Kann man sich einbilden, dass man keinen Sex will, obwohl man es eigentlich will?

4 Antworten

Woran man merkt, ob man etwas möchte? So doof das jetzt klingt: Das kannst du nur selber für dich beantworten.

Wieso und warum dir etwas gefallen könnte tut dabei erst mal nichts zur Sache. Auch nicht, was dein Freund dazu denkt oder was ihm gefallen würde. Und auch nicht unbedingt, was dein körper dazu sagt.

Wichtig ist dabei einzig und allein, wie es dir psychisch dabei geht. Nicht nur in den Momenten, während dem Sex. Sondern vor allem deine grundlegenden Gefühle dazu.

Wenn ich es richtig verstehe, macht ihr das Richtung Gewalt und Schmerzen noch nicht so ganz arg lange. Wie haben sich denn deine Gefühle in der Zeit verändert? Wie geht es dir, wenn du daran denkst? Wie steht es um das Vertrauen um deinen Freund?

Natürlich kann es sein, dass dir sowas "eigentlich" gefällt. Er scheint aber auch eindeutig über Grenzen zu gehen. Und wenn man da nicht aufpasst, kann das auch das Vertrauen in den Partner zerstören. Vielleicht geht es dir zu schnell, vielleicht nimmt er zu wenig Rücksicht.

So oder so scheinst du aber sehr unglücklich, wie es jetzt ist. Das heißt im Umkehrschluss, dass ihr etwas ändern müsst. Sprüche wie "Du kommst dabei aber, also gefällt es dir!" helfen da herzlich wenig.

Um auf deine Frage im Titel zurückzukommen: Es ist egal, wie sehr du dir womöglich etwas einbildest (wobei ich nicht davon ausgehe, dass du das überhaupt tust). Deine Emotionen sind real. Und wenn ihr nichts ändert, werden sie sicher auch nicht besser.

Ich würde erstmal das mit deinem vermeintlichem Genuss aus meiner Sicht bewerten: Du kommst, wenn die 100 %, die dafür notwendig sind erreicht sind. Er scheint aber darüber hinaus auf 200 % zu spielen. Das ändert ja nichts an der Tatsache, dass bei dir die 100 % schon voll sind.

Sicher kann man vieles an harten grenzwertigen Gewaltphantasien im Kopfkino anschauen, aber man muss ja nicht alles ausleben. Er scheint seinen Gewaltvorstellungen ausdrücklich nachzugehen. Du nicht. Dir gefällt es nicht. Auch wenn du kommst. Du solltest es ihm energischer sagen. Wenn er das absolut nicht akzeptiert und dir weiter versucht, zu sagen, dass du es schon noch toll finden wirst, wäre ein Schlussstrich angebracht.

Auch musst du dir klar werden, was für dich nocht gewollt und ersehnt ist, und was nicht. Das ist sonst keine BDSM-Beziehung mehr, die im gegenseitigen Einvernehmen stattfindet, sondern eine gewaltbestimmte Zwangsbeziehung, welche ich als gefährlich ansehe. Auch dass du körperlich mit feucht werden reagierst, ist eher physischer Natur, entspricht aber nicht deiner psychischen Gegenwehr, keinen Sex haben zu wollen.

Klingt sehr vergiftet, was du da mit ihm hast, auch aus BDSM-Sicht. Er wird auch weiter immer ein Schippchen drauflegen...

Nach Deiner Aussage liest es sich fast so, als ob Dein Freund es genießt und erregend findet und Dich regelrecht dazu bringen will es ebenso zu mögen.

Du solltest unbedingt in Dich hineinhören und Dich fragen, ob Dich derartige Sexpraktiken glücklich machen und zufrieden stellen oder ob Du dabei nur Ängste und Schmerzen empfindest.

Und wenn Du zu einem Entschluss gekommen bist, solltest Du es Deinem Freund mitteilen.

Dein Freund MUSS Deine Entscheidung akzeptieren. Tut er es nicht, respektiert er Dich nicht und Du solltest entsprechende Konsequenzen ziehen. Wie die auch immer aussehen bleibt Dir überlassen.

Ja, er findet es erregend. Es ist auch seltsam, denn früher hat er immer aufgehört, wenn ich geweint habe oder so. Er war dann zwar nicht so gut drauf, aber er hat halt angehalten. Jetzt sagt er, dass er es erregend findet, wenn ich weine und Angst habe. 

Ich finde solche Dinge bis zu einem gewissen Punkt erregend, aber wenn es zu sehr weh tut habe ich das Gefühl es wird zu viel.

Nur wie kann man einen Orgasmen haben von etwas das einem nicht gefällt? Das ist das was mich unsicher macht. Nicht das es Orgasmen wären, die ich als besonders toll empfinde. Aber ich kann ja meinemal Freund gegenüber nicht verleugnen, dass ich offen sichtlich erregt bin.

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in erster Linie geht es darum wie es Dir psychisch geht, nicht physisch. Es muss Dir auch seelisch dabei gut gehen, sonst können solche Sexpraktiken nach hinten losgehen. Beide müssen Spaß daran haben. Wenn nur einer auf Kosten des Anderen seine Erfüllung darin findet, kann das auf Dauer nicht gut gehen. Ihr solltet vernünftig darüber reden, wer was wann möchte und Euch Grenzen setzen. Während des Aktes könntet Ihr ein Handzeichen vereinbaren, welches andeutet, das jetzt die Grenze erreicht ist. Wenn Dein Freund Dich respektiert wird er sich an die Vereinbarung halten. Wenn nicht, handelt es sich zusätzlich um Vertrauensbruch.

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