Damit ein erwachsener Hund aus dem Tierheim wirklich "Zuhause" ist, dauert es locker viele viele Wochen bis viele Monate. Und erst dann könnte man sicher sagen, dass die beiden sich verstehen - auf Dauer.

Außerdem ist auch ein Tierheimhund kein Versuchsobjekt und auch ihm kann man nicht zumuten, es dann wieder zurückzugeben. Das Motto: "getestet und nicht für gut befunden" sollte niemals auf ein Tier angewendet werden!

Und ob euer eifersüchtiger Hund glücklich wäre mit "schäbiger Konkurrenz" wage ich zu bezweifeln.

Jaulende, bellende Hunde muss man erziehen - man muss sie an das Alleinesein vorsichtig und langsam gewöhnen, so dass sie das Vertrauen aufbauen können: das Rudel kommt bald zurück!

Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Gutes Gelingen

Daniela

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Das was ihr davor habt geht nicht und sieht eher dafür das ihr dann zwei bellende Hunde habt - Die Nachbarn freuen sich.

Wenn der Hund bellt habt ihr ihm das allein seien nicht richtig beigebracht und Vertrauen zerstört. 

Ein Hund muss über Monate hinweg im Minuten schritt lernen bevor man ihn mal alleine lassen kann. (Für 1-2 Stunden) 

Er braucht nun dauerhafte Betreuung und dann bringt man es ihm langsam bei.

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Hi,

Bitte bitte nicht machen, ihr kommt schon mit Hund Nummer 1 nicht klar und habt da ein total vermenschlichtes Bild von euren Hund. Sprich ihr habt euer Haustier noch nicht verstanden, ihr lasst ihn offensichtlich alleine ohne das er es gelernt hat. Er vermisst sein Rudel was ihm Schutz gibt, ein Zweithund bringt nix, er vermisst euch, mit Zweithund sitzen zwei Hunde dann alleine zuhause die Schutz brauchen und dann entsprechend um Hilfe rufen (jaulen, bellen usw).

Du bezeichnest dein Hund als eifersüchtig. Frage dich mal ob ein Hund wirklich eifersüchtig sein kann. Ohne Vermenschlichung bleibt da nur über das der Hund die Kontrolle übernommen hat. Das muss er auch weil ihr in seinen Augen kontrolliert werden müsst, weil er schon erfahren hat alleine gelassen zu werden (ihr seit ihm quasi entlaufen), das Vertrauen fehlt nun.

Penetrant lässt drauf schliessen das der Hund konsequent ist in seiner Aufgabe alles zu kontrollieren. Leider sagt das auch aus das er so nix anderes am Tag zu tun hat, sonst hätte er dafür keine Zeit.

Das ihr ihn kastrieren wollt zeigt euren Leidensdruck weil anscheinend nun schnell eine Lösung her muss. Aber nüchtern gesehen ändert das herausschneiden von Körperteilen nicht euren Umgang und die Erziehung mit den Hund. Kann also keinen Erfolg haben. 

Mein Tipp, für die Stunden alleine sucht euch einen Hundesitter. Wegen der Erziehung und euren Grundverständnis für den Hund besucht bitte eine gute Hundeschule.

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Das Problem eures Hundes ist, dass er nie richtig gelernt hat alleinzubleiben.

Wahrscheinlicher als eine Besserung wäre, dass ihr dann zwei bellende Hunde habt oder sie sich in der Wohnung eine alternative Beschäftigung suchen - und euch gar die Hütte zerlegen.

Die Idee an sich zeigt, dass du ganz dringend nachlegen musst was dein Wissen um Hunde betrifft.

Was meinst du eigentlich, was du einem Tierheim-Hund mit so einer Nummer antun würdest? Der potenzielle Zweithund hat eh schon mehr oder weniger starke Trennungserfahrungen gemacht. Jetzt soll er als Gesellschafter in einsamen Stunden herhalten, bekommt also wieder keinen vernünftigen Anschluss oder nur an einen Hund, der selbst schon Trennungsängste hat. Und kurz darauf sitzt er wieder im Tierheim, weil ihr nicht versteht, wie Hunde denken.

Mach dich daran, deinen Hund zu erziehen. Wenn du es selbst nicht schaffst, such dir eine gewaltfrei arbeitende Hundeschule. Bei einem Hund, der nicht allein sein kann und nach deinen Worten penetrant eifersüchtig ist (vielleicht eher die Kontrolle über dich behalten möchte, wenn du schonmal da bist?) ist jedenfalls dringender Handlungsbedarf. In so eine Situation holt man keinen zweiten Hund, sondern arbeitet mit dem ersten!

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Hi Krissy! Genau den Plan hatten Bekannte, die wir oft beim Hundetreffen im Wald sehen, auch. Ergebnis: der zweite Hund geht pennen und die "Problemhündin" leidet weiter.

Was will ich damit sagen: es kann funktionieren aber ich befürchte, die Wahrscheinlichkeit spricht eher dagegen. Es gibt da sicherlich verschiedene Wege, wie man das bearbeiten kann - aber was da für Dich bzw. Deinen Hund richtig ist kann ich nicht beurteilen - aus der Ferne mag ich da auch nichts raten.

Du kannst aber auf jeden Fall mit eurem Kleinen mal beim Tierheim vorbeischauen und dort mal eine Meinung dazu einholen - vielleicht findet sich ja doch etwas passendes oder wenigstens eine Idee was Du machen kannst. Gruss Don

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Das mit einem zweiten Hund wird denk ich eher nichts bringen.
Ich würd lieber in einen trainer investieren.
Falls ihr pech habt,habt ihr dann nämlich zwei Hunde die bellen.. Training ist das einzig sinvolle in eurem Fall. (P.S. kastration ist kein allheilmittel)

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Du kannst schon hingehen und deine Situation schildern. Sag ihnen, dass du eine kleine Freundin für deinen Hund suchst. Bevor sie ein Tier an dich abgeben, musst du eh erstmal einen Prüfungszeitraum überstehen um zu schauen ob du mit ihm klarkommst. Und wenn das nicht klappt, kannst du ihn wieder zurückgeben.

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